219 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und fünf Todesfälle (08.12.2020)

219 neue, laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis für Montag gemeldet, ebenso fünf weitere Todesfälle. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert steigt damit von 210 am Vortag auf nun 240. In der zurückliegenden Kalenderwoche lag die Zahl der Neuinfektionen bei 896 Personen, in der Vorwoche bei 935. Die Verstorbenen wohnten ihn Hanau (3), Nidderau und Wächtersbach. ...

Nachdem zwölf Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden, liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit März nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, bei 7617 Personen. Als infektiös werden 1912 Personen eingestuft. 5601 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. Insgesamt 104 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Unterdessen verschärft sich die Situation in den vier Krankenhäusern weiter. Dort werden mittlerweile 180 Covid-Fälle medizinisch versorgt, was eine Zunahme von 12 Patientinnen und Patienten im Vergleich zum Vortag bedeutet. Darunter befinden sich 147 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreisgebiet haben. Auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind acht Patienten und Patientinnen.

Die 219 Personen mit positivem Testergebnis wohnen in: Hanau (86), Maintal (18), Bad Soden-Salmünster (11), Freigericht (11), Gelnhausen (11), Bruchköbel (10), Nidderau (7), Sinntal (7), Langenselbold (6), Wächtersbach (6), Hasselroth (5), Schlüchtern (5), Schöneck (5), Birstein (4), Großkrotzenburg (4), Brachttal (3), Gründau (3), Erlensee (3), Neuberg (3), Bad Orb (2), Steinau (2), Rodenbach (2), Linsengericht (2), Biebergemünd (2) und ein Fall in Flörsbachtal.

125 Neuinfektionen am Wochenende, zehn Fälle in acht Schulen (07.12.2020)

Für das zurückliegende Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt 125 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Damit liegt der Sieben-Tages-Inzidenzwert fast unverändert bei 210. ...

Vier Fälle wurden nachträglich in die Statistik eingearbeitet. Deshalb liegt die Gesamtzahl jener Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 7386. Als aktuell infektiös gelten 1820 Menschen, 5467 Personen haben die akute Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 99 Menschen gestorben. Die Lage in den Krankenhäusern im Kreisgebiet bleibt angespannt: In Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden 168 Covid-Patienten und –Patientinnen betreut, darunter befinden sich 138 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis.

Das Gesundheitsamt hat am Montag zehn Coronavirus-Fälle in acht Schulen des Main-Kinzig-Kreises registriert. Davon betroffen sind: In Eidengesäß die Sprachheilschule, in Maintal die Fröbel-Schule, in Hanau die Ludwig-Geißler-Schule, die Lindenauschule mit je einem Fall in zwei Klassen, die Gebeschusschule, die Sophie-Scholl-Schule sowie die St.-Josef-Mädchen-Realschule mit einem infizierten Jugendlichen und einer infizierten Lehrkraft. Außerdem gibt es je einen Fall in Freigericht in der Kopernikusschule.

Die von den 125 Neuinfektionen am Wochenende betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (50), Maintal (11), Bruchköbel (9), Rodenbach (7), Gelnhausen (7), Nidderau (6), Bad Soden-Salmünster (4), Großkrotzenburg (4), Steinau (4), Erlensee (2), Hammersbach (2), Freigericht (2), Langenselbold (2), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Wächtersbach (2), Bad Orb, Biebergemünd, Gründau, Hasselroth, Neuberg, Ronneburg und Sinntal. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet für Freitag 183 Neuinfektionen und sechs Todesfälle (06.12.2020)

Aufgrund der erneut hohen Zahl an Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis mit 183 laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Freitag ist auch der Inzidenzwert zum Wochenende wieder leicht gestiegen auf 212. Diese Entwicklung liegt unter anderem an einem Ausbruch im St.-Vinzenz-Krankenhaus in Hanau sowie einem hohen Infektionsgeschehen in mehreren Altenpflegeeinrichtungen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt mit den Verantwortlichen und alle weiteren Maßnahmen sind eingeleitet. In der nächsten Woche finden erneute Testungen statt. Für Freitag wurden zudem sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Steinau (3), Hanau (2) und Langenselbold. ...

Die Zahl der bestätigten Fälle mit SarsCoV-2-Infektionen liegt im Main-Kinzig-Kreis Stand Freitag bei 7257. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1830 Personen, die akute Virusinfektion überstanden haben 5328 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 99 Menschen gestorben. Aktuelle Zahlen zur Auslastung der Krankenhäuser gibt es wieder am Montag.

Die von den 183 Neuinfektionen am Freitag betroffenen Personen wohnen in: Hanau (35), Gelnhausen (17), Maintal (13), Schlüchtern (11), Wächtersbach (11), Nidderau (10), Bruchköbel (10), Erlensee (8), Freigericht (7), Biebergemünd (7), Birstein (7), Bad Orb (6), Langenselbold (5), Schöneck (5), Linsengericht (4), Bad Soden-Salmünster (4), Hasselroth (4), Brachttal (3), Rodenbach (3), Gründau (3), Großkrotzenburg (2), Sinntal (2), Steinau (2), Jossgrund, Neuberg, Niederdorfelden und Ronneburg.

178 neue Infektionen und drei Todesfälle (04.12.2020)

178 neue laborbestätigte Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Donnerstag gemeldet, ebenso drei weitere Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Bad Orb, Freigericht und Rodenbach. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert sinkt leicht auf 207. ...
Zwei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 7074. Als infektiös gelten aktuell 1809 Menschen, die akute Virusinfektion überstanden haben 5172 Personen. 93 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Derzeit melden die Krankenhäuser im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 weiter steigende Belegungszahlen, so dass die Situation in den Krankenhäusern nach wie vor angespannt ist. Aktuell werden in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 151 Menschen medizinisch betreut, davon 122 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die 178 von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (52), Maintal (19), Gelnhausen (13), Bad Soden-Salmünster (9), Nidderau (8), Erlensee (8), Sinntal (8), Rodenbach (7), Gründau (6), Bruchköbel (6), Steinau (6), Langenselbold (5), Schlüchtern (5), Birstein (4), Brachttal (2), Bad Orb (3), Neuberg (3), Hammersbach (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (2), Hasselroth (2), Linsengericht, Niederdorfelden und Ronneburg. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

171 Neuinfektionen und drei Todesfälle (03.12.2020)

171 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Mittwoch gemeldet. Drei Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, sie wohnten in Hanau, Maintal und Langenselbold. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert liegt fast unverändert bei 210. ...
Ein Fall wurde nachträglich in die Statistik aufgenommen, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 6894 liegt. Als infektiös werden aktuell 1835 Menschen eingestuft, die akute Infektion wieder überstanden haben 4696 Personen. 90 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den vier Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden 134 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 108 Menschen, die ihren Wohnort im Kreisgebiet haben.

Die von den 171 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (37), Maintal (15), Schlüchtern (15), Wächtersbach (10), Erlensee (9), Freigericht (9), Bruchköbel (8), Schöneck (8), Gelnhausen (8), Sinntal (7), Bad Soden-Salmünster (6), Linsengericht (5), Gründau (5), Biebergemünd (4), Brachttal (4), Langenselbold (4), Bad Orb (3), Jossgrund (2), Neuberg (2), Nidderau (2), Birstein, Großkrotzenburg, Hammersbach, Rodenbach, Ronneburg und Steinau. Zwei Fälle sind noch nicht zugeordnet.

Am Dienstag 101 bestätigte Fälle, Kliniken an Belastungsgrenze (02.12.2020)

101 neue laborbestätigte Fälle mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Dienstag gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz bewegt sich damit fast unverändert bei 211. Damit liegt die Gesamtzahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6722. Insgesamt 4785 Menschen haben ihre akute Virusinfektion wieder überstanden, als infektiös werden aktuell 1850 Personen eingestuft. 87 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
Unterdessen stoßen die Krankenhäuser im Main-Kinzig-Kreis zunehmend an ihre Belastungsgrenzen, was die Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten angeht. So werden in Hanau im St.-Vinzenz-Krankenhaus und im städtischen Klinikum sowie in den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern derzeit 132 Menschen medizinisch versorgt, darunter befinden sich 106 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Auch die Situation auf den Intensiv-Stationen ist mit mittlerweile 11 Menschen, die wegen einer Covid-Erkrankung auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind, sehr angespannt.

Auch einige Ausbrüche in den Alten- und Pflegeeinrichtungen bereiten dem Gesundheitsamt große Sorgen. Seit Wochen gibt es hier trotz hoher Hygienestandards immer wieder Infektionen in den Risikogruppen der älteren Menschen. Der Main-Kinzig-Kreis hat hier zur Unterstützung und Prävention schon im Sommer das „Team Einsatz Pflege“ organisiert, wo die Leitstelle „Leben im Alter“, die Pflegestützpunkte, das Gesundheitsamt und externe Fachleute entsprechende Schulungen und Beratungen zum Thema Hygiene organisieren. „Das Angebot wird auch derzeit wieder intensiv genutzt und wir sehen, wie wichtig es ist, die ambulante und stationäre Pflege eng zu begleiten“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Erschwerend kommt hinzu, dass manche Patienten und Patienten bei der Aufnahme ins Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung ein negatives Testergebnis erhalten haben, dann aber im Verlauf ihres Aufenthalts bei erneuten routinemäßigen Testungen ein positiver Befund registriert wurde. „Diese Problematik haben wir häufig dann, wenn wir Menschen testen, bei denen der PCR-Test in einem Stadium gemacht wird, in dem die Virusvermehrung nicht mehr im Nasen- und Rachenraum stattfindet, sondern in einen tieferen Bereich des Atmungsapparats, also die Lunge, vorgedrungen ist“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Sigfried Giernat.
Generell sei es für ein aussagekräftiges Testergebnis unabdingbar, dass der Abstrich richtig vorgenommen wird, um qualitativ aussagekräftig zu sein. Dafür müssen die Teststäbchen tief in Nase und Rachen eingeführt werden, was von den Betroffenen als unangenehm empfunden wird. Sofern die Abstriche korrekt entnommen und die Proben vorschriftsmäßig transportiert, gelagert und analysiert werden, liegt die Genauigkeit der Tests bei annähernd 100 Prozent. Der PCR-Test weist direkt einzelne Gensequenzen des SarsCoV-2-Virus nach.

Vermehrt kommen aber auch sogenannte Schnelltests zum Einsatz. Wann welche Tests verwendet werden, wird durch die nationale Teststrategie festgelegt. Bei den Antigen-Tests werden SarsCoV-2-Eiweiße nachgewiesen. Auch hier werden die Proben im Nasenrachenraum entnommen.
Die PCR-Methode gilt als die zuverlässigste Methode und wird auch vom Robert-Koch-Institut als sicher empfohlen. In Ausnahmefällen – etwa wenn ein Testergebnis besonders schnell vorliegen soll – etwa in Krankenhäusern oder in Alten- und Pflegeeinrichtungen, wird ein Antigen-Schnelltest vorgenommen. Diese gelten jedoch als weniger empfindlich und benötigen eine größere Virusmenge im Körper, um einen zuverlässig Nachweis zu erbringen. Fallen diese Schnelltests positiv aus, werden sie durch einen PCR-Test zusätzlich bestätigt.

„Die Antigen-Schnelltests stellen eine sinnvolle Ergänzung zu den PCR-Tests dar, können diese aber aufgrund ihrer Funktionsweise, die weniger sensitiv ist, nicht ersetzen“, erklärt Giernat. Ein negatives Schnelltestergebnis schließe nicht aus, dass die Person sich nicht vielleicht doch mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert hat und für andere Personen ansteckend ist. Deshalb warnt der Mediziner davor, allzu sehr auf die Schnelltests zu vertrauen, da diese ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugen könnten. Das sei gerade dann fatal, wenn beim Besuch von älteren und schwachen Menschen wegen eines negativen Schnelltests die Hygiene- und Abstandsregeln außer Acht gelassen werden. „Die Schnelltests bieten keine 100-prozentige Sicherheit, wir können deshalb auf die Mund-Nasen-Bedeckungen, den Abstand von wenigstens 1,5 Metern und das regelmäßige Lüften nicht verzichten“, verdeutlicht Dr. Siegfried Giernat.

Die von den 101 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (31), Bruchköbel (13), Maintal (6), Freigericht (5), Gelnhausen (5), Schlüchtern (4), Schöneck (4), Erlensee (4), Bad Soden-Salmünster (3), Sinntal (3), Nidderau (3), Gründau (3), Biebergemünd (3), Birstein (2), Steinau (2), Wächtersbach (2), Großkrotzenburg (2) sowie je ein Fall in Bad Orb, Hammersbach, Langenselbold und Linsengericht. Zwei Fälle sind noch nicht zugeordnet.

104 neue Virusinfektionen und drei Todesfälle (01.12.2020)

104 neue laborbestätigte Fälle und drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Für die Kalenderwoche 48 wurden 936 neue Corona-Infektionen registriert, etwas weniger als in der Vorwoche (1085). Der Sieben-Tages-Inzidenzwert sinkt am Montag leicht von 222 vom Vortag auf nun 215. ...

Die drei Verstorbenen wohnten in Hanau (2) und Steinau. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gestorben sind, bei 87. Drei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, so haben sich insgesamt seit Beginn der Pandemie 6621 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Als aktuell infektiös sind 1952 Menschen eingestuft. Die akute Infektion überstanden haben 4582 Menschen.
Die Lage in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis verschärft sich, es werden mittlerweile 117 (+10) Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter befinden sich 95 Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die 104 von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (41), Maintal (15), Bruchköbel (5), Nidderau (5), Langenselbold (4), Rodenbach (4), Linsengericht (4), Gelnhausen (3), Schlüchtern (3), Sinntal (3), Erlensee (2), Neuberg (2), Freigericht (2), Gründau (2), Hammersbach (2), Ronneburg (2), Birstein, Biebergemünd, Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg und Hasselroth.

184 Coronavirus-Fälle am Donnerstag (27.11.2020)

184 neue Coronavirus-Fälle und vier Todesfälle meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Donnerstag. Vier Fälle mussten aufgrund nachträglicher Korrekturen aus der Statistik herausgerechnet werden. Damit haben sich insgesamt seit Beginn der Pandemie 6199 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. ...
Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt fast unverändert bei 219. Die vier Verstorbenen wohnten in Hanau (2), Neuberg und Bruchköbel. Aktuell als infektiös werden 1960 Menschen eingestuft, 4157 Menschen haben die akute Infektion überstanden. 100 Menschen werden in den Krankenhäusern wegen einer Covid-19-Erkrankung medizinisch versorgt, darunter sind 82 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die von den 184 laborbestätigten Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (55), Schlüchtern (26), Maintal (13), Bruchköbel (10), Sinntal (7), Gründau (7), Bad Soden-Salmünster (6), Langenselbold (5), Gelnhausen (5), Birstein (5), Schöneck (5), Rodenbach (4), Wächtersbach (4), Brachttal (3), Freigericht (3), Nidderau (3), Niederdorfelden (3), Bad Orb (2), Biebergemünd (2), Linsengericht (2), Erlensee (2), Jossgrund (2), Flörsbachtal, Großkrotzenburg, Hammersbach, Hasselroth, Neuberg und Steinau. Vier Fälle sind noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet für Freitag 163 Coronavirus-Fälle und zwei weitere Todesfälle (29.11.2020)

Zum Abschluss der vergangenen Woche ist der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis leicht auf 223 gesunken. In der Vorwoche lag der Sieben-Tage-Wert bei 251. Für den Freitag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 163 weitere laborbestätige Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Hinzu kommen zwei weitere Todesfälle, die Verstorbenen wohnten in Hanau. ...
6 Fälle sind nachträglich in die Statistik eingeflossen, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6378 liegt. 4295 Personen haben die akute Infektion überstanden, als aktuell infektiös sind 1999 Personen eingestuft. 84 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Aktuelle Zahlen zur Belegung der Krankenhäuser mit Covid-Patientinnen und –Patienten gibt es am Montag. Die vom Gesundheitsamt verhängte Quarantäne für das Haus im Bergwinkel der Schottener Soziale Dienste in Bad Soden-Salmünster konnte mittlerweile wieder aufgehoben werden – auch dank der aktiven Unterstützung durch das Personal.
Die 163 von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (60), Maintal (16), Bruchköbel (11), Schlüchtern (9), Freigericht (8), Gelnhausen (7), Birstein (6), Erlensee (5), Sinntal (5), Langenselbold (4), Bad Orb (4), Rodenbach (4), Linsengericht (3), Nidderau (3), Schöneck (3), Steinau (3), Großkrotzenburg (2), Gründau (2), Hammersbach (2), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Neuberg, Ronneburg und Wächtersbach. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 187 neue Coronavirus-Fälle am Mittwoch (26.11.2020)

Für Mittwoch meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 187 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt damit fast unverändert bei 225. Nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden 19 Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl derjenigen Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6019. Als genesen eingestuft werden 3979 Menschen. Als infektiös gelten aktuell 1962 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 78 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden derzeit insgesamt 99 Covid-19-Patientinnen und –Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 82 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis leben. ...
Die 187 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (65), Maintal (17), Langenselbold (10), Bad Orb (9), Wächtersbach (9), Bruchköbel (7), Linsengericht (7), Niederdorfelden (6), Freigericht (6), Schöneck (6), Gelnhausen (6), Gründau (5), Rodenbach (5), Bad Soden-Salmünster (5), Erlensee (4), Sinntal (3), Steinau (3), Hasselroth (3), Nidderau (3), Birstein (3), Schlüchtern (2) und ein Fall in Flörsbachtal. Zwei Fälle sind noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 187 neue Coronavirus-Fälle am Mittwoch (26.11.2020)

Für Mittwoch meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 187 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt damit fast unverändert bei 225. Nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden 19 Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl derjenigen Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 6019. Als genesen eingestuft werden 3979 Menschen. Als infektiös gelten aktuell 1962 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 78 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden derzeit insgesamt 99 Covid-19-Patientinnen und –Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 82 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis leben. ...
Die 187 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (65), Maintal (17), Langenselbold (10), Bad Orb (9), Wächtersbach (9), Bruchköbel (7), Linsengericht (7), Niederdorfelden (6), Freigericht (6), Schöneck (6), Gelnhausen (6), Gründau (5), Rodenbach (5), Bad Soden-Salmünster (5), Erlensee (4), Sinntal (3), Steinau (3), Hasselroth (3), Nidderau (3), Birstein (3), Schlüchtern (2) und ein Fall in Flörsbachtal. Zwei Fälle sind noch nicht zugeordnet.

103 bestätigte Fälle am Dienstag und zwei Tote (25.11.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet für Dienstag 103 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle und zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Gründau. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt leicht von 247 am Vortag auf 223. Insgesamt haben sich seit März 5813 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, die akute Infektion überstanden haben 3822 Personen. Als infektiös werden 1913 Menschen eingestuft. Seit Beginn der Pandemie sind 78 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden 98 Covid-Patientinnen und -Patienten medizinisch versorgt, darunter 84 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zwölf Personen benötigen intensivmedizinische Betreuung.Die 103 von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (31), Maintal (9), Bad Soden-Salmünster (6), Gelnhausen (6), Schlüchtern (5), Sinntal (5), Freigericht (5), Langenselbold (5), Wächtersbach (4), Bruchköbel (4), Brachttal (3), Birstein (2), Rodenbach (2), Linsengericht (2), Gründau (2), Hammersbach (2), Erlensee (2), Biebergemünd, Hasselroth, Jossgrund, Nidderau und Niederdorfelden. Drei Fälle sind noch nicht zugeordnet.
Ein vom Gesundheitsamt entwickeltes grafisches Lagebild mit den bisher veröffentlichten Zahlen wird jetzt auch auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises abrufbar sein. Jeweils ab etwa 9 Uhr werden in dem neuen Corona-Dashboard  nach dem Vorbild des Robert-Koch-Institutes die aktualisierten Fakten des Vortages und weitere Auswertungen dargestellt. So gibt es einen detaillierten Blick auf die 29 Städte und Gemeinden sowie auf die Infektionszahlen der vergangenen Wochen inklusive einer Altersverteilung der laborbestätigten Fälle.

125 neue Virusinfektionen und 5 Todesfälle (24.11.2020)

125 neue laborbestätigte Fälle und fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Für die Kalenderwoche 47 wurden 1088 neue Corona-Infektionen registriert. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert sinkt am Montag leicht von 257 am Vortag auf nun 247. ...
Die fünf Verstorbenen wohnten in Birstein, Hanau, Schlüchtern, Sinntal und Steinau. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Main-Kinzig-Kreis gestorben sind, bei 76. Acht Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, so haben sich insgesamt seit Beginn der Pandemie 5710 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Als aktuell infektiös sind 1981 Personen eingestuft. 3653 Menschen haben die akute Infektion mittlerweile überstanden.
Die Lage in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis bleibt weiterhin angespannt. Derzeit werden 106 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter 91 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die 125 von den Neuinfektionen betroffenen Menschen kommen aus: Hanau (35), Maintal (15), Langenselbold (7), Nidderau (6), Schlüchtern (6), Bad Soden-Salmünster (5), Birstein (5), Niederdorfelden (4), Schöneck (4), Steinau (4), Bad Orb (3), Wächtersbach (3), Rodenbach (3), Bruchköbel (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Freigericht (3), Brachttal (2), Neuberg (2), Gelnhausen (2), Erlensee (2) und Hasselroth (2) sowie jeweils ein Fall in Biebergemünd und Linsengericht. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet.

Inzidenz erreicht 251, weitere 159 Fälle am Freitag (22.11.2020)

Zum Abschluss der vergangenen Woche ist der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis auf 251 gestiegen. Grund dafür sind weitere 159 bestätigte Covid-19-Infektionen für den Freitag sowie acht nachträglich erfasste Fälle, die für die Vortage in die Statistik eingeflossen sind. Zwei Personen aus Großkrotzenburg und Linsengericht sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
Damit steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5436. Als infektiös werden aktuell 2004 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3363. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 69 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt ebenfalls auf einem hohen Niveau, aktuelle Zahlen dazu gibt es am Montag.
In einer Zwischenbilanz hat das Gesundheitsamt die seit Ende der Herbstferien ermittelten Covid-19-Fälle an den Schulen im Kreisgebiet zusammengefasst. So waren es an 34 Grundschulen insgesamt 50 Fälle, bei den weiterführenden Schulen verteilten sich 212 Fälle auf 31 Schulen mit besonderen Schwerpunkten an den Berufsschulen in Hanau und Gelnhausen. An fünf Förderschulen gab es acht Fälle. Außerdem waren bisher 37 Kindertagesstätten mit 40 Fällen betroffen.
Die für Freitag gemeldeten 159 Fälle kommen aus Hanau (39), Maintal (21), Erlensee (8), Bad Soden-Salmünster (7), Freigericht (6), Nidderau (6), Schlüchtern (6), Bad Orb (5), Gelnhausen (5), Gründau (5), Neuberg (5), Niederdorfelden (5), Rodenbach (5), Langenselbold (4), Sinntal (4), Bruchköbel (3), Großkrotzenburg (3), Linsengericht (3), Schöneck (3), Wächtersbach (3), Brachttal (2) und Hammersbach (2). Außerdem gibt es jeweils einen neuen Fall in Biebergemünd, Birstein, Flörsbachtal, Jossgrund, Ronneburg und Steinau. Drei Fälle konnten noch nicht zugeordnet werden.

Am Donnerstag 204 Infektionen / Inzidenz steigt (20.11.2020)

Für den Donnerstag meldet das Gesundheitsamt 204 bestätigte Covid-19-Infektionen. Darunter sind auch 21 betroffene Personen in der Flüchtlingsunterkunft „Hof Reith“ bei Schlüchtern. Hier wurden bereits umfangreiche Tests eingeleitet und nachdem schon seit einigen Tagen Teile der Unterkunft unter Quarantäne standen, diese Auflage nun für die komplette Einrichtung ausgeweitet. ...
In solchen Ausbrüchen wie in Hof Reith oder der Klinik in Schlüchtern sowie in Betreuungseinrichtungen und vor allem innerhalb von Familien sieht das Gesundheitsamt eine Ursache, warum auch der Main-Kinzig-Kreis weiterhin hohe Übertragungsraten des SARS COV 2 Virus verzeichnet. Derzeit gelingt es wieder auch aufgrund des intensiven und nochmals aufgestockten Personaleinsatzes, bei etwa 72 Prozent der dokumentierten Fälle den Ansteckungsgrund zu ermitteln.
„Es sind eine ganze Reihe von Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Zu einem großen Teil sind es die Lebensumstände, weiterhin das Freizeitverhalten und Übertragungen im familiären und dienstlichen Bereich, wie bei anderen Infektionskrankheiten auch. Es ist tückisch, dass oftmals keine Symptome festzustellen sind. Damit wird es umso wichtiger, dass wir uns – im Sinne des Gegenübers – quasi jederzeit so verhalten, als ob man selbst das Virus in sich trage und das Umfeld der Risikogruppe angehöre. Tut das das Gegenüber auch, hat das Virus an dieser Stelle schon keine Chance“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
Wie die Gesundheitsdezernentin weiter ausführt, sei es aufgrund der hohen Arbeitsleistung der Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt und mit personellen Verstärkung gelungen, mit dem wachsenden Arbeitsaufkommen nahezu Schritt zu halten. Allerdings kann nicht in jedem F all die Information der betroffenen Personen noch am gleichen Tag erfolgen. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit hohem Anspruch und vollem Einsatz, aber bei mehreren hundert Betroffenen jeden Tag läuft das System am Limit“, betont Susanne Simmler.
Aufgrund der weiterhin hohen Zahlen steigt auch der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis weiter und liegt jetzt bei 245. Aus den vergangenen Tagen sind zusätzlich noch vier Fälle nachträglich in die Statistik eingegangen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5269. Als infektiös werden aktuell 1957 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3245.
Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 67 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 nimmt ebenfalls weiter zu: Derzeit sind es nach offizieller Meldung in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 105 Patienten, darunter 88 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Aus dem Bereich der Schulen meldet das Gesundheitsamt weitere zehn Fälle. Betroffen ist erneut die Ludwig-Geissler-Schule in Hanau und die Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil Steinheim mit zwei bestätigten Infektionen. In Maintal gibt es einen Fall an der Büchertalschule und in der Hasselbachschule in Hasselroth. In Schlüchtern sind die Kinzigschule und die Heinrich-Hehrmann-Schule betroffen. In der Grundschule Rückingen sind erstmals drei bestätigte Infektionen aus einer Klasse gemeldet worden. Die betroffenen Schulkinder haben sich vermutlich bei derselben Person angesteckt.
Die für Donnerstag gemeldeten 204 Fälle kommen aus Hanau (70), Schlüchtern (29), Maintal (18), Gründau (12), Sinntal (10), Gelnhausen (8), Erlensee (8), Bruchköbel (7), Steinau (5), Brachttal (4), Langenselbold (4), Linsengericht (4), Schöneck (4), Bad Orb (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (3), Hammersbach (3), Rodenbach (3) und Nidderau (2). Außerdem gibt es jeweils einen neuen Fall in Birstein, Neuberg und Wächtersbach. Ein Fall konnte noch nicht zugeordnet werden.

189 Fälle am Mittwoch, Inzidenzwert bei 239 (19.11.2020)

Der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter und liegt jetzt bei 239. Für den Mittwoch meldet das Gesundheitsamt weitere 189 bestätigte Covid-19-Infektionen aus allen 29 Städten und Gemeinden. Zusätzlich sind noch 14 Fälle an den Vortagen nachträglich in die Statistik eingegangen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5061. ...
Als infektiös werden aktuell 1874 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3120. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 67 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt ebenfalls auf einem hohen Niveau: Derzeit sind es in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern 101 Patienten, darunter 85 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die für Mittwoch gemeldeten 189 Fälle kommen aus Hanau (50), Maintal (13), Gelnhausen (13), Gründau (12), Bruchköbel (9), Nidderau (9), Schlüchtern (9), Schöneck (7), Bad Orb (6), Erlensee (6), Langenselbold (6), Linsengericht (6), Steinau (6), Bad Soden Salmünster (5), Großkrotzenburg (4), Niederdorfelden (4), Sinntal (4), Ronneburg (3), Wächtersbach (3), Freigericht (2), Hammersbach (2), Neuberg (2) und Rodenbach. Außerdem gibt es jeweils einen neuen Fall in Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Flörsbachtal, Hasselroth und Jossgrund.

Am Dienstag 186 Infektionen aus 28 Kommunen (18.11.2020)

Auch am Dienstag meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis mit 186 Fällen wieder eine hohe Zahl bestätigter Covid-19-Infektionen. Das bringt auch den Inzidenzwert auf einen neuen Höchststand von 228. Zudem wurden noch vier Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 4858 liegt. Zwei Personen aus Gründau und Linsengericht sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. ...
Als aktuell infektiös werden 1803 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2988. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 67 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich durchweg um hochbetagte Personen. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Main-Kinzig-Kreis liegt laut Meldung der Krankenhäuser bei 92, darunter befinden sich 75 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die für Dienstag gemeldeten 186 Fälle kommen aus Hanau (54), Maintal (27), Sinntal (10), Bruchköbel (9), Erlensee (9), Großkrotzenburg (7), Steinau (7), Nidderau (7), Langenselbold (6), Gründau (5), Schöneck (5), Bad Soden-Salmünster (4), Schlüchtern (4), Niederdorfelden (4), Wächtersbach (4), Hasselroth (3), Bad Orb (2), Gelnhausen (2), Hammersbach (2), Neuberg (2), Linsengericht (2) und Ronneburg (2). Außerdem gibt es jeweils einen neuen Fall in Biebergemünd, Brachttal, Flörsbachtal, Freigericht, Jossgrund und Rodenbach. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Montag 170 neue Coronavirus-Fälle und 3 Todesfälle (17.11.2020)

Für Montag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises weitere 170 laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreis liegt damit unverändert bei 224. ...
Zwei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, so dass die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, bei 4668 liegt. Die Zahl der als infektiös eingestuften Menschen liegt bei 1678. 2925 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Drei weitere Menschen aus Maintal, Bruchköbel und Schlüchtern sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, damit liegt die Gesamtzahl bei den Todesfällen jetzt bei 65.
Die Lage in den Krankenhäusern ist weiterhin angespannt. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Main-Kinzig-Kreis liegt bei 94, darunter befinden sich 79 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die für Montag gemeldeten 170 Fälle kommen aus Hanau (60), Maintal (15), Gelnhausen (11), Bad Soden-Salmünster (9), Erlensee (8), Großkrotzenburg (7), Neuberg (6), Steinau (6), Schöneck (6), Nidderau (5), Hasselroth (4), Ronneburg (4), Brachttal (3), Gründau (3), Bruchköbel (3), Wächtersbach (3), Sinntal (3), Schlüchtern (3), Bad Orb (2), Hammersbach (2), Rodenbach (2), Langenselbold und Linsengericht. Drei Fälle sind noch nicht zugeordnet.

122 Neuinfektionen am Wochenende (16.11.2020)

Für das Wochenende meldet das Gesundheitsamt 122 weitere bestätigte Covid-19-Infektionen Damit bleibt auch der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis mit 224 auf einem hohen Niveau. Sechs Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie jetzt bei 4496 liegt. ...
Als aktuell infektiös werden 1588 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2846. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 62 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Nicht zuletzt durch die Situation in der Klinik in Schlüchtern ist auch die Zahl der Covid-19 Patienten im Main-Kinzig-Kreis weiter gestiegen auf jetzt 97, darunter 83 Personen aus dem Kreisgebiet.
Die für das Wochenende gemeldeten 122 Fälle kommen aus Hanau (39), Maintal (11), Bad Soden-Salmünster (11), Bruchköbel (7), Erlensee (5), Freigericht (5), Gründau (5), Steinau (5), Wächterbach (5), Gelnhausen (4), Neuberg (4), Langenselbold (3), Schlüchtern (3), Schöneck (3), Hammersbach (2), Nidderau (2) und Niederdorfelden (2). Außerdem wurde jeweils ein Fall aus Bad Orb, Großkrotzenburg, Linsengericht, Rodenbach und Sinntal gemeldet. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet.

130 Neuinfektionen am Freitag / ein Todesfall (15.11.2020)

Zum Abschluss der Woche meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis noch einmal 130 Neuinfektionen mit Covid 19. Damit bleibt der Inzidenzwert auf dem hohen Niveau von 221 mit 921 Infektionen innerhalb von sieben Tagen. Außerdem ist eine Person aus Wächtersbach im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. ...
Große Sorge bereitet dem Gesundheitsamt aktuell ein Ausbruch im Haus Bergwinkel in Bad Soden-Salmünster. Positiv getestet sind bislang acht Bewohner und fünf Pflegekräfte, weitere Testergebnisse stehen aus und es wird mit weiteren Infektionen gerechnet. In der Einrichtung leben unter anderem schwer pflegebedürftige und bettlägerige Menschen, die jedoch im Augenblick noch keine auffälligen Symptome haben. Derzeit werden die Übertragungswege noch durch das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Einrichtung ermittelt. Das medizinische Personal, die betreffenden Hausärzte und die Kliniken sind eingebunden, um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen.
Am Freitag wurden auch noch sieben Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen, wodurch die Gesamtzahl der Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis auf 4368 steigt. Als aktuell infektiös werden 1642 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2664. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 62 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Die für Freitag gemeldeten 130 Fälle kommen aus Hanau (40), Bruchköbel (14), Maintal (11), Schlüchtern (11), Sinntal (9), Rodenbach (5), Bad Orb (4), Steinau (4), Neuberg (3), Großkrotzenburg (3), Bad Soden-Salmünster (2), Hammersbach (2), Gelnhausen (2), Wächtersbach (2), Langenselbold (2), Nidderau (2) und Schöneck (2). Außerdem wurde jeweils ein Fall bestätigt in Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Erlensee, Gründau, Hasselroth, Linsengericht und Ronneburg. Vier Fälle konnten noch nicht zugeordnet werden.
 

181 Neuinfektionen am Donnerstag / ein Todesfall (13.11.2020)

Noch ist im Main-Kinzig-Kreis keine Trendwende bei den Covid-19-Infektionen zu erkennen. Stattdessen meldet das Gesundheitsamt für den Donnerstag mit 181 bestätigten Fällen einen neuen Höchstwert. Zudem ist eine Person aus Maintal im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenz steigt damit auf 217. Auch in den Kliniken im Main-Kinzig-Kreis zeichnet sich diese Entwicklung deutlich ab. Aktuell werden dort 81 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter 58 Menschen aus dem Kreisgebiet. ...

Acht Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, deshalb liegt die Gesamtzahl der Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus seit Beginn der Pandemie jetzt bei 4231. Als aktuell infektiös werden 1600 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2570. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 61 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Die für Donnerstag gemeldeten 181 Fälle kommen aus Hanau (73), Maintal (31), Erlensee (9), Großkrotzenburg (8), Freigericht (7), Bruchköbel (6), Schlüchtern (6), Nidderau (5), Gelnhausen (4), Sinntal (4), Birstein (3), Hasselroth (3), Bad Orb (2), Gründau (2), Langenselbold (2), Niederdorfelden (2), Rodenbach (2), Ronneburg (2), Steinau (2) und Wächtersbach (2). Außerdem wurde jeweils ein Fall bestätigt in Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Hammersbach, Jossgrund, Neuberg und Schöneck.

148 Neuinfektionen am Mittwoch (12.11.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet für den gestrigen Mittwoch 148 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Damit liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Main-Kinzig-Kreises nun bei 202.
Sieben Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, deshalb liegt die Gesamtzahl der Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus seit Beginn der Pandemie jetzt bei 4043. ...

Als aktuell infektiös werden 1543 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 2440. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Kliniken im Main-Kinzig-Kreis werden 65 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter 50 Menschen aus dem Kreisgebiet.
Die für Mittwoch gemeldeten 148 Fälle kommen aus Hanau (60), Maintal (24), Erlensee (13), Gelnhausen (7), Schlüchtern (5), Neuberg (4), Bad Orb (3), Nidderau (3), Wächtersbach (3), Bruchköbel (3), Linsengericht (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Bad Soden-Salmünster (2), Ronneburg (2), Freigericht (2), Birstein, Brachttal, Hasselroth, Langenselbold, Rodenbach, Schöneck und Steinau. Ein Fall wurde in der Statistik noch nicht zugeordnet.

Inzidenzwert steigt, 162 Infektionen am Dienstag (11.11.2020)

Mit den für Dienstag registrierten 162 bestätigten Neuinfektionen nähert sich der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis der Marke 200. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen 828 Meldungen zu Covid-19. Davon betroffen sind alle 29 Städte und Gemeinden. ...

Drei Fälle wurden zudem nachträglich in die Statistik aufgenommen, sodass die Gesamtzahl jetzt bei 3888 liegt. Die Zahl der infektiösen Fälle wird mit 1449 angegeben, 2379 Personen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiterhin bei 60. Derzeit werden außerdem 42 Personen allein aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär betreut. Darüber hinaus haben die Krankenhäuser in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern derzeit noch 15 Covid-19-Patienten aus benachbarten Regionen zu betreuen.
Die für Dienstag gemeldeten 162 Fälle kommen aus Hanau (69), Maintal (22), Bruchköbel (8), Gelnhausen (8), Erlensee (6), Nidderau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Freigericht (5), Schlüchtern (4), Rodenbach (4), Großkrotzenburg (3), Niederdorfelden (3), Hasselroth (2), Langenselbold (2), Linsengericht (2), Schöneck (2), Sinntal (2) sowie jeweils ein Fall aus Birstein, Gründau, Steinau und Wächtersbach. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 179 Covid-19-lnfektionen (10.11.2020)

Anordnung zum wechselunterricht gilt im Main-Kinzig-Kreis ab Mittwoch
Der Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen beiden Wochen 696 und 634 laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Auch die neue Woche startet mit 179 neuen Infektionen am Montag mit einem weiteren Höchstwert. Die Sieben-Tage-lnzidenz erreicht damit 173. Auch in den Krankenhäusern bleibt die Corona-Lage mit 45 Patienten angespannt. Im Umfeld der Schulen wurden am Montag neun Fälle gemeldet.
Es ist weiterhin so, dass die Fälle überwiegend aus dem privaten Umfeld oder durch Ansteckungen am Arbeitsplatz kommen, lautet die Analyse des Gesundheitsamtes. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lässt sich die Übertragung nicht mehr sicher feststellen. Daher seien die Abstands- und Hygieneregeln und die eingeleiteten präventiven Maßnahmen von hoher Bedeutung, wie auch die Einführung des Wechselunterrichts ab Klasse 7 in den Schulen im Main-Kinzjg-Kreis. Die Anordnung der Stufe 3 des hessischen Modells gilt ab Mittwoch, 11. November, bis zu den Weihnachtsferien.
  ...

 Mit diesem Schritt geben wir den Schulen die Möglichkeit. verkleinerte Gruppen zu bilden und die Abstände in den Klassenräumen zu vergrößern", begründet die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler diese Anordnung. Zudem werde auch die Schülerbeförderung an einigen Stellen dadurch entzerrt. Sie dankt allen Beteiligten insbesondere in den Schulen, die diese organisatorische Herausforderung meistern. Auf diese Weise könne das Risiko weiter verringert werden, aber der gewohnte Schulalltag bleibe zum großen Tell erhalten.

Beschlossen wurde dieser Schritt nach den offiziellen .Planungsszenarien für die Unterrichtsorganisation· in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und auch das Kultusministerium und das Sozialministerium in Wiesbaden wurden bereits in der vergangenen Woche informiert. Im Rheinmain-Gebiet sind unter anderem die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und die Stadt Darmstadt diesen Schritt gegangen. In anderen Regionen werden diese Entscheidungen vorbereitet.

.Aufgrund unserer bisherigen Erkenntnisse zum Übertragungsrisiko an Schulen in Verbindung mit den jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ist die getroffen Entscheidung in vollem Umfang gerechtfertigt und sinnvolr, sagt die Gesundheitsdezernentin und bittet um Vertrauen und Unterstützung bei den gemeinsamen Anstrengungen gegen das Coronavirus. Es gehe dabei um eine vernünftige und nachvollziehbare Abwägung und zwischen einem wirksamen Gesundheitsschutz und dem geringsten Eingriff in den Alltag der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien. Die dafür notwendigen Maßnahmen müssen immer wieder neu überprüft und angepasst werden.
Die aktuellen Meldungen von erkrankten Schülerinnen und Schülern betreffen am Montag die Schulen.

Aktuell werden noch 1366 Personen als infektiös eingestuft, die Gesamtzahl aller bestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis liegt bei 3723. Als genesen gelten 2297 Personen, 60 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die für Montag gemeldeten 179 Infektionen verteilen sich auf 27 Städte und Gemeinden: Hanau (75), Maintal (18), Gelnhausen (14). Gründau (9), Ertensee (7}. Bruchköbel (5), Großkrotzenburg (5), Bad Soden-Salmünster (4), Biebergemünd {4), Schlüchtern (4), Steinau (4), Jossgrund (3), Nidderau (3), Wächtersbach (3), Bad Orb (2), Freigericht (2), Hasselroth (2), Langenselbold (2), Linsengericht (2) und Schöneck (2). Jeweils ein Fall wurde gemeldet aus Birstein, Brachltal, Hammersbach, Neuberg, Niederdorfeiden, Rodenbach und Sinntal. Zwei Fälle konnten noch keinem Ort zugeordnet werden, sieben Fälle wurden nachträglich an den Vortagen in die Gesamtstatistik aufgenommen.

Am Wochenende 113 bestätigte Covid-19-Fälle und ein weiterer Todesfall (09.11.2020)

Für das Wochenende meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere 113 bestätigte Covid-19-Fälle sowie einen Todesfall im Zusammenhang mit der Erkrankung. Damit sinkt der Inzidenzwert am Montag auf 151. Weiter gestiegen ist die Zahl der stationären Aufnahmen auf jetzt 46, darunter neun Personen an Beatmungsgeräten. In den Schulen sind am Montag acht weitere Fälle gemeldet worden ...
Neben der täglichen Statistik verweist das Gesundheitsamt auf die jetzt geltenden Regeln für Reiserückkehrer in Hessen. Hier ist der hessische Sonderweg ausgelaufen und es wird nun die bundesweite Vorgabe umgesetzt. Reiserückkehrer, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, können sich also nicht mehr 48 Stunden vor Einreise „freitesten“, sondern müssen sich für zehn Tage häuslich isolieren.
Weiterhin gilt eine bundesweite Testpflicht – innerhalb von zehn Tagen nach Einreise. Allerdings darf man sich frühestens am fünften Tag nach der Einreise einem Corona-Test unterziehen – fällt er negativ aus, ist die Quarantäne aufgehoben. Nach wie vor müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten beim Gesundheitsamt melden. Das ist ganz einfach über das Online-Formular im CoroNetz (www.mkk.de) möglich. Die entsprechenden Risikogebiete sind auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden.
Die 113 Fälle des Wochenendes kommen aus: Hanau (55), Maintal (22), Bruchköbel (5), Erlensee (4), Steinau (4), Freigericht (3), Gelnhausen (3), Schöneck (3), Bad Soden-Salmünster (2), Linsengericht (2), Nidderau (2), Sinntal (2) sowie Biebergemünd, Gründau, Langenselbold, Niederdorfelden und Schlüchtern. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet, sechs Fälle sind nachträglich für die vergangene Woche in die Statistik eingegangen.
Damit sind es seit Ausbruch der Pandemie jetzt 3543 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der infektiösen Fälle wird am Montag mit 1329 angegeben, 60 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die aktuell neu betroffenen Schulen sind in Hanau die Elisabeth-Schmitz-Schule, die Limesschule und die Lindenauschule mit drei Fällen. Weitere Meldungen kamen für die Kopernikusschule (Freigericht), die Georg-Büchner-Schule (Erlensee) und die Fritz-Schubert-Schule (Maintal).

63 Infektionen und ein Todesfall / neue Statistik (08.11.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat seine Datenverarbeitung für die täglichen Lageberichte zum Coronavirus an den Standard des Robert-Koch-Institutes angepasst und auf ein neues System umgestellt (siehe unten). Auf dieser Grundlage werden auch die künftigen Tagesmeldungen basieren, die aber weitgehend die gewohnten Informationen liefern. Am Sonntag meldet die Pressestelle daher eine aktualisierte Statistik für alle Städte und Gemeinden, die dann in der gewohnten Weise fortgeschrieben wird. ...
Seit der letzten Meldung von Freitagnachmittag sind am gleichen Tag noch 63 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen, so dass es seit Ausbruch der Pandemie jetzt 3424 Fälle sind. Die Zahl der infektiösen Fälle wird vom Gesundheitsamt mit 1312 angegeben. Zudem ist eine Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Eine örtliche Zuordnung der jeweils neuen Fälle ist aufgrund der Umstellung erst in den kommenden Tagen wieder möglich. Dafür gibt es eine detaillierte Übersicht auf die Städte und Gemeinden in der beigefügten Tabelle. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 166, die Zahl der stationären Aufnahmen ist unverändert bei 43, davon fünf auf Intensivstationen. Die Zahlen vom Wochenende werden künftig jeweils am Montag veröffentlicht.
Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises arbeitet künftig mit einem Programm, das es ermöglicht, die positiven Befunde rund um die Uhr zu erfassen. Das Gesundheitsamt verwendet hierfür eine eigens entwickelte Anwendung, die automatisiert auf die gespeicherten Daten zugreift. Dabei werden exakt dieselben Kriterien angelegt, wie sie das Robert-Koch-Institut (RKI) für seine Berichte verwendet. Das spart kostbare Zeit, verringert die Fehlerquellen und liefert einen zuverlässigen (vergleichbaren) Standard. Diese Veränderung bildet ab Sonntag, 8. November, auch die Quelle für die tägliche Corona-Meldung der Pressestelle (außer Samstag), was aber nur geringfügige inhaltliche Änderungen bedeutet.
In der jeweiligen Pressemitteilung werden die Daten des vorangegangenen Werktages* veröffentlicht wie in der bisher bekannten Auswertung:

  • Infektionen des Vortages (0 bis 24 Uhr)
  • Verteilung auf die 29 Städte und Gemeinden
  • 7-Tage-Inzidenz
  • Alle Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie (kumuliert)
  • Aktuell infektiös (Neuinfektion der letzten 14 Tage)
  • Todesfälle (ohne Ortsangabe)
  • Stationäre Aufnahmen in Kliniken
Weitere Angaben zu Schulen und zur allgemeinen Lage
Die Daten werden dann jeweils den kompletten Vortag* abbilden und können – nach einer Anlaufphase – künftig regelmäßig auch früher (mittags) in Umlauf gebracht werden. Zudem dient das gesamte Vorgehen auch der Vorbereitung auf ein tägliches Dashboard, also eine grafische Benutzeroberfläche zur Visualisierung von Daten (auch auf MKK-Homepage), wie sie das RKI bereits verwendet. Diese Darstellung wird den Zugriff auf eine Reihe von detaillierten Daten ermöglichen, die bislang nur unter großem personellen Aufwand zur Verfügung gestellt werden konnten.

134 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am Freitag (05.11.2020)

„Nach wie vor ist eine Trendwende bei den steigenden Corona-Fallzahlen im Main-Kinzig-Kreis noch nicht in Sicht. Deswegen ist es auch notwendig, dass wir nicht nur auf Zahlen und Inzidenzen blicken. Dieser Blick aber zeigt uns weiterhin und auch in der gesamten Region, dass wir nicht einfach „weiter so“ machen können. Deswegen haben wir auch heute weitergehende Maßnahmen besprochen“, erklärt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler angesichts von 134 neuen Coronavirus-Fällen, die das Gesundheitsamt am Freitag gemeldet hat. 53 Menschen haben die akute Viruserkrankung überstanden, eine weitere Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
Mit den steigenden Corona-Fallzahlen hat sich der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises am Freitag wieder intensiv beschäftigt und entsprechende weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert liegt auf einem neuen Höchststand von 167. Von den neuen Fällen betroffen sind in Hanau die Ludwig-Geißler-Schule, die St.-Josef-Schule, die Hohe Landesschule und die Otto-Hahn-Schule; in Gelnhausen die Beruflichen Schulen; in Großkrotzenburg das Kreuzburg-Gymnasium und seit Dienstag die Geschwister-Scholl-Schule sowie in Erlensee die Schule am Eulenhof. Neben den genannten Schulen im Kreisgebiet waren im Laufe der Woche auch andere Einrichtungen, wie Kindertagesstätten, Altenpflegeeinrichtungen und weitere Gemeinschaftseinrichtungen von Einzelfällen betroffen. Übertragungen innerhalb der Einrichtungen (Ausbrüche) konnten hier in der Regel bisher verhindert werden.
Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreisgebiet 3361 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, 1647 Menschen werden als genesen eingestuft. Es gibt 1656 „aktive“ Fälle. 58 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär versorgt werden mittlerweile 43 Covid-19-Patientinnen und Patienten aus dem Kreisgebiet. Darunter befinden sich auch einige Menschen, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. „Wir beobachten die Entwicklung in unseren Krankenhäusern mit großer Sorge. Die Anzahl der Menschen, die stationäre Hilfe benötigen steigt und derzeit handelt es sich bei den stationär aufgenommenen Personen auch um Patientinnen und Patienten mittleren Alters, schwerer erkrankt sind. Auch dort ist es eine sehr angespannte Situation und stellt für die die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern eine Belastungsprobe dar“, präzisiert Susanne Simmler die Lage in den Krankenhäusern.
Die 134 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (58), Gelnhausen (8), Maintal (8), Erlensee (7), Großkrotzenburg (6), Hasselroth (6), Langenselbold (5), Linsengericht (5), Freigericht (4), Birstein (3), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster (2), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Sinntal (2), Wächtersbach (2), Nidderau (2), Niederdorfelden (2), Flörsbachtal (2), Bad Orb, Gründau, Hammersbach, Rodenbach und Ronneburg.

Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht mit 167 Höchststand im Main-Kinzig-Kreis (06.11.2020)

Pressemitteilung des MKK folgt ...

86 neue Coronavirus-Fälle am Mittwoch (04.11.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch 86 neue laborbestätigte Corona-Virus-Fälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Main-Kinzig-Kreises liegt damit bei 149. Die akute Virusinfektion überstanden haben 22 weitere Personen. ...
Von den Neuinfektionen betroffen sind auch die Werner-von-Siemens-Schule in Maintal, die Hohe Landesschule in Hanau, die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel, die Geschwister-Scholl-Schule in Steinheim, die Schule am Dorfplatz in Altenmittlau und das Schulzentrum Hessen-Homburg in Hanau.
Im Main-Kinzig-Kreis haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 3090 Menschen mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1487 „aktive“ Fälle. Als genesen eingestuft werden 1546 Personen. Stationär versorgt werden 35 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt sind 57 Menschen aus dem Kreisgebiet im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Die neu registrierten 86 Corona-Virus-Fälle wohnen in: Hanau (26), Maintal (14), Langenselbold (12), Gelnhausen (4), Niederdorfelden (4), Nidderau (3), Großkrotzenburg (2), Linsengericht (2), Gründau (2), Hasselroth (2), Bad Soden-Salmünster (2), Birstein (2), Schlüchtern (2), Rodenbach (2), Biebergemünd, Bruchköbel, Erlensee, Freigericht, Jossgrund, Schöneck und Wächtersbach. Fünf bereits gemeldete Fälle aus Steinau (eine Familie) müssen in der Statistik der Stadt Maintal zugeordnet werden.

122 neue Corona-Fälle und einen Toten (03.11.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 122 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 152. Eine Person aus Linsengericht ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 31 Menschen werden als genesen eingestuft. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 3.004 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 1.524 Personen haben die akute Infektion überstanden. Es gibt 1.423 „aktive“ Fälle. ...
Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 57 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Stationär versorgt werden 36 Menschen aus dem Kreisgebiet. Von den Neuinfektionen betroffen sind auch das Ullrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern, die Kaufmännischen Schulen in Hanau und die Kopernikusschule in Freigericht. Betroffen sind auch folgende Altenpflegeeinrichtungen: Domicil Hanau, Kinzigaue Langenselbold und Martin-Luther-Anlage Hanau. Hier wurden als präventive Maßnahme für Teile der Einrichtungen Besuchsverbote ausgesprochen. Die von den 122 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (55), Gelnhausen (11), Maintal (5), Schlüchtern (5), Biebergemünd (4), Nidderau (4), Bruchköbel (4), Wächtersbach (4), Steinau (4), Linsengericht (4), Bad Soden-Salmünster (3), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Erlensee (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (2), Rodenbach (2), Bad Orb, Birstein und Schöneck.

113 neue Covid-19-Fälle / Zwei Menschen gestorben (02.11.2020)

Am Montag meldet das Kreisgesundheitsamt 113 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle, 19 Personen werden als genesen eingestuft, zwei Menschen mit Wohnsitz in Hanau sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit bei 145. ...
Das für die Schulen zuständige Team des Gesundheitsamtes hat seit Sonntag weitere Fälle an mehrere Schulen in der Bearbeitung: Heinrich-Böll-Schule (Bruchköbel), Berufliche Schulen Gelnhausen, Kopernikusschule (Freigericht), Kinzigschule (Schlüchtern) sowie in Hanau die Hohe Landesschule, das Schulzentrum Hessen-Homburg, die Tümpelgarten-Schule, Otto-Hahn-Schule, die Kaufmännischen Schulen und die Ludwig-Geißler-Schule. Für einen am Wochenende für die Hanauer Theodor-Heuss-Schule gemeldeten Fall kann soweit Entwarnung gegeben werden, als das die betreffende Person bereits in Quarantäne war. Die Ansteckung des Schülers hat im häuslichen Umfeld stattgefunden, die Schule musste nicht einbezogen werden.
Mit den neuen Fallzahlen haben sich nun schon 2.882 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, es gibt 1.333 „aktive“ Fälle und 1.493 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Die Zahl der Personen in stationärer Behandlung ist am Montag von 26 auf 34 gestiegen, 56 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Die von den 113 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (33), Maintal (16), Erlensee (8), Schöneck (8), Bruchköbel (6), Großkrotzenburg (5), Langenselbold (4), Gelnhausen (4), Rodenbach (4), Bad Orb (3), Nidderau (3), Niederdorfelden (3), Hasselroth (3), Biebergemünd (2), Freigericht (2), Hammersbach (2), Steinau (2) sowie Flörsbachtal, Birstein, Gründau, Linsengericht und Schlüchtern.

Am Wochenende 107 neue Covid-19-Fälle (01.11.2020)

Das Kreisgesundheitsamt hat für das Wochenende 107 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet, 42 Personen werden als genesen eingestuft. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt damit über 150. 
Von den Neuinfektionen betroffen sind auch die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge auf dem Areal Sportsfield Housing in Hanau und mehrere Schulen, darunter die Hohe Landesschule, die Theodor-Heuss-Schule und die Otto-Hahn-Schule (alle Hanau). Die Infektionen fanden auch diesmal nicht innerhalb der betreffenden Einrichtungen statt.  ...
Ab Montag, 2. November, greift die neue Landesverordnung mit nahezu identischen Regelungen wie nach der Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises. Aus diesem Grund wird der Kreis seine Anordnungen zu den Kontaktbeschränkungen aufheben beziehungsweise werden diese durch die Landesregelungen ersetzt. Entsprechend der Vorgaben aus Wiesbaden sind dann unter anderem nur noch Treffen mit maximal zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen erlaubt. 

„Die nun landesweit gültigen Anordnungen bestätigen uns, dass unsere schon vorab für den Main-Kinzig-Kreis beschlossenen Einschränkungen richtig waren. Wir begrüßen die nun einheitlichen Regelungen, sie vereinfachen es den Bürgerinnen und Bürgern, sich zurechtzufinden“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Die Landesregierung hat unter anderem erweiterte Vorgaben zum Tragen von Masken, zu Reiserückkehrern sowie zu politischen Zusammenkünften beschlossen. So sind Gemeindevertretersitzungen und Stadtverordnetenversammlungen erlaubt wie auch Parteiveranstaltungen, wenn diese zur Listenaufstellung z.B. für die Kommunalwahlen in 2021 notwendig sind. 
Zu beachten ist auch die ergänzte Regelung zur Quarantäne. Denn ab Montag gilt, dass sich alle Personen bei einem positiven Corona-Test unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Die positiv getestete Person ist ebenfalls verpflichtet, sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Dies sollte im Main-Kinzig Kreis über das Formular in unter www.mkk.de/coronetz erfolgen. 
Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich nach der neuen Verordnungslage ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt wird die Kontaktpersonenermittlung sowie die Nachverfolgung und alle notwendigen weiteren Schritte dann in Abstimmung mit den betroffenen Personen vornehmen. 

Für die Zeit der Quarantäne muss der Arbeitgeber den Netto-Verdienstausfall weiterzahlen. Der Arbeitgeber erhält diese Aufwendungen vom Land ersetzt. Selbständige erhalten eine Direktzahlung vom Land. Anträge sind in beiden Fällen über www.ifsg-online.de an das Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen. 

In der aktuellen Corona-Statistik für den Main-Kinzig-Kreis musste ein bereits gemeldeter Fall aus Brachttal gestrichen werden. Seit Beginn der Pandemie haben sich nun schon 2769 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, es gibt 1241 „aktive“ Fälle und 1474 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Es werden 26 Menschen stationär behandelt. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 54 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. 

Die von den 107 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (49), Maintal (8), Erlensee (6), Nidderau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Wächtersbach (5), Rodenbach (3), Bruchköbel (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Bad Orb (2), Gelnhausen (2), Flörsbachtal (2), Steinau (2), Jossgrund (2), Langenselbold (2), Freigericht, Neuberg, Niederdorfelden und Schöneck.  
Die genauen Regelungen finden sich immer auch auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises, die nach Vorlage der detaillierten Bestimmungen kurzfristig angepasst und aktualisiert wird. 

Am Freitag 87 neue Coronavirus-Fälle (30.10.2020)

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter und liegt jetzt bei über 150. Denn am Freitag hat das Gesundheitsamt weitere 87 laborbestätigte Übertragungen des SarsCoV-2-Virus gemeldet. Zudem sind 35 Personen genesen. Eine Woche zuvor waren es am Freitag neue 69 Fälle und die Inzidenz lag noch bei 82. ...
Betroffene Schulen mit zum Teil mehreren Fällen sind heute die Ludwig-Geißler-Schule und die Heinrich-Heine-Schule in Hanau, das Ullrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern und die Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach. Hier hat das Gesundheitsamt ebenfalls die Arbeit aufgenommen, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Die Ansteckungen erfolgten auch diesmal jeweils außerhalb der Schulen.
Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis 2663 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 1432 Menschen haben die akute Infektion überstanden, es gibt 1177 „aktive“ Fälle. Stationär behandelt werden 26 Patientinnen und Patienten. 54 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.  
Die 87 neu infizierten Personen wohnen in: Hanau (34), Erlensee (6), Linsengericht (6), Gelnhausen (5), Rodenbach (5), Nidderau (5), Wächtersbach (4), Neuberg (2), Schöneck (2), Freigericht (2), Großkrotzenburg (2), Gründau (2), Bad Soden-Salmünster (2), Maintal (2), Langenselbold (2), Biebergemünd, Flörsbachtal, Bruchköbel, Steinau, Birstein und Hasselroth.
 

109 neue Coronavirus-Fälle am Donnerstag (29.10.2020)

109 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Donnerstag gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 146. „Die Corona-Pandemie ist in eine Phase gekommen, in der es uns allen schwerfällt, weitere Einschränkungen mitzutragen. Das erfahren wir auch täglich in den Gesprächen, die wir mit den Bürgerinnen und Bürgern führen.  ...
Wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, was unser aller Ziel ist: Die Pandemie durchzustehen, ohne dass unser Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt. Das ist eine große Aufgabe, die sehr viel von uns allen fordert. Manche haben schwerer daran zu tragen als andere und benötigen gerade dann Hilfe und Ermunterung, wenn sie an Covid-19 erkrankt sind und sich von der Außenwelt zurückziehen müssen“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und ergänzt: „So etwas sucht sich niemand freiwillig aus.“
Sie nehme allgemein eine sehr aufgeraute Stimmung in der Bevölkerung wahr und sorge sich um den Zusammenhalt der Gesellschaft. „Anfeindungen, Ausgrenzungen oder Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und überall da Hilfe anzubieten, wo dies möglich ist. Das gilt für alle Menschen, gerade aber für Covid-19-Ekrankte oder Menschen in häusliche Absonderung, um sicherzustellen, dass niemand sonst sich mit dem SarsCoV-2-Virus ansteckt“, verdeutlicht die Gesundheitsdezernentin und bittet um gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. „Da wir uns schwierigen Zeiten befinden, sollten wir uns entscheiden, was für eine Gesellschaft wir sein wollen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns richtig entscheiden“, erklärt Susanne Simmler auch angesichts der weiter steigenden Fallzahlen.
Von den zahlreichen Neuinfektionen am Donnerstag sind auch wieder mehrere Schulen im Main-Kinzig-Kreis betroffen. So gab es zwei neue Fälle an der Otto-Hahn-Schule in Hanau, zwei Fälle an der Geschwister-Scholl-Schule (Steinheim) sowie jeweils einen Fall an der Bertha-von-Suttner-Schule (Nidderau), der Georg-Büchner-Schule (Erlensee) und der Kopernikusschule (Freigericht). Das Gesundheitsamt hat hier die Arbeit aufgenommen, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren.
Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2576 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, 1397 haben die akute Infektion überstanden, es gibt 1125 „aktive“ Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 54 Menschen gestorben. 27 Personen werden stationär behandelt.
Die 109 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (38), Maintal (11), Gelnhausen (8), Erlensee (6), Linsengericht (6), Langenselbold (5), Nidderau (3), Schlüchtern (3), Schöneck (3), Steinau (3), Rodenbach (2), Bad Orb (2), Bad Soden-Salmünster (2), Bruchköbel (2), Wächtersbach (2), Gründau (2), Flörsbachtal (2), Niederdorfelden (2), Freigericht, Birstein, Brachttal, Großkrotzenburg, Hasselroth, Jossgrund und Ronneburg. 

102 neue Fälle am Mittwoch (28.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch insgesamt 102 laborbestätigte neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 135. Von den Neuinfektionen betroffen sind jetzt zusätzlich folgende Schulen: die Hasela-Grundschule in Linsengericht, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen, die Kopernikusschule in Freigericht, die Schule am Weinberg in Langenselbold sowie die Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach mit einem weiteren Fall. ...
Im Zusammenhang mit den erweiterten Regelungen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen weist der Main-Kinzig-Kreis darauf hin, dass alle Personen in einem Fahrzeug zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind, sofern sie nicht zum gleichen Haushalt gehören. Das betrifft auch die Fahrerin oder den Fahrer, wie nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsbehörden noch einmal bekräftigt wird. Für Kinder unter sechs Jahren sowie Menschen, die aufgrund einer Beeinträchtigung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage sind, gilt diese Pflicht nicht.
 „Diese Regelung ist durchaus mit der Straßenverkehrsordnung vereinbar, sofern die betreffende Person nicht noch zusätzlich Mütze und Sonnenbrille trägt und der Schutz der Gesundheit im Vordergrund steht“, verdeutlicht Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Die Mund-Nasen-Bedeckung soll natürlich so getragen werden, dass Fahrer oder Fahrerin beim Lenken des Fahrzeugs nicht behindert werden. Hier vertrauen wir darauf, dass die Menschen im Main-Kinzig-Kreis für sich und ihre Mitfahrenden eine gute Lösung finden“, erklärt Simmler. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen auch in Privatfahrzeugen soll dabei helfen, das Risiko einer Virusübertragung auf engstem Raum zu verringern.
Die wachsende Liste der seit Beginn der Pandemie infizierten Personen und die relevanten Daten sind in den vergangenen Tagen vom Gesundheitsamt überprüft worden. Daraus haben sich vereinzelte Anpassungen ergeben. So wurden drei Personen doppelt geführt und bei zwei Eintragungen wurden nachträglich andere Angaben ermittelt. Laut der aktuellen Statistik haben sich insgesamt 2467 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1028 „aktive“ Fälle. Insgesamt haben 1385 Personen die akute Infektion überstanden. 54 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden 28 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die 102 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (33), Bad Soden-Salmünster (8), Maintal (8), Gelnhausen (7), Rodenbach (7), Langenselbold (5), Wächtersbach (5), Bad Orb (3), Hasselroth (3), Linsengericht (3), Schlüchtern (3), Nidderau (3), Erlensee (2), Flörsbachtal (2), Freigericht (2), Bruchköbel (2), Brachttal, Jossgrund, Niederdorfelden, Großkrotzenburg, Hammersbach und Steinau.

Am Dienstag 93 neue Coronavirus-Fälle (27.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 93 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus 22 Städten und Gemeinden gemeldet. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei etwa 123. In dieser Woche (Montag und Dienstag) hat das Gesundheitsamt zudem elf weitere Fälle an mehreren Schulen in Bearbeitung. Betroffen sind in Hanau die Erich-Kästner-Schule, die Karl-Rehbein-Schule und die Kaufmännische Schule sowie in Maintal die Büchertalschule und die Albert-Schweitzer-Schule. Außerdem gibt es aktuelle Fälle am Lichtenberggymnasium (Bruchköbel), den Beruflichen Schulen Gelnhausen und der Adolf-Reichwein-Schule (Rodenbach). Insgesamt sind es seit Ende der Herbstferien (19.10.) bereits 26 gemeldete Fälle, allerdings jeweils ohne Übertragungen innerhalb der Schulen. ...
Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2369 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 936 „aktive“ Fälle, 1378 Menschen haben die akute Infektion überstanden (+30). Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 55 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Stationär versorgt werden 27 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die von den Neuinfektionen betroffenen 93 Personen wohnen in Hanau (34), Maintal (8), Wächtersbach (8), Linsengericht (6), Erlensee (4), Gelnhausen (4), Schlüchtern (4), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Bruchköbel (2), Freigericht (2), Nidderau (2), Rodenbach (2), Großkrotzenburg (2), Sinntal (2), Bad Orb, Gründau, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Birstein, Hammersbach, Jossgrund.

Gesundheitsamt meldet 137 Coronavirus-Fälle am Montag (26.10.2020)

Wie bereits angekündigt, hat der Main-Kinzig-Kreis weitere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus auf den Weg gebracht. Die Auflagen und Einschränkungen dienen vorrangig dem Ziel, die Kontakte und damit die Übertragungswege weiter zu reduzieren. Derzeit liegt die Infektionsrate im Main-Kinzig-Kreis auf einem anhaltend hohen Niveau mit erneut zusätzlichen 137 laborbestätigten Fällen am Montag. ...
Der Sieben-Tage-Wert (Inzidenz) liegt nach Berechnung des Gesundheitsamtes nun bei 113,6. In der Konsequenz gelten ab Dienstag (27.10.) weitergehende Vorschriften, die in einer neuen Allgemeinverfügung auch verbindlich angeordnet wurden. „Wir orientieren uns dabei an den Entscheidungen, die bereits in benachbarten Landkreisen und in der Stadt Frankfurt getroffen wurden“, erläutern Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
Die gemeinsamen Anstrengungen dienen immer noch dem Ziel, die Trendwende bei den Infektionszahlen zu erreichen. „Im Sinne der gesamten Bevölkerung gibt es zu diesem Vorgehen keine Alternative“, betonen Thorsten Stolz und Susanne Simmler ein weiteres Mal. Sonst sei vermutlich ein erneuter umfassender Stillstand des öffentlichen Lebens und weiter Teile der Wirtschaft unvermeidlich. Zudem werde das Gesundheitssystem dann in allen Bereichen an seine Grenzen stoßen mit vermutlich schwerwiegenden Folgen.
Mit den jetzt zusätzlich beschlossenen Vorkehrungen soll diese Situation aber noch abgewendet werden. So gilt ab Dienstag unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Auto verpflichtend, wenn darin Menschen aus unterschiedlichen Haushalten sitzen, das gilt auch für Taxi-und Krankenfahrten. Diese „Maskenpflicht“ wird auch verbindlich vorgeschrieben bei religiösen Zusammenkünften, Trauerfeiern und Bestattungen. Auch für Grundschul- und Hortkinder gilt diese Vorschrift bei der Nachmittagsbetreuung, wenn sich dort die Gruppen mischen.
Vor diesem Hintergrund verweist der Main-Kinzig-Kreis darauf, dass Kinnvisiere ausdrücklich nicht als Mund-Nasen-Bedeckung anzusehen sind und nicht als Alternative zu der definierten Mund-Nasen-Bedeckung gelten können. Die Verwendung von Gesichtsvisieren („Face Shield“) bietet nach infektiologischen Gesichtspunkten keinen ausreichenden Schutz und wird nicht empfohlen.
Im Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt die Einschränkung, dass Zuschauer sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen nicht gestattet sind. Davon ausgenommen sind Begleitpersonen der Sportlerinnen und Sportler. Umkleide- und Duschräume dürfen nicht genutzt werden, auch keine Vereinsheime. In Schwimmbädern ist die Besucherzahl so zu begrenzen, dass jeder Person mindestens fünf Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Abstandsgebot von anderthalb Metern ist einzuhalten.
Für organisierte Veranstaltungen gelten weiterhin die Obergrenzen von 100 Personen im Freien sowie 50 Personen in geschlossenen Räumen. Sonst sind private Treffen nur bis maximal fünf Personen oder in Gaststätten und im Freien auch von Mitgliedern zweier Hausstände zulässig. Für den häuslichen Bereich wir diese Obergrenze dringend empfohlen.
Seit Beginn der Pandemie haben sich 2276 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 873 „aktive“ Fälle, 1348 Menschen haben die akute Infektion (+23) überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 55 Menschen gestorben. Stationär behandelt werden 24 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Die 137 von den Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (44), Maintal (24), Erlensee (10), Bad Soden-Salmünster (7), Schlüchtern (7), Gründau (5), Schöneck (5), Linsengericht (4), Gelnhausen (4), Bruchköbel (4) Nidderau (4), Rodenbach (3), Freigericht (3), Langenselbold (2), Hasselroth (2), Hammersbach (2), Neuberg, Wächtersbach, Biebergemünd, Niederdorfelden, Ronneburg, Bad Orb und Großkrotzenburg.

Inzidenzwert steigt am Wochenende über 100 (25.10.2020)

Die Infektionszahlen zum Coronavirus haben sich im Main-Kinzig-Kreis innerhalb einer Woche noch einmal verdoppelt. Dieses exponentielle Wachstum und ein Inzidenzwert von inzwischen über 100 machen weitere Einschränkungen erforderlich. Schon am Samstagnachmittag hatte das Kreisgesundheitsamt insgesamt 108 neue Fälle für das Wochenende gemeldet. Eine ähnliche Größenordnung wird auch am Montag erwartet. ...
Das Coronavirus breitet sich derzeit scheinbar ungebremst aus, es muss uns aber unbedingt gelingen, die Infektionsketten zu unterbrechen. Es liegt jeweils in unserer persönlichen Verantwortung, dieses Ziel zu erreichen und damit die gravierenden Folgen noch abzuwenden“, macht Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler deutlich. Alle neuen Einschränkungen helfen nur dann, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen und sich von ihrer Vernunft leiten lassen, lautet der dringende Appell.
Die Gesundheitsdezernentin erinnert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen, in der nächsten Zeit alle Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, damit das öffentliche Leben nicht in ein paar Wochen wieder völlig zum Stillstand gebracht werden muss. „Es sollte das gemeinsame Ziel sein, erneute gravierende Einschnitte in der Wirtschaft sowie eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Wir müssen jetzt handeln, damit die Krankenhäuser nicht in schon bald an ihre Grenzen stoßen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete weiter.
Bei den Auflagen hat sich der Verwaltungsstab an dem orientiert, was die Landkreise in der Rhein-Main-Region beschlossen haben, um möglichst einheitliche Regelungen zu treffen. Darüber hinaus sind weitere vorbeugende Regelungen in Vorbereitung.
Am Wochenende wurden auch Infektionen in mehreren Schulen registriert. Die Ansteckungen haben aber jeweils im familiären Umfeld stattgefunden, eine Übertragung innerhalb der Schulen konnte bisher vermieden werden. Konkret geht es um das Lichtenberg-Gymnasium Bruchköbel sowie in Hanau die Hohe Landesschule, die Otto-Hahn-Schule, sowie die Kaufmännischen Schulen mit einem weiteren Fall. Die Lindenauschule (Großauheim) ist entgegen der Meldung von Freitag nicht betroffen. Es finden lediglich Tests in der benachbarten Lindenauhalle statt.
Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis 2139 Menschen mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 759 „aktive“ Fälle, 1325 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 55 Menschen im Main-Kinzig-Kreis gestorben. 16 Menschen aus dem Kreis werden stationär behandelt.
Die 108 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (48), Maintal (13), Wächtersbach (6), Nidderau (5), Schöneck (5), Rodenbach (4), Schlüchtern (3), Bad Orb (3), Gründau (3), Linsengericht (3), Freigericht (2), Steinau (2), Langenselbold (2), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg, Gelnhausen, Niederdorfelden, Flörsbachtal und Erlensee.
Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona finden Interessierte auf der Seite des Main-Kinzig-Kreises www.mkk.de unter „CoroNetz“ .

Freitag wieder 69 neue bestätigte Covid-19-Fälle (23.10.2020)


Am Freitag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises noch einmal zusätzliche 69 laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt der Inzidenzwert nach eigener Berechnung auf 82. Neun Personen werden als genesen gemeldet. Vor diesem Hintergrund hat der Verwaltungsstab die angekündigten vorbeugenden Schutzmaßnahmen verbindlich in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Gemäß der klaren Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gelten ab einem Inzidenzwert von 75 weitere Kontaktbeschränkungen. Diese erneute Reduzierung der Begegnungen im öffentlichen und privaten Umfeld gilt nun ab Samstag, 24. Oktober. ...
Für den gesamten Main-Kinzig-Kreis wurde jetzt zusätzlich zu den bisher geltenden Regelungen verbindlich angeordnet, dass sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen dürfen. „Damit regeln wir den Bereich, auf den in den vergangenen Monaten nachweislich die meisten Ansteckungen zurückzuführen sind, nämlich Feierlichkeiten und gesellige Treffen im privaten Umfeld“, erläutern Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
Diese zusätzlichen Kontaktbeschränkungen seien notwendig, um weitergehende Einschränkungen zu vermeiden. Die Beschränkung auf Personen oder Mitgliedern zweier Hausstände gilt analog auch für private Gruppen in Gaststätten, Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés sowie Vereinsräume. Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird zudem eine Höchstteilnehmerzahl von fünf Personen dringend empfohlen.
Für organisierte Veranstaltungen im Bereich Kultur und Sport sollen weiterhin 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen im geschlossenen Raum möglich sein. Hier gelten zudem die Auflagen der hessischen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) mit den konkreten Abstands- und Hygienebestimmungen, der Datenerfassung der Gäste sowie eine entsprechende Sitzordnung.
„Bei Einhaltung dieser Vorgaben konnten bisher Infektionen weitestgehend verhindert werden. Deshalb wollen wir diese Veranstaltungen aktuell nicht weiter beschränken“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. Auch wenn damit ein hoher organisatorischer Aufwand und eine große Verantwortung verbunden seien, so gebe es zu diesem Verfahren derzeit keine Alternative.
Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionen muss sich der Verwaltungsstab schon jetzt über weitere wirkungsvolle Maßnahmen unterhalten. Diese Ausrichtung wurde bereits am Donnerstag mit den BMs in einer Telefonkonferenz verabredet. Wie Stolz und Simmler betonen, müsse es unbedingt gelingen, das exponentielle Wachstum der Infektionen wieder zu verlangsamen. Das liegt in unser aller Hand und kann nur gemeinsam erreicht werden “, betonen die Erste Kreisbeigeordnete und der Landrat.
Vor diesem Hintergrund wird das Gesundheitsamt seine Arbeit noch weiter fokussieren und in der Konsequenz andere Tätigkeiten wie zum Beispiel Schuleingangsuntersuchungen, Gutachten und Belehrungen zunächst aussetzen. „Wir brauchen bei diesen hohen Zahlen an Infektionen und Kontaktpersonen derzeit alle Beschäftigten, um diese bisher in der Pandemie nicht gekannte Dimension zu organisieren und alle Betroffenen schnellstmöglich zu informieren“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Nach Monaten der Pandemie leisten die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt sowie der gesamten medizinischen Versorgung für die gesamte Gesellschaft immer noch eine herausragende Arbeit.
Die heutigen 69 Fälle verteilen sich auf 21 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis: Hanau (11), Maintal (8), Gelnhausen (7), Linsengericht (5), Bruchköbel (5), Wächtersbach (5), Schöneck (4), Erlensee (3), Gründau (3), Langenselbold (3), Rodenbach (2), Nidderau (2), Bad Soden-Salmünster (2), Schlüchtern (2) sowie Biebergemünd, Birstein, Freigericht, Hasselroth, Neuberg, Sinntal und Steinau. Darunter befindet sich jetzt auch jeweils ein Fall an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim sowie an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen.
Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2031 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 664. Die akute Infektion mit dem Virus überstanden haben 1312 Menschen. Aktuell werden 16 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.
Die Allgemeinverfügung ist im Wortlaut im Internet unter mkk.de/Aktuelles/öffentliche Bekanntmachungen zu finden. In der Rubrik CoroNetz finden sich außerdem zahlreiche Erläuterungen rund um die aktuellen Bestimmungen und Auflagen sowie zum Verhalten bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus.
 

Weitere Warnstufe erreicht: Kreis kündigt zusätzliche Beschränkungen an (22.10.2020)

Die aktuelle Entwicklung im Main-Kinzig-Kreis macht weitere Einschränkungen zum Schutz vor dem SarsCoV-2-Virus erforderlich. Denn nach wie vor steigen die Fallzahlen und damit verbunden der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis, der damit eine weitere Coronawarnstufe des Landes Hessen erreicht: Nach 60 neuen laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Donnerstag hat der Sieben-Tage-Wert am Nachmittag die 75 erreicht. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht bei Erreichen der Stufe 5 (75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Main-Kinzig-Kreis innerhalb von sieben Tagen) verpflichtend vor, dass sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen dürfen.  ...

„Wir werden diese Vorgaben des Landes Hessen jetzt konkretisieren und zum Wochenende so auch umsetzen. Zudem werden wir über weitere Maßnahmen beraten“, kündigen Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler an. „Das Infektionsgeschehen heute, ist das Verhalten von uns allen der letzten Tage und Wochen. Es ist wichtig, dass wir jetzt alle zusammen uns klarmachen, wo unser Ziel ist. Wenn wir es schaffen wollen, dass unsere Krankenhäuser nicht überlastet werden und weiterhin alle kranken und verletzten Menschen behandeln können, dann müssen wir unsere Anstrengungen verstärken. Aber auch für die Ärztinnen und Ärzte und unser Gesundheitsamt muss die Lage beherrschbar sein. Das bedeutet, wir alle haben es jetzt in der Hand, unsere Kontakte deutlich zu reduzieren und tragen auf diese Weise aktiv dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen“, führen beide aus. 
Der Analyse des Gesundheitsamts zu den Ansteckungswegen sei erkennbar, dass private Feierlichkeiten, Zusammenkünfte und Treffen noch immer eine entscheidende Rolle spielen. „Deswegen werden wir auch genau dort zusätzliche Kontaktbeschränkungen aussprechen und empfehlen unseren Bürgerinnen und Bürgern, dies freiwillig auch im privaten Bereich der eigenen Wohnung zu tun. Im öffentlichen Raum sollen sich zum Wochenende hin nur noch maximal fünf Personen treffen können, die aus zwei Hausständen stammen dürfen“, erläutern Thorsten Stolz und Susanne Simmler. Das betrifft auch Treffen beispielsweise auf Spielplätzen und in Parks, aber auch das gemeinsame Essen in Restaurants. „Wir greifen massiv in unser aller Freiheit ein, aber mit Blick auf unsere Ziele muss die Maßgabe klar sein: Reduzieren wir unsere Kontakte, um weiterhin auch Schulen, Kindergärten und Unternehmen offen halten zu können. Halten wir uns gemeinsam an die Hygiene- und Abstandsregeln. Nicht nur, weil etwas noch erlaubt ist, ist es derzeit angezeigt, es auf Biegen und Brechen auch zu tun. Wir entscheiden heute für uns alle ein stückweit, wie wir Weihnachten feiern wollen“, verdeutlicht Susanne Simmler. 
Personenanzahl bei Veranstaltungen 
Öffentliche Veranstaltungen im Bereich Kultur und Sport sollen, wie dies seit Montag (19.10.) gilt, nach wie vor mit 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen im geschlossenen Raum möglich sein. „Für derlei Veranstaltungen müssen Hygienekonzepte vorliegen und umgesetzt werden. So konnten bisher Infektionen weitestgehend verhindert werden. Deshalb sollen diese Veranstaltungen nicht weiter beschränkt werden“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. Jedoch werden künftig öffentliche Veranstaltungen intensiver überprüft, was dazu führen kann, dass gegebenenfalls auch Sanktionen verhängt werden.
„Das Infektionsgeschehen steigt weiterhin steil an. Das muss uns allen Sorge machen. Hinzu kommt, dass die Ansteckungswege mittlerweile diffus sind, das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts immer häufiger mit den betroffenen Menschen nicht ermitteln können, wie die Übertragung überhaupt stattgefunden hat. Die Folge: Infektionsketten lassen sich nicht unterbrechen. All das kostet enorm viel Zeit und Zeit ist bei der Eindämmung der Pandemie kostbar“, erklärt Susanne Simmler und fügt hinzu: „Wir haben deshalb jetzt weitere Kräfte innerhalb der Kreisverwaltung mobilisiert, die dabei helfen, die enorme Anzahl positiver Testergebnisse zu bearbeiten, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Die Kolleginnen und Kollegen sind von morgens bis spät am Abend am Arbeiten und trotzdem kann es zu Verzögerungen kommen. Wir haben aber auch andere Wege der Klärung von Fragen geschaffen.“
Landrat Thorsten Stolz und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler richten deshalb einen dringenden Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Wir versuchen, durch zum Teil schmerzhafte Einschränkungen und Regeln die Infektionszahlen wieder zu senken, um das öffentliche Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Jedoch benötigen wir dafür auch die Einsicht, das Verständnis und die Mithilfe der Menschen im Main-Kinzig-Kreis. Ohne sie geht es nicht. Deshalb auch unsere dringende Bitte und Empfehlung, die Regelungen, die für den öffentlichen Bereich gelten, freiwillig auch in den privaten Bereich zu übertragen.“ 
Der Main-Kinzig-Kreis hat zusätzlich seine Allgemeinverfügung vom 6. Juli zum Thema Reiserückkehrer aus Risikogebieten erneut verlängert und zwar bis zum 8. November. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1962 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 604. Die akute Infektion mit dem Virus überstanden haben 1303 Menschen. Aktuell werden 18 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt. 55 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (18), Maintal (9), Linsengericht (6), Wächtersbach (4), Nidderau (4), Gelnhauen (3), Freigericht (3), Bad Soden-Salmünster (3), Erlensee (2), Steinau, Hasselroth, Bruchköbel, Großkrotzenburg, Schöneck, Langenselbold, Gründau und Sinntal. Von den Neuinfektionen betroffen sind mittlerweile auch die Kindertagesstätte Am Limes in Großkrotzenburg sowie die Karl-Rehbein-Schule und die Otto-Hahn-Schule (beide Hanau).  

Am Mittwoch weitere 69 Covid Fälle (21.10.2020)

Die Infektionszahlen steigen im Main-Kinzig-Kreis weiter an. Am Mittwoch musste das Kreisgesundheitsamt 69 neue bestätigte Covid-19-Fälle melden. Damit erhöht sich auch noch einmal der Inzidenzwert deutlich auf jetzt 67,5. Inzwischen ist keine Region im Main-Kinzig-Kreis mehr von dieser Entwicklung ausgenommen. ...

Die neuen Fälle kommen aus Hanau (24), Maintal (9), Rodenbach (7), Wächtersbach (7), Gelnhausen (3), Bad Soden-Salmünster (3), Schlüchtern (3), Gründau (2), Schöneck (2), Langenselbold, Großkrotzenburg, Freigericht, Sinntal, Hammersbach, Birstein, Bad Orb, Bruchköbel und Erlensee.
Bisher haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1902 Menschen seit Beginn der Pandemie mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle beträgt jetzt 544. Eine Schülerin der Kaufmännischen Schulen Hanau wurde am Montag (19.10.) positiv getestet, die erforderlichen Absonderungen sind organisiert. Neben der Kita Rödelberg in Langenselbold ist nun auch die Kinderburg Hammersbach von einem positiven Fall betroffen. Hier hat das Gesundheitsamt ebenfalls die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.
Parallel zu den steigenden Infektionszahlen ist auch die Zahl der stationären Aufnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 gestiegen. Es werden 18 Personen aus dem Kreisgebiet zurzeit in den Krankenhäusern betreut. Wie das Kreisgesundheitsamt dazu aktuell mitteilt, finden sich darunter „überwiegend Personen mittleren Alters“. Das deckt sich auch mit den Fallschilderungen von Betroffenen aus diesen Altersgruppen, die zum Beispiel von „starken Symptomen einer hartnäckigen Krankheit“ sprechen. Auch gibt es immer wieder Aussagen über Spätfolgen wie „Druck auf der Lunge“, „Müdigkeit und Schwindel“.
Das Robert Koch-Institut veröffentlicht dazu auf seiner Homepage die Einschätzung, dass etwa 81 Prozent der diagnostizierten Personen einen milden, etwa 14 Prozent einen schwereren und etwa 5 Prozent einen kritischen Krankheitsverlauf zeigen. Zudem könne sich COVID-19 in vielfältiger Weise nicht nur in der Lunge, sondern auch in anderen Organsystemen manifestieren. Auch lassen sich aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes „keine zuverlässigen Aussagen zu Langzeitauswirkungen und (irreversiblen) Folgeschäden durch die Erkrankung“ treffen.
Die weiterhin sehr hohen Fallzahlen stellen das Gesundheitsamt vor große Herausforderungen. „Wir müssen derzeit den Fokus darauf legen, so schnell wie möglich alle positiv Getesteten und im Anschluss daran die Kontaktpersonen zu informieren“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Angesichts der vielen Infektionen und der entsprechend vielen Kontaktpersonen nehme dies jedoch viel Zeit in Anspruch. „Wir arbeiten hier mit Hochdruck und werden auch noch einmal zusätzliches Personal einsetzen, doch wir können die Leistung nicht beliebig steigern“, macht die Gesundheitsdezernentin deutlich. Sie bittet angesichts des hohen Arbeitsaufkommens um etwas Geduld bei den Betroffenen und rät von Anrufen im Gesundheitsamt und am Bürgertelefon ab, da nur die jeweils zuständigen Fallbetreuer und Betreuerinnen die entscheidenden Sachverhalte kennen.
 

35 Neuinfektionen am Dienstag (20.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag insgesamt 35 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Obwohl deutlich weniger positive Fälle als am Montag gemeldet wurden, steigt der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis weiter an. Dieser liegt nun bei 58,5 (Stand Montag: 53,7). ...

Insgesamt 1833 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle beträgt 475. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 23 weitere Personen, so dass die Zahl der Genesenen nun bei 1303 liegt. 55 Menschen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Insgesamt 16 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. In der gestrigen Statistik muss ein Fall aus Schöneck gestrichen werden. Die Neuinfizierten wohnen in: Hanau (8), Maintal (6), Wächtersbach (5), Freigericht (3), Schöneck (3), Bad Orb (2), Erlensee (2), Großkrotzenburg, Schlüchtern, Steinau, Rodenbach, Sinntal, Gründau.
Der gestern gemeldete Ausbruch bei der SG Bad Soden ist auf ein Heimspiel der zweiten Mannschaft am 9. Oktober zurückzuführen. Bei der anschließenden Zusammenkunft im Clubhaus haben sich nachweislich zehn Personen angesteckt. In der Folge wurden inklusive der betroffenen Mannschaften, der Besucher sowie der Angehörigen der erkrankten Personen schon rund 160 Kontaktpersonen ermittelt. Die entsprechenden Testungen sind organisiert, die häusliche Isolierung angeordnet.

Kreis meldet Höchstwert von 75 Neuinfektionen (19.10.2020)

Am Montag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis einen Höchstwert von weiteren 75 bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt der Inzidenzwert für das Kreisgebiet sprunghaft auf 53,7. Ein Großteil der Ansteckungen hat im häuslichen Umfeld stattgefunden. Darüber hinaus wird aktuell ein Ausbruch beim Fußballverein SG Bad Soden untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises in einer Allgemeinverfügung zusätzliche vorbeugende Maßnahmen angeordnet. ...
Die neuen Infektionen verteilen sich auf insgesamt 20 Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis: Hanau (20), Rodenbach (8), Schlüchtern (6), Wächtersbach (5), Bad Orb (5), Maintal (4), Langenselbold (4), Bruchköbel (3), Schöneck (3), Linsengericht (3), Niederdorfelden (2), Gründau (2), Erlensee (2) und Nidderau (2). Jeweils ein Fall wurde aus Ronneburg, Großkrotzenburg, Biebergemünd, Freigericht, Gelnhausen und Bad Soden-Salmünster gemeldet.
Damit steigt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1798. Die Zahl der „aktiven“ Fälle jetzt bei 464. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 1280 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind 55 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden aktuell 13 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
 

38 Neuinfektionen am Wochenende (18.1 0.2020)

Nach wie vor steigen die Infektionszahlen auch im Main-Kinzig-Kreis. Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Wochenende insgesamt 38 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Menschen aus Hanau und Bad Orb sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Person aus Bad Orb war bereits im Mai als „genesen“ gemeldet, da die akute Infektion mit dem Virus überstanden war. Jedoch waren die durch Covid-19 verursachten Folgeschäden so gravierend, dass diese Person nun gestorben ist. Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis klettert mit den neuen Fallzahlen auf 43 und hat bereits seit Freitag (16.10.) die dritte Coronawarnstufe überschritten. ...

„Die hohe Zahl an Neuinfektionen bleibt besorgniserregend. Der Verwaltungsstab hat daher am Wochenende über weitere Maßnahmen gesprochen, um das Infektionsgeschehen schnellstmöglich einzudämmen und sich dabei an den Vereinbarungen von Bund und Ländern sowie zwischen dem Land Hessen und den Landkreisen orientiert“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. „Wir appellieren dringend an die Bürgerinnen und Bürger, in den nächsten 14 Tagen ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und sich weiterhin an die Hygienebestimmungen zu halten. Die Situation ist für uns alle belastend. Jedoch beginnt mit dem Herbst die nasskalte Jahreszeit, in der es wichtiger denn je ist, die Abstandsregeln und Hygienebestimmungen einzuhalten. Dazu gehört auch das Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung, wenn der Mindestabstand zu anderen Menschen nicht oder nur schlecht einzuhalten ist“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

Das habe auch Auswirkungen auf den Schulbetrieb, der nach den Herbstferien wiederbeginnt. „Vor dem Hintergrund, dass ein großer Teil der Neuinfektionen nach wie vor auf das familiäre Umfeld zurückzuführen ist, soll durch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht dieser Bereich besser geschützt werden“, erläutert die Gesundheitsdezernentin. Die vom Main-Kinzig-Kreis erlassene Allgemeinverfügung zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in den weiterführenden Schulen ab der fünften Klasse tritt am Montag (19.10.) in Kraft, sie wird 14 Tage lang gelten. In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass das Tragen von sogenannten „Faceshields“, also durchsichtige Schilde, nur in gesundheitlich begründeten Ausnahmefällen erlaubt ist, da diese Vorrichtungen Mund-Nase-Bedeckungen nicht ersetzen können.
Zusätzlich zu dieser Allgemeinverfügung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckungen in den Schulen bereitet der Main-Kinzig-Kreis ein weiteres Maßnahmenpaket vor. Dieses betrifft Veranstaltungen und Feierlichkeiten im öffentlichen und privaten Raum mit Einschränkungen bei der Teilnehmerzahl, aber auch eine Sperrstunde für die Gastronomie. „All diese Maßnahmen sollen dabei helfen, das Infektionsgeschehen kontrollierbar zu halten. Deshalb die dringende Bitte an die Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die beschlossenen Maßnahmen jetzt mitzutragen, um damit jene zu schützen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung große gesundheitliche Probleme durch eine Viruserkrankung bekommen könnten“, betont Landrat Thorsten Stolz.

Die neuinfizierten Personen wohnen in Hanau (12), Maintal (10), Wächtersbach (2), Bruchköbel (2), Freigericht (2), Steinau (2), Hammersbach (2), Gelnhausen (2), Erlensee, Schöneck, Langenselbold und Niederdorfelden. Von den jüngsten Infektionszahlen betroffen ist auch die Kindertagesstätte Rödelberg in Langenselbold und der Profibasketballverein White Wings in Hanau.
Die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt auf 1724. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 389. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 1280 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind insgesamt 55 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Acht Personen werden stationär behandelt.

Verwaltungsstab bereitet für kommende Woche weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor / Kreisweit 39 Neuinfektionen am Freitag (16.1 0.2020)

Der Main-Kinzig-Kreis hat am Freitag die dritte Corona-Warnstufe überschritten. 39 neue Infektionsfälle wirken sich auf den für das Mehrstufenkonzept maßgeblichen Inzidenzwert aus, der nun bei 40 liegt. „Wir verzeichnen einen fortlaufenden Anstieg der Infektionszahlen und auch des Inzidenzwerts. Mit dem Überschreiten der nächsten Schwelle müssen wir nun eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg bringen, die zwischen Bund und Ländern und zwischen Land Hessen und den Kreisen am Donnerstag vereinbart worden sind. Es geht klar darum, die Corona-Pandemie beherrschbar zu halten, das Wiederanfahren der Wirtschaft nicht zu gefährden sowie Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offenzuhalten. Dazu ist es notwendig, private Kontakte zu reduzieren. Genau hier setzen die Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern an“, sagte Landrat Thorsten Stolz. ...

Konkret gilt ab dem kommenden Montag zum Wiederbeginn des Unterrichtsbetriebs die Maskenpflicht in Schulen ab der fünften Jahrgangsstufe. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat der Kreis am Freitag herausgegeben, sie tritt zum Montag für zunächst 14 Tage in Kraft. Der Verwaltungsstab des Kreises bringt darüber hinaus am Wochenende – auf Grundlage der Bund-Länder-Vereinbarungen – weitere Maßnahmenverschärfungen in eine rechtssichere Form, die zeitnah in Kraft treten sollen:

- für Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis im öffentlichen Raum gilt eine Begrenzung auf höchstens 25 Personen (z.B. Hochzeits- und Geburtstagsfeiern in Gaststätten, Bürgerhäusern etc.),

- für Feiern im privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, sie auf 15 Personen zu begrenzen,

- in der Gastronomie gilt eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr,

- die Teilnehmerzahl für öffentliche Veranstaltungen wird weiter begrenzt.


Der Main-Kinzig-Kreis erwartet noch das überarbeitete Eskalationskonzept des Landes Hessen, das zum Wochenende angekündigt ist. Und daraus abgeleitet werden die weiteren Maßnahmen konkretisiert. „Wir wollen mit der kurzfristigen Einführung der Maskenpflicht im Unterricht den sensiblen Bereich Schule besser schützen. Darüber hinaus müssen wir es schaffen, eine Weiterverbreitung im privaten und Freizeitbereich deutlich zu reduzieren. Noch sind wir von Inzidenzwerten wie in Frankfurt und Offenbach entfernt. Aber die Entwicklung bei uns im Landkreis ist derzeit äußerst dynamisch und muss mit Blick auf die Tendenzen im Rhein-Main-Gebiet insgesamt als sehr besorgniserregend eingestuft werden“, begründete Landrat Stolz das Maßnahmenpaket.

Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (14), Maintal (8), Nidderau, Schöneck (je 3), Gründau (2), Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Freigericht, Gelnhausen, Hammersbach, Langenselbold, Linsengericht und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März stieg damit auf 1.686, davon gelten 1.281 als genesen. 352 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden derzeit acht Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

30 Neuinfektionen am Donnerstag / Kreis nähert sich nächster Warnstufe(15.1 0.2020)

Das Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin hoch. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 30 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, womit der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen beschreibt, nun bei 34 liegt. Ab 35 wäre die nächste Warnstufe des Landes Hessen überschritten. Der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises hat am Donnerstag über die Lage gesprochen und aus den Bund-Länder-Beschlüssen resultierende Maßnahmen für den Landkreis vorbereitet, wie Landrat Thorsten Stolz mitteilte.

Die Beschlüsse zum Eindämmen des Infektionsgeschehens, auf die sich die Bundes- mit den Landesregierungen geeinigt haben, werden dabei ausdrücklich vom Main-Kinzig-Kreis begrüßt. „Wir hätten uns vor Ort aber gewünscht, dass viele der Maßnahmen über eine Landesverordnung einheitlich festgeschrieben worden wären. So sind nun sämtliche Kreisverwaltungen damit beschäftigt, jeweils eigene, aber möglichst ähnlich lautende Verfügungen herauszugeben“, erklärte Landrat Stolz. Für die Bereiche, die nicht in den Beschlüssen inbegriffen sind, wird der Main-Kinzig-Kreis zusätzlich eigene Verfügungen vorbereiten, kurzfristig mit Blick auf den Wiederbeginn des Schulbetriebs am Montag und darüber hinausgehende für den Lauf der kommenden Woche mit weiteren Punkten. ...

In den vergangenen Tagen war das Infektionsgeschehen schwerpunktmäßig bei privaten Treffen und Feiern sowie – ferienbedingt in jetzt wieder stärkerem Maße – bei Reiserückkehrern zu verorten. Covid-Fälle traten auch in Gemeinschaftseinrichtungen auf, waren aber nach Einschätzung des Gesundheitsamts gut unter Kontrolle zu halten. „Schulen und Kindertagesstätten bedürfen mit dem Ende der Herbstferien jetzt eines besonderen Schutzes, für den nun leider alleine die Kreise und kreisfreien Städte vor Ort sorgen müssen“, so Stolz. In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt wird der Main-Kinzig-Kreis daher zum kommenden Montag eine zunächst 14-tägige Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe verfügen.

Weitergehende Maßnahmen bereitet der Main-Kinzig-Kreis in Hinblick auf die Bund-Länder-Beschlüsse vor. Weitere Details werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Die am Donnerstag gemeldeten Infizierten wohnen in Gründau (8), Hanau (7), Maintal, Wächtersbach (je 4), Freigericht, Nidderau (je 2), Gelnhausen, Niederdorfelden und Rodenbach. Damit stieg die Gesamtzahl aller Fälle seit März auf 1.647. Davon gelten 1.280 als genesen, 314 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden sieben Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Kreisgesundheitsamt meldet 31 Neuinfektionen am Mittwoch (14.10.2020)

31 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Mittwoch gemeldet. Damit steigt der Inzidenzwert des Main-Kinzig-Kreises von 29 am Vortag auf 33. Dieser Wert errechnet sich aus den Fallzahlen der letzten sieben Tage, die auf 100.000 Einwohner hochgerechnet werden. ...

Die neuinfizierten Personen wohnen in Maintal (9), Hanau (6), Wächtersbach (2), Gelnhausen (3), Gründau (3), Schlüchtern, Nidderau, Erlensee, Linsengericht, Freigericht, Bad Orb, Sinntal und Bruchköbel. Der Zahl von 31 Neuinfizierten gegenüber stehen neun Personen, die ihre akute Infektion überstanden haben.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis nachweislich 1617 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Als wieder genesen gelten 1272 Personen. Es gibt 292 „aktive“ Fälle, sechs Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 53 Menschen gestorben.

15 neue Infektionen am Dienstag (13.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Dadurch bewegt sich auch der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen der vergangenen sieben Tage beschreibt, mit unverändert 29 auf einem weiterhin erhöhten Niveau. Die Infizierten wohnen in Hanau (6), Freigericht, Maintal (je 2), Brachttal, Erlensee, Gründau, Schlüchtern und Schöneck. ...

Aufgrund vermehrter Nachfragen am Bürgertelefon und über „CoroNetz“ hat der Main-Kinzig-Kreis erneut klargestellt, dass die Allgemeinverfügung des Kreises bezüglich Reiserückkehrern aus Risikogebieten nur die Auslandsaufenthalte umschließt. Zum stärkeren Schutz von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern hatte der Main-Kinzig-Kreis zu Beginn der Sommerferien eine Allgemeinverfügung erlassen, die nach wie vor Bestand hat. Sie richtet sich an Reiserückkehrer aus jenen Ländern und Regionen außerhalb Deutschlands, die das Robert-Koch-Institut jeweils als Risikogebiete einstuft. All das, was Reiserückkehrer zu beachten haben und wie sie sich beim Gesundheitsamt schnell und unkompliziert melden können, findet sich ausführlich im Bereich „CoroNetz“ .

Mit den 15 Neuinfizierten stieg die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbreitung im März auf 1.586 an. Davon gelten 1.264 als genesen, 270 der Fälle sind gegenwärtig noch „aktiv“. Stationär behandelt werden sechs Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Anstieg der Corona-Fallzahlen setzt sich fort (12.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Montag 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl liegt deutlich über jenen der vergangenen Wochen und bestätigt damit den Trend der zurückliegenden Tage. Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis ist auf 29 gestiegen. „Schon über das Wochenende war für die Fachleute im Gesundheitsamt absehbar, dass durch Ansteckungen im privaten Umfeld und nach diversen Familienfeiern schon zu Beginn der neuen Woche viele weitere Positiv-Befunde aus den Laboren übermittelt werden“, erklärte Landrat Thorsten Stolz. ...

Die Infizierten wohnen in Hanau, Maintal (je 8), Wächtersbach (3), Bruchköbel, Erlensee, Hasselroth (2), Birstein, Großkrotzenburg, Gründau, Langenselbold und Steinau. Wegen eines positiv getesteten Falls in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenselbold wurden insgesamt zehn Personen unter Quarantäne gestellt.

Im Unterschied zum Infektionsgeschehen vor wenigen Wochen konzentriert es sich somit nicht mehr rund um vereinzelte Ausbrüche, sondern verteilt sich sehr dezentral im Kreisgebiet. Der Anteil der Infektionen, bei denen sich die Betroffenen die Ansteckung selbst nicht erklären können, bewegt sich weiter auf einem hohen Niveau. Für die vergangene Woche veranschlagte der Main-Kinzig-Kreis diesen Anteil bei etwa 50 Prozent der Fälle. Auch dieser Trend setzt sich zum Wochenstart fort.

„Das macht die Situation derzeit so anstrengend und vor allem gefährlich mit Blick auf die kommenden Wochen“, sagte Landrat Stolz. „Wir müssen es daher schaffen, durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung in der Gesellschaft Infektionsketten zu unterbrechen. Denn offenbar haben in den vergangenen Tagen sehr viele Infizierte, die selber keine Erkältungssymptome zeigten, ihre Mitmenschen angesteckt. Solche Ansteckungswege verhindert man nur durch vorsorgliches Abstandhalten und das Einhalten aller Hygieneregeln. Aufeinander Rücksicht nehmen und Achtsamkeit sind weiter das Gebot der Stunde.“

Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März stieg damit am Montag auf 1.571. Davon gelten 1.259 als genesen, 259 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden zwölf Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 53 Menschen gestorben

23 neue Covid-Fälle am Wochenende (11.10.2020)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bewegt sich im Main-Kinzig-Kreis auf einem hohen Niveau. Alleine an diesem Wochenende meldete das Gesundheitsamt 23 neue Covid-Fälle. Erneut gestiegen ist damit auch der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen beschreibt. Er liegt nun bei 26.
Einer der neuen Fälle ist Teil des Personals in der Kita Horthaus in Erlensee. Aufgrund der vorsorglichen häuslichen Isolierung weiterer Kolleginnen und Kollegen sowie Kinder einer Gruppe hat sich die Stadt Erlensee dazu entschieden, die Einrichtung vorübergehend zu schließen. Häuslich isoliert sind im Horthaus insgesamt rund 35 Personen. ...

Einen großen Teil der Ansteckungen der vergangenen Tage führt das Gesundheitsamt auf den Familienkreis und private Feiern zurück. Kurzfristig müsse man aufgrund vieler plausibler Folgeansteckungen mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen rechnen. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler nahm dies zum Anlass, um am Wochenende noch einmal eindringlich auf die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln hinzuweisen. Gerade private Feiern verleiteten dazu, diese Regeln zu vernachlässigen. „Ich kann jeden verstehen, dem der Sinn nach Feiern und Gemeinschaft steht, am liebsten so wie in der Zeit vor Corona. Diese Zeit lässt sich aber leider nicht herbeiwünschen. Im Gegenteil: Gerade im Moment müssen wir äußerst wachsam und sensibel sein, auch im privaten Umfeld. Denn die nächsten Wochen entscheiden darüber, wie sich das weitere Infektionsgeschehen im Herbst entwickeln wird.“
Susanne Simmler richtete am Sonntag einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, „kritisch zu prüfen, ob all das, was im privaten Umfeld möglich ist auch wirklich unbedingt in diesen Tagen nötig ist“. Das beginne bei kleineren Treffen und gehe weiter bis hin zu größeren Festen: „Corona ist ein echter Spaßverderber, ganz klar. Aber die Trotzreaktion kann nur sein: jetzt ganz bewusst einige Dinge zu verschieben, um später all das nachzuholen mit den Menschen, die einem lieb sind.“
Die neu gemeldeten Infizierten vom Wochenende wohnen in Maintal (8), Langenselbold (7), Gründau, Hanau (je 2), Bruchköbel, Erlensee, Neuberg und Nidderau. Die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbruch im März liegt damit bei 1.541, davon gelten 1.251 als wieder genesen. Am Wochenende wurde aus Bad Orb zudem ein weiterer Sterbefall gemeldet, der bislang 53. im Zusammenhang mit Covid-19. 237 Fälle gelten somit als „aktiv“. Stationär behandelt werden zwölf Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

14 neue Infektionen am Freitag (09.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Freitag insgesamt 14 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Damit ist auch der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis, der angibt, wie viele neue Fälle es pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt, von 21 am Donnerstag auf 23 am Freitag leicht gestiegen. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (4), Freigericht (2), Langenselbold (2), Gründau, Maintal, Sinntal, Gelnhausen, Großkrotzenburg und Rodenbach. Einer der Covid-Fälle ist Mitglied der Schulgemeinde der Beruflichen Schulen Gelnhausen. ...

Die Zahl der Menschen, die sich bislang im Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist somit am Freitag auf 1518 gestiegen. Die akute Viruserkrankung überwunden haben mittlerweile 1250 Menschen. Die Zahl der „aktiven“ Fälle steigt auf 216. Zwölf Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. Unverändert liegt die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben sind, bei 52.

„Entwicklung gibt Anlass zur Besorgnis“ / Kreisweit 26 neue Fälle am Donnerstag (08.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 26 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das ist der höchste Wert seit Ende April. Sprungartig stieg damit auch der Inzidenzwert (Fälle pro 100.000 binnen einer Woche) auf 21 an, er liegt damit relativ betrachtet weiterhin niedriger als in einigen anderen Teilen des Rhein-Main-Gebiets. Dennoch werde das Infektionsgeschehen laut Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler im Gesundheitsamt „mit größter Beunruhigung bewertet“. „Seit etwas mehr als einer Woche werden in großer Zahl Coronafälle festgestellt, die wir nicht mehr im gleichen Maße wie vor wenigen Wochen noch plausibel zuordnen können. Es kommt immer häufiger vor, dass sich die gemeldeten Infizierten selbst nicht erklären können, wo sie sich angesteckt haben könnten. Das macht eine größere Verbreitung in den kommenden Tagen und Wochen wahrscheinlicher“, so die Gesundheitsdezernentin. ...

Nach einer Sitzung des Verwaltungsstabs rief die Kreisspitze um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann zu „höchster Vorsicht und Sensibilität“ auf. „Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis bewegt sich mit rund 21 in einem Bereich, in dem wir ohnehin wachsam und aufmerksam sein müssen. Viel entscheidender als dieser statistische Wert ist aber die qualitative Einschätzung der Infektionslage durch die Fachleute“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Neue Fälle habe es in den letzten sieben Tagen in immerhin 21 der 29 Städte und Gemeinden gegeben, „und nur etwa zur Hälfte lassen sich trotz aufwändiger Recherchearbeit die Infektionsketten ermitteln. Diese Entwicklung ist im Vergleich zu den letzten Monaten grundlegend neu und gibt Anlass zur Besorgnis. Die Situation stellt gerade eine große Herausforderung für das Gesundheitsamt dar“.

Die Neuinfektionen von Donnerstag stammen aus Hanau (11), Gründau (3), Bruchköbel, Freigericht, Maintal, Schöneck (je 2), Nidderau, Neuberg, Schlüchtern und Sinntal. Die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbreitung im März liegt damit bei nun 1.504. Davon gelten 1.250 als genesen, 202 Fälle sind „aktiv“, acht Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt.
Aufgrund des komplexeren Infektionsgeschehens und hohen Informationsbedarfs in der Bevölkerung weist der Main-Kinzig-Kreis erneut auf sein Onlineangebot „CoroNetz“ hin, mit dem man bequem von zu Hause aus Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen kann. Ob nun für Reiserückkehrer oder für mögliche Kontaktpersonen: Der Main-Kinzig-Kreis bildet online die wesentlichen Informationen ab und bietet mit Kontaktformularen sozusagen ein „digitales Bürgertelefon“ an.

Gesundheitsamt meldet zwölf neue Coronavirus-Fälle (07.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch insgesamt zwölf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (6), Erlensee (2), Bruchköbel, Maintal, Gelnhausen und Schöneck. An der Georg-Büchner-Schule in Erlensee wurden am Wochenende bereits Kontaktpersonen eines Covid-Falls häuslich isoliert, aus diesem Umfeld heraus ist nun ein weiterer positiv getesteter Fall ermittelt worden. Die Gesundheitsamt hat die weitere Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingeleitet.  ...
Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 1478 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, davon gelten 1248 Personen als genesen (+3). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19 bleibt unverändert bei 52. Vom Gesundheitsamt werden derzeit 178 „aktive“ Fälle betreut. Acht Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt.

Covid: 18 neue Fälle am Dienstag (06.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 18 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Bruchköbel, Maintal (je 3), Gelnhausen, Hanau (je 2), Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Erlensee, Gründau, Langenselbold, Linsgengericht, Nidderau und Schlüchtern. Betroffen ist unter anderem der Kindergarten St. Laurencius in Bad Soden-Salmünster, für 13 Personen hat das Gesundheitsamt vorsorglich häusliche Isolierung angeordnet. ...
Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März beläuft sich nun auf 1.466*, davon gelten 1.245 als genesen. 169 Covid-Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden sechs Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.
*Hinweis: Zwei Fälle aus Langenselbold von Montag mussten aus der Statistik herausgenommen werden, die fälschlicherweise als im Main-Kinzig-Kreis wohnend ans Gesundheitsamt

17 Neuinfektionen am Montag (05.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Montag 17 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Infizierten wohnen in Gelnhausen, Gründau, Hanau, Langenselbold (je 2), Bad Orb, Biebergemünd, Erlensee, Großkrotzenburg, Maintal, Neuberg, Niederdorfelden, Rodenbach und Schöneck. Unter den neuen Covid-Fällen befindet sich auch je ein Mitglied der Schulgemeinden der Beruflichen Schulen Gelnhausen und der Eichendorff-Schule in Hanau.  ...
Für insgesamt 38 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte hat das Gesundheitsamt häusliche Isolierung angeordnet. Hingegen ist von einem Covid-Fall am Wochenende nicht, wie irrtümlich gemeldet, die Kreisrealschule Bad Orb sondern die Kreisrealschule Gelnhausen betroffen; insgesamt 28 Personen befinden sich dort nun in häuslicher Isolierung. Ein gemeldeter Fall vom Wochenende stellte sich als mit Erstwohnsitz in Frankfurt lebende Person heraus (statt Rodenbach), so dass die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung des Virus im März bei nun 1.450 liegt. Davon gelten 1.240 Personen als wieder genesen, 158 Fälle sind „aktiv“. Sechs Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis werden derzeit stationär behandelt.

Gesundheitsamt meldet elf Neuinfektionen am Wochenende (04.10.2020)

Für das Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt elf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle
gemeldet. Davon betroffen sind nach derzeitigem Stand auch die Georg-Büchner-Schule in Erlensee, die Kreisrealschule in Bad Orb und die Karl-Rehbein-Schule in Hanau. ...
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben mit der Kontaktpersonen-Nachverfolgung begonnen und arbeiten die jeweiligen Kontaktlisten aus den betroffenen Schulen ab.
Die von den Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in Hanau (3), Linsengericht (2), Rodenbach (2), Bad Orb, Schöneck, Gründau und Biebergemünd. Damit steigt die Anzahl derjenigen, die sich nachweislich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1434, davon gelten 1229 als wieder genesen. 52 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. Das Gesundheitsamt betreut derzeit 153 „aktive“ Fälle.

Covid: Neun Neuinfektionen am Freitag (02.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Freitag neun weitere laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. 18 Personen gelten als genesen und können die häusliche Isolierung verlassen. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (4), Maintal, Rodenbach, Hammersbach, Nidderau und Bruchköbel. Ein am Donnerstag positiv gemeldeter Fall aus Schöneck muss gestrichen werden, da diese Person einem Wohnort außerhalb des Main-Kinzig-Kreises zuzurechnen ist.  ...
Demzufolge haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1423 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 52 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. 1227 Menschen sind wieder genesen, so dass das Gesundheitsamt derzeit 144 „aktive“ Fälle betreut. Fünf Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden derzeit stationär behandelt. Unter den neu gemeldeten Fällen befindet sich auch der mittlerweile 14. Mitarbeitende eines Paketzentrums im Landkreis Offenbach, der im Main-Kinzig-Kreis wohnt. Auch eine Flüchtlingsunterkunft in Nidderau ist betroffen. Hier hat das Gesundheitsamt für sechs Personen häusliche Isolierung angeordnet.

Kreisweit neun neue Fälle am Donnerstag / Warnung an „Quarantäne-Brecher“ (01.10.2020)

Das Corona-Infektionsgeschehen bleibt im Main-Kinzig-Kreis ebenso wie in anderen Teilen des Landes erhöht. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag neun Neuinfektionen gemeldet, aus Hanau (3), Bad Orb (2), Erlensee, Maintal, Schöneck und Wächtersbach. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 154. Für die Infizierten hat das Gesundheitsamt häusliche Isolierung angeordnet. Gleiches gilt für die engen Kontaktpersonen. Letztere Zahl liegt bei über 500, wobei ein Großteil davon auf Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zurückgeht. ...
„Wichtiger als die Gesamtzahl der Menschen in häuslicher Isolierung ist aber, dass sich jeder und jede Einzelne in der Situation bewusstmacht, wie wichtig diese Anordnung ist“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. „Sie ist der wichtigste Hebel zur Unterbrechung von Infektionsketten. Wer sich eigenmächtig über die Quarantäne hinwegsetzt, begeht eine echte Straftat und gefährdet seine Mitmenschen, oft die, die ihm am nächsten stehen.“
Mit sogenannten Quarantäne-Brechern hatte es das Gesundheitsamt bis in den Sommer hinein so gut wie gar nicht zu tun. Bis zu den Sommerferien hatte das Gesundheitsamt nur in einem Fall bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gestellt. Mittlerweile sind es drei Anzeigen, in sieben weiteren Fällen bereitet das Gesundheitsamt die Strafanzeigen gerade vor. Dabei handelt es sich sowohl um laborbestätigte Covid-Fälle als auch um enge Kontaktpersonen, die sich nicht an die strikten Regeln ihres Absonderungsbescheids gehalten haben.
Die Staatsanwaltschaft prüft die jeweilige Strafanzeige und ermittelt eigenständig; die bereits angestoßenen Verfahren laufen noch. Sollte die Justiz ein strafbares Verhalten feststellen, bringt sie dies zur Anklage beim Amtsgericht. Den Angeklagten drohen hohe Bußgelder, je nach Fall auch Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr.
„Die häusliche Isolierung ist eine massive Einschränkung für jeden Betroffenen, völlig klar“, sagte Simmler. „Das Gesundheitsamt ordnet sie auch nur dann an, wenn ein erhöhtes Risiko sehr plausibel erkennbar ist, dass sich das Coronavirus weiterverbreitet haben könnte. Dann sind Schnelligkeit und Konsequenz geboten, um größere Ausbrüche zu verhindern, und bei allem braucht es die eigenverantwortliche Mitarbeit. Insofern der Appell an alle: Nehmen Sie diese Maßnahme ernst, helfen Sie bei der Pandemie-Bewältigung weiter mit.“
Unter den neun Neuinfektionen am Donnerstag ist ein Mitglied der Schulgemeinde der Grundschule Brachttal. Das „Team Schule“ des Gesundheitsamts hat den Kontakt zur Schulleitung aufgenommen und die Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingeleitet. Vorsorglich wurde für 22 Personen häusliche Isolierung angeordnet.
Von den mittlerweile 1.415 Covid-Fällen seit Ausbreitung im März gelten 1.209 als genesen. Der Inzidenzwert über das Infektionsgeschehen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner ist am Donnerstag erstmals seit Tagen wieder leicht gesunken. Er liegt damit weiter unter der Marke von 20. Stationär behandelt werden derzeit sieben Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

[an error occurred while processing this directive]