Advents-Gala live aus dem Amphitheater / Am Sonntag erste „Winter in Hanau“-Übertragung mit Marvin Scondo (26.11.2020 15:30 Uhr)

Im Amphitheater werden gerade Weihnachtsbäume geschmückt und jede Menge Technik aufgebaut: Am Sonntag, dem ersten Advent, wird ab 18 Uhr die erste große „Winter in Hanau“-Advents-Gala live ins Internet und über Soziale Medien übertragen. „Eine Vorweihnachtszeit, wie wir sie kennen, ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Also ermöglichen wir Momente, um ein Stück weit die sehnsüchtig erwartete Weihnachts-Atmosphäre zu genießen – im Kreis der Familie bei fröhlicher und besinnlicher Unterhaltung“, freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf die erste von vier Weihnachts-Shows.
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„Mit Live-Übertragungen aus dem Amphitheater haben wir im Sommer bei #HanauDaheim sehr gute Erfahrungen gemacht. Für die Weihnachts-Galas haben wir uns vier große Show-Programme ausgedacht – jeweils mit Künstlern, die aus Hanau und unserer Umgebung stammen, von den Festspielen bekannt und beliebt sind und, die sich alle sehr darauf freuen, den Zuschauerinnen und Zuschauern ein paar weihnachtliche Stunden zu bereiten“, berichtet Bernd Michel vom städtischen Veranstaltungsbüro.
 
Die vier Shows dauern jeweils rund 100 Minuten. Mit traditionellen Weihnachtsliedern sorgt Jan Schuba an diesem Sonntag (29. November) für vorweihnachtliche Stimmung. Viele Jahre begeisterte der Schauspieler, Regisseur und Musicalsänger das Publikum der Brüder Grimm Festspiele. Mit „Fayette“ präsentiert sich im Programm eine auch über unsere Region hinaus sehr gefragte Coverband mit einer besonderen Weihnachts-Show. Unterstützt werden die Musiker durch den Hanauer „Voice of Germany“- Sänger Marvin Scondo. In der „Winter in Hanau“-Weihnachts-Gala am 1. Advent werden Claudia Brunnert und Detlev Nyga nachdenkliche, lustige und besinnliche Weihnachtsgeschichten und -gedichte vortragen. Die beiden sind aus dem Ensemble der Brüder Grimm Festspiele nicht mehr wegzudenken. In ungezählten (Haupt-)Rollen haben sie das Publikum in Hanau bereits begeistert. Für Begeisterung stehen auch die Alphornbläser: Es ist immer einer der hörbaren Höhepunkte, wenn sie auf der Hanauer Weihnachtsmarkt-Bühne ihr Publikum mit den außergewöhnlichen Instrumenten verzaubern. Am 1. Advent erlebt das Hanauer Publikum, wenn die Musiker, die größtenteils in der Band „Soul & Gebläse“ ihre musikalische Heimat haben, klassische Weihnachtslieder auf den Alphörnern interpretieren.
 
Die Advents-Galas aus dem Amphitheater sind über die Seite www.hanaudaheim.de/Winter zu erreichen. Sie sind Teil von „Winter in Hanau“: Große Leuchtfiguren, Weihnachtsbäume und Adventskränze schmücken die Stadt, auf den Social-Media-Kanälen der Stadt öffnet sich ab dem 1. Dezember bis Heiligabend jeden Tag ein virtuelles Türchen. Zusammengefasst sind alle Angebote auf der Internetseite www.winter.hanau.de.

Wir holen weihnachtliche Atmosphäre in die Stadt“ / „Winter in Hanau“ mit Live-Konzerten, Lichterglanz und lokaler Hilfe für Händler, Gastronomen und Künstler (23.11.2020 15:30 Uhr)

"Gerade in der jetzt beginnenden Adventszeit liegt es mir sehr am Herzen, für eine besinnliche, fröhliche und zuversichtliche Stimmung zu sorgen. Eine Vorweihnachtszeit, wie wir sie alle kennen, ist wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht möglich, aber wir holen trotzdem eine weihnachtliche Atmosphäre in die Stadt", gibt sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zuversichtlich, in diesem Winter den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Brüder-Grimm-Stadt herzerwärmende Momente bieten zu können. Höhepunkte der verschiedenen Angebote, die unter dem Motto "Winter in Hanau" zusammengefasst sind, werden die großen Lichtfiguren in der Innenstadt und die Live-Übertragungen von vier Weihnachts-Galas sein. Übertragen werden sie jeweils an den vier Adventssonntagen live aus dem Amphitheater. Alle Informationen sind auf der zentralen Internetseite www.winter.hanau.de nachzulesen.
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Bereits Ende Oktober hatte die Stadt Hanau nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises den klassischen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt absagen müssen, da absehbar war, dass die Corona-Auflagen einen traditionellen Budenzauber nicht erlauben würden. "Das war keine leichte Entscheidung. Aber der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeitenden gerade in und an den Buden geht vor. Und so haben wir unsere Energie darauf gelenkt, um für vorweihnachtliches Flair und Gemeinschaftsgefühle in dieser anspruchsvollen Zeit zu sorgen. Der Advent ist eine wunderschöne, wichtige Zeit – wir werden sie gestalten", so der Oberbürgermeister.

Da Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zentral zusammenkommen, derzeit nicht geboten sind, veranstaltet die Stadt Hanau an den Adventssonntagen vier jeweils bis zu 100 Minuten dauernde Weihnachts-Revues. Sie werden live und kostenlos über die städtischen Facebook- und YouTube-Kanäle sowie auf HanauDaheim.de im Internet übertragen werden. Bereits im Frühjahr waren beim von der Stadt Hanau organisierten Online-Festival "HanauDaheim" vor allem lokale Künstler aufgetreten. Es war für zwei Wochen geplant, kam aber beim Publikum so gut an, dass die Reihe aus dem Comoedienhaus ins Amphitheater umzog. Unter "HanauDaheim – der Winter" wird das Online-Programm nun mit vielen verschiedenen, erneut lokal geprägten Angeboten wieder aufgenommen.

"Das Amphitheater wird weihnachtlich glänzen, und die vielen Zuschauer werden sicher freudig zuhause mitsingen und gebannt lauschen. Es werden Galas mit Lametta für die Ohren und Augen", freut sich Bernd Michel vom städtischen Veranstaltungsbüro. "Für die vier Shows, die immer um 18 Uhr beginnen, stellen wir jeweils unterschiedliche Programme zusammen. Heimische Musiker werden auftreten, von unseren Festspielen bekannte und beliebte Darsteller tragen Weihnachtsgeschichten vor. Es wird getanzt, gezaubert, gelacht, und es wird besinnlich werden", so Michel.

Am 1. Adventssonntag, 29. November, tritt die Band "Fayette" gemeinsam mit Marvin Scondo auf. Der Hanauer Sänger und Songwriter begeistert zurzeit in der TV-Sendung "The Voice of Germany" ein Millionenpublikum. Mit einer außergewöhnlichen musikalischen Darbietung kommen auch die Musiker der Band "Soul und Gebläse" auf die Bühne des Amphitheaters: als Alphornbläser. Sehr besinnlich wird es, wenn Musical-Darsteller Jan Schuba die schönsten und bekanntesten Weihnachtslieder singt. Zum Programm des ersten Adventssonntages gehört auch, dass die von den Brüder Grimm Festspielen bekannten Schauspieler Claudia Brunnert und Detlef Nyga Weihnachtsgeschichten lesen. Unterstützt wird das Advents-Show-Streaming von der Sparkasse Hanau und dem Hanauer Anzeiger.
Ebenfalls auf den Online- und Social Media-Kanälen der Stadt wird zudem täglich ein musikalisches "Hanau-Türchen" geöffnet. Beim digitalen Adventskalender wird beginnend mit dem 1. Dezember jeden Tag ein Türchen geöffnet. Acht Musiker treten bei jeweils verschiedenen Händlerinnen und Händlern sowie Gastronomen in Hanau auf. "Es ist uns ein besonderes Anliegen, die lokalen Akteure zu unterstützten. Das Motto heißt: ‚Wir für Hanau - Ihr für Hanau. Unterstützt lokalen Handel, Gastro und Kultur. Darum: In Hanau einkaufen, genießen und erleben‘", erklärt Martin Bieberle, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH (HMG). Gerade in diesen für viele so schweren Zeiten sei es wichtig, die lokale Infrastruktur zu stärken: "Beim Handel vor Ort einzukaufen, heißt, mit allen Sinnen einzukaufen. Man kann das Produkt anfassen, probieren oder schmecken. Das kann das Internet nicht bieten. Zudem gibt es vor Ort fachkundige Beratung", so Bieberle.

Als voller Erfolg zur Unterstützung des Einzelhandels hat sich die Grimmscheck-Aktion "Hanau steht auf Geschenke" erwiesen. Sie ist bis zum 27. November verlängert worden, um noch mehr Zeit zu haben, sich für Weihnachtsshopping in den mehr als 300 Geschäften in der Hanauer Innenstadt und den Stadtteilen mit Grimmschecks belohnen zu lassen. Einzulösen sind die in den Grimmscheck-Partner-Geschäften gesammelten Bons bis zum 19. Dezember im Rathaus-Foyer.

Besonderen Wert legt die Stadt auf das Thema "Mit gutem Gefühl Einkaufen in Hanau": "Die Botschaft ist, dass wir mit dem Einsatz unseres Hygiene-Teams und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Gastronomen, dem Einzelhandel und Dienstleistern Standards geschaffen haben, die Corona-konformes, sicheres Einkaufen und Erleben bei uns ermöglichen", so Bieberle. Bereits rund 250 Gewerbetreibende haben erfolgreich am Hygiene-Check der Stadt teilgenommen.

"Es gilt, die Balance zu finden zwischen Gesundheitsschutz und dem nachhaltigen Erhalt unserer Wirtschaft", so Bieberle. So hat die Stadt unlängst ein weiteres Hilfspaket verabschiedet, das besonders die Gastronomen für die Wiedereröffnung stärkt und planen lässt. Sie können Fördergelder für die Ertüchtigung der Außenbereiche, etwa durch Pavillons, Heizpilze und Dachkonstruktionen sowie Trennscheiben und Lüftungsanlagen, beantragen. "Die Menschen werden vor allem draußen genießen wollen. Damit sie das wetterunabhängig tun können, gewähren wir Zuschüsse für die erforderlichen Anschaffungen", ordnet Bieberle ein.

Die Sehnsucht nach Advents-Gefühl wird in der Hanauer Innenstadt mit der klassischen Weihnachtsbeleuchtung gestillt. "Und auch in diesem Jahr stellen wir die großen Lichtfiguren in der Stadt auf, die im vergangenen Jahr so beliebt gewesen sind", so Bieberle. Präsentiert werden die Lichtfiguren von den Stadtwerken Hanau. In der Innenstadt, auf dem Freiheitsplatz und in der Altstadt glänzen zudem fast 50 Adventskränze. Ein festlich beleuchteter Weihnachtsbaum schmückt erstmals den neugestalteten Wallonisch-Niederländischen Kirchplatz. Damit stehen in dieser Adventszeit auf 26 Straßen und Plätzen in der Hanauer Innenstadt und den Stadtteilen jeweils rund zehn Meter hohen Fichten aus dem Vogelsberg.

Unterstützt wird "Winter in Hanau" von der Sparkasse Hanau und den Stadtwerken Hanau. "Auch wenn wir uns in diesem Jahr nicht bei Punsch, heißem Apfelwein und Maronen auf einem Weihnachtsmarkt treffen können, wird es schöne Momente geben. Ich freue mich insbesondere auf die Weihnachts-Galas aus unserem Amphitheater. Dass viele Hanauerinnen und Hanauer diese zuhause bei Lebkuchen am mit Lametta geschmücktem Tannenbaum schauen werden, wünsche ich mir", so Oberbürgermeister Kaminsky.

Stadt gibt Mietnachlass für Gewerbetreibende für 2020 und 2021 - Hoffnung, das private Immobilienbesitzer*innen mitziehen (23.11.2020 13:10 Uhr)

Gewerbetreibende, die Immobilien von der Stadt Hanau mieten, erhalten für die Jahre 2020 und 2021 einen Mietnachlass, der sich prozentual am Umsatzrückgang ausrichtet. Dies hat der Magistrat der Stadt Hanau in seiner letzten Sitzung beschlossen. Als Vergleichswert für den Nachlass wird der Umsatz des Vorjahres herangezogen. Bei der Berechnung des Umsatzes 2020 werden die anlässlich der Pandemie gewährten Fördergelder des Bundes und Landes Hessen eingerechnet.

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Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky erläuterte, seien die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie auch für die Hanauer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister deutlich spürbar. "Auch wenn nicht durchgehend die Schließung der Betriebe durch die Verordnungen des Landes zur Bekämpfung des Corona-Virus angeordnet wurde, haben die geltenden Kontakt-Beschränkungen unmittelbare Auswirkungen auf die Umsätze der Gewerbetreibenden, sodass wirtschaftliche Härtefalle entstehen", sagte er. Neben den Bundes- und Landesförderungen versuche auch die Stadt mit den Hanauer Corona-Hilfspakten die finanziellen Folgen der Hanauer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister zu lindern.

"Als Stadt wollen wir jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und den lokalen Gewerbetreibenden nicht durch Mietforderungen die Lebensgrundlage entziehen", sagte Kaminsky. "Wir hoffen inständig, dass auch private Immobilienbesitzer*innen sich ein Beispiel nehmen und ihren langjährigen, guten Mietern Nachlässe geben, damit diese die Krise meistern können und ihnen auch in Zukunft erhalten bleiben. Alles andere wäre kurzsichtig!", betonte der OB. Guten Mietern, die vorübergehend finanzielle Engpässe aufgrund der Corona-Pandemie erleiden, zu kündigen und mitten in der Krise nach neuen solventen Mietern zu suchen sei keine faire und keine erfolgversprechende Strategie.

Wie Kaminsky erläuterte, erlasse die Stadt Hanau anteilig Kaltmiete für 2020, wenn die jeweiligen Gewerbetreibenden Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Pandemie nachweisen könnten. Die Höhe des Erlasses der Kaltmiete für 2020 richtet sich nach den jeweiligen Umsatzeinbußen der Gewerbetreibenden im Vergleich zum Jahr 2019. Die Mieter müssten zum Nachweis der Umsatzeinbußen eine betriebswirtschaftliche Auswertung für die Jahre 2019 und 2020 vorlegen.

"Da trotz der intensiven Forschung an Impfstoffen und Medikamenten gegen das Corona-Virus insbesondere auch finanziellen Folgen der Pandemie bis weit in das nächste Jahr anhalten werden, soll die Regelung auch im Jahr 2021 gelten", erklärte der OB. Ziel der Unterstützung sei ganz klar die Fortführung oder Wiedereröffnung des Geschäftsbetriebes. Daher sei Voraussetzung für den Mieterlass, dass entsprechenden Planungen vorgelegt würden. Der Beschluss sieht außerdem vor, dass städtischen Eigengesellschaften, die Gewerbeflächen vermietet haben, entsprechend verfahren sollen.

Haut- und Allergiepraxis am Klinikum startet Zentrum mit Antigen-Schnelltests / Kaminsky: Testungen bei städtischen Beschäftigten helfen Dienstleistungen aufrechterhalten

Professor Dr. med. Hans Michael Ockenfels, Leiter der gleichnamigen Haut- und Allergiepraxis am Klinikum Hanau, hat sich mit dem Vorschlag an Oberbürgermeister Claus Kaminsky gewandt, ein für Hanau zentrales SARS-CoV-2-Schnelltestzentrum unter seiner Adresse im Mühltorweg 14 einzurichten. "Zum Eindämmen gegen die Corona-Pandemie ist das ein willkommener Beitrag", bedankt sich Kaminsky für diese Initiative.
Ockenfels will schon von Montag, 23. November, an Antigen-Schnelltests anbieten. Wer den Test in Anspruch nimmt, muss sich zuvor online registrieren lassen unter www.hautarzt-hanau.de. Pro Tag sind höchstens 100 Tests möglich. Zugang zur Haut- und Allergiepraxis am Klinikum Hanau besteht montags, dienstags und donnerstags von 8.00 – 18.00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 8.00 – 14.00 Uhr. ...

"Ziel ist die unkomplizierte und schnellere Testung von Hanauerinnen und Hanauern, welche die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Testkriterien erfüllen", so Professor Ockenfels. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion hinweisen, und solche ohne Beschwerden, die aber engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten oder einer Patientin hatten. Des Weiteren lassen sich durch solch einen Schnelltest Menschen ohne Symptome, die aber möglicherweise bereits infektiös sind, leichter herausfinden und frühzeitig in die häusliche Isolierung schicken. "Damit verhindern wir die Übertragung des Virus", so Hanaus Oberbürgermeister.
Antigen-Tests funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Dazu wird eine Probe von einem Nasen- und/oder Rachenabstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das Coronavirus SARS-CoV-2 im Abstrich enthalten ist, reagieren Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung wird sichtbar. Antigentests sind im Vergleich zur bekannten PCR-Methode deutlich kostengünstiger und das Testergebnis steht bereits nach kurzer Zeit festde. Die in Deutschland vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Antigen-Schnelltests haben eine hohe Aussagekraft; ihre positiven Ergebnisse gelten als sehr genau. Aufgrund einer geringeren Spezifität dieser Testverfahren sollte bei Anzeige eines positiven Ergebnisses immer ein PCR-Test zur Bestätigung folgen.
"Es ist uns zudem gelungen, mit der Praxis Professor Ockenfels eine Verabredung zu treffen für städtische Mitarbeitende – und dabei vor allem aus den Bereichen Kindertagesbetreuung, Feuerwehr, Stadtpolizei und Soziale Dienste", fügt OB Kaminsky hinzu. Und weiter: "Damit bieten wir unseren Kolleginnen und Kollegen, die in besonders kritischen und systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, die Möglichkeit einer schnellen und einfachen Testung." Und die Stadt Hanau sei dadurch imstande, ihre Dienstleistungen "verlässlich aufrechterhalten" zu können. Die Schnelltests für die städtischen Beschäftigten finden jeweils an zwei Vormittagen pro Woche statt.
Kaminsky dankt dem weithin anerkannten Facharzt für seine Mithilfe. Sie trage dazu bei, das "leider an Dynamik in Hanau zunehmende Infektionsgeschehen hoffentlich einzudämmen".
Weitere Informationen bietet die Praxis Ockenfels online unter https://www.hautarzt-hanau.de/.

Hanauer Kliniken verschärfen Besuchsregelung Besuche nur noch einmal pro Woche von einer festen Bezugsperson möglich (18.11.2020 16:20 Uhr)

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist nie schön, in Zeiten der Covid-19-Pandemie durch die geltenden Besuchsregelungen noch weniger. Aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Situation im Main-Kinzig-Kreis ist mit einer zunehmenden Zahl von Covid-19-Patienten, die stationär und auch intensivmedizinisch versorgt werden müssen, zu rechnen. Deshalb haben sich die beiden Hanauer Kliniken dazu entschlossen, ihre Besuchsregelungen erneut anzupassen.
Patientinnen und Patienten, die stationär aufgenommen werden, dürfen ab jetzt jeweils nur einmal pro Woche von einer festen Bezugsperson für eine Stunde besucht werden. Das gilt für die gesamte Dauer des stationären Aufenthalts. In der zweiten Woche ist also auch nur ein Besuch möglich. Patienten in Doppelzimmern dürfen zur gleichen Zeit nur einen Besucher pro Zimmer empfangen. Am Klinikum Hanau tritt diese Regelung am Freitag, den 20. November, in Kraft. ...
„Wir wissen, dass dieser Schritt für unsere Patienten und deren Angehörige nicht einfach ist, uns ist aber wichtig, dass wir Ihnen den bestmöglichen Schutz bieten können und das bedingt aktuell leider eine noch stärkere Einschränkung des Personenverkehrs“, sagt Volkmar Bölke, Geschäftsführer des Klinikums. „Uns ist außerdem daran gelegen, dass unsere Patienten trotzdem nicht vollständig auf Besuche verzichten müssen“, ergänzt Michael Sammet, Geschäftsführer des St. Vinzenz Krankenhauses. Diese Regelung gilt für alle Fachbereiche der beiden Kliniken. Besuche sind weiterhin zu den festen Besuchszeiten zwischen 15 und 18 Uhr möglich. Der letzte Einlass ist um 17:30 Uhr.
In der Geburtshilfe kann die festgelegte Person die Geburt begleiten und täglich zu Besuch kommen oder im Familienzimmer mit auf Station bleiben. In der Kinder- und Jugendmedizin ist dauerhaft eine feste Begleitperson möglich, zusätzliche Besuche sind bis auf Weiteres leider nicht gestattet. Für Angehörige von Patienten in einer palliativen Situation können Sonderregelungen vereinbart werden. Zusätzlich prüft das Klinikum derzeit die Ausweitung seines digitalen Angebots, um Patienten beispielsweise auch Videotelefonate mit ihren Angehörigen ermöglichen zu können.
Die Besucher betreten das Klinikgelände über den jeweiligen zentralen Zugangsbereich, dort müssen sie zur Kontaktnachverfolgung ein Besucherformular ausfüllen, auf welchem auch die Eintrittszeit dokumentiert wird. Grundvoraussetzung für einen Besuch ist natürlich, dass die Besucher und Personen desselben Hausstandes keine Symptome haben oder sich in Quarantäne befinden. „Unsere Hanauer Krankenhäuser leisten großartige Arbeit und ich hoffe weiterhin auf Verständnis der Bürgerinnen und Bürger. In der aktuellen Situation gilt es zusammenzuhalten – hierzu kann jeder einen Beitrag leisten indem er sich an die Vorgaben hält und Verständnis für das Personal im Gesundheitswesen zeigt“, appelliert Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Auf dem Gelände und in den Gebäuden sowie in den Patientenzimmern müssen Besucher darauf achten, ihren Mund-Nasen-Schutz jederzeit korrekt zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Weiterhin gelten die gängigen Hygienevorschriften, Hust- und Niesetikette sowie eine gründliche Händehygiene.

Strikte Gruppentrennung zur Reduzierung des Infektionsrisikos Hanauer Kitas gehen ab Mittwoch in eingeschränkten Regelbetrieb (07.11.2020 17:20 Uhr)

Das progressive Infektionsgeschehen, das sich in der stetig steigenden 7-Tage-Inzidenz widerspiegelt, macht es nach den Worten von Bürgermeister Axel Weiss-Thiel erforderlich, auch in den Hanauer Kindertagesstätten wieder in einen eingeschränkten Regelbetrieb zu gehen und die Betreuung anzupassen, um mögliche Kontakte zu reduzieren und so das Infektionsrisiko zu verringern. Wie zuvor schon in der Nachbarstadt Offenbach, die ebenfalls wegen steigender Fallzahlen mit ähnlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Kita-Betrieb reagiert hat, soll auch in Hanau die strikte Gruppentrennung dazu beitragen, den Betrieb der einzelnen Kitas möglichst aufrechterhalten zu können. Bleibt jede Gruppe für sich, muss bei einer möglichen Infektion eines Kindes nur dessen eigene Gruppe in Quarantäne gehen und getestet werden – und nicht die gesamte Kita mitsamt aller Familien. "Vom kommenden Mittwoch, 11. November, an werden die Kinder von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr in strikt voneinander getrennten Gruppen betreut", beschreibt Weiss-Thiel die konkreten Pläne. Die Stadt Hanau folgt damit auch der nachdrücklichen Empfehlung des Main-Kinzig-Kreises, die Gruppen in Kitas strikt voneinander zu trennen. ...
Dass es eine enorme Herausforderung bedeutet, kurzfristig alles neu zu organisieren, ergänzt Eigenbetriebsleiterin Astrid Weiermann und begründet damit auch die kurzfristige Schließung aller städtischen Kindertagesstätten am Dienstag nachmittag. "Ab 13 Uhr sind alle unsere Einrichtungen damit beschäftigt, die notwendigen und umfangreichen Vorbereitungen zeitnah bewältigen zu können," verdeutlicht sie, dass jede Kita im Detail prüfen muss, welche Räumlichkeiten unter diesen besonderen Vorgaben der Gruppentrennung wann und wie genutzt werden können. Auch die Reduzierung der Betreuungszeit auf acht Stunden von 7.30 bis 15.30 Uhr geht darauf zurück, dass anders die strikt einzuhaltende Trennung aller Gruppen auch personell nicht zu schaffen ist. "Die Familientagesbetreuung ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Dort wird die Betreuung ohne Einschränkungen weiterhin angeboten, da es sich hier ohnehin um feste Kleingruppen handelt."
 
Wie es die Einrichtungen in Freier Trägerschaft halten, sollten die betroffenen Eltern direkt anfragen, geht Bürgermeister Weiss-Thiel davon aus, dass auch dort mit Einschränkungen zu rechnen ist. "Wir haben bereits Kontakt aufgenommen und im direkten Gespräch erläutert, warum dieser Weg aus unserer Sicht unumgänglich ist.
 
Selbstverständlich werde für die Zeit der eingeschränkten Betreuungszeit die Gebühr entsprechend reduziert, kündigt der Bürgermeister an. "Den Familien, die ursprünglich E-Pakete gebucht haben, werden entsprechend der Öffnungszeit lediglich die Gebühren für ein D-Paket berechnet. Hierfür müssen keine Anträge gestellt werden."
 
Für alle Fragen rund um den bevorstehenden eingeschränkten Regelbetrieb schaltet der Eigenbetrieb Hanau Kindertagesbetreuung ein Beratungstelefon. Die Hotline ist ab Montag unter der Rufnummer 295 – 647 erreichbar. Eltern können sich dort vorläufig bis zum 30. November montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr melden, um offene Fragen zu klären.
 

Erste Stadt in Deutschland: Hanau stattet Busflotte mit UV-Luftfiltern aus Luft aus der Lüftungsanlage ist jetzt zu 99,99 Prozent virenfrei
Bis Jahresende fahren bis zu 15 umgerüstete Stadtbusse (07.11.2020 10:30 Uhr)

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie rüstet Hanau als bundesweit erste Stadt ihre Busflotte mit UV-C-Luftreinigern von Heraeus aus. "UV-Licht wirkt effektiv gegen Covid 19 und hilft den Schutz der Bevölkerung zu erhöhen", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Brüder-Grimm-Stadt ist mit Heraeus eine strategische Entwicklungspartnerschaft eingegangen, um die UV-C-Entkeimung in eigenen Fahrzeugen und Räumen zum Schutz der Menschen zu nutzen.
Die Hanauer Straßenbahn (HSB) als städtisches Nahverkehrsunternehmen hat ihren ersten Linienbus mit nachgerüsteten UV-C-Luftreinigern ausgerüstet. "Unsere UV-C-Lampen machen Viren und Bakterien mit einer Wirksamkeit von 99,99 Prozent unschädlich – auch den Covid-19-Erreger. Das belegen Studien der Universitätsklinik Tübingen und der Boston University", sagt der Geschäftsführer der Heraeus Noblelight, Martin Ackermann. ...

Heraeus Noblelight, ein weltweit führender Anbieter von Speziallichtanwendungen mit Sitz in Hanau, hat in enger Zusammenarbeit mit der HSB in nur sechs Wochen eine zertifizierte UV-Nachrüstlösung für die Lüftungsanlage der Stadtbusse entwickelt. Die Umrüstzeit beträgt pro Bus jeweils nur zwei bis drei Stunden für die UV-C-Lampen. In den nächsten Wochen werden weitere Solo- und Gelenkbusse umgerüstet. Die Geräte sind CE-zertifiziert und haben die Tests des VDE-Instituts erfolgreich bestanden. Bis Jahresende sollen bis zu 15 Busse mit dieser zukunftsweisenden Technologie ausgestattet sein Die Lösung eignet sich mit wenig Veränderungen für die Nachrüstung aller Bustypen weltweit "Wir erleben eine starke Nachfrage nach unseren Produkten und sind deutschlandweit mit Landkreisen, Städten und Busherstellern in Gesprächen", sagt Ackermann.
Ein Einbau im Produktionsprozess von Neufahrzeugen wäre sogar fast ohne zusätzlichen Zeitaufwand möglich. Heraeus begleitet den Einsatz der Anlagen mit eigenen hochmodernen Simulationstechniken. "Heraeus simuliert den Luftdurchsatz der Geräte mit einem eigenen Strömungslabor in Bayern. So stellen wir sicher, dass die Geräte die Luft wirksam einsaugen, reinigen und wieder ausblasen und dabei das jeweilige Layout der Busse berücksichtigen," sagt Ackermann.

"Anstelle von immer weiteren Einschränkungen müssen wir auch alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen, um die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Ich bin davon überzeugt, dass professionelle UV-C -Luftreinigungssysteme die beste verfügbare Technologie sind, die wir heute haben, um den Schutz für die Bevölkerung weiter zu erhöhen," sagt Hanaus Oberbürgermeister Kaminsky.

Ultraviolettes (UV) Licht ist Teil des natürlichen Lichtspektrums. Bei einer Wellenlänge von 254nm (UV-C) wird die RNA des Virus zu 99,99 Prozent zerstört. Das wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen (siehe Hinweise an die Redakteure). UV-Licht wird seit Jahrzehnten in der Reinigung von Trinkwasser, in der Luftreinigung von Flughäfen oder zur Desinfektion von Verpackungen, u.a. auch für Babynahrung verwendet. UV-C Licht desinfiziert chemiefrei, ozonfrei, ohne Virensammelfilter und ermöglicht keine Immunität von Viren. Professionelle UV-C-Lösungen emittieren keine UV-Strahlen.
"Unsere UV-Licht-Lösungen sind absolut sicher, sparsam, handlich und leise - Haushaltsstrom genügt. Unsere Geräte kann man daher perspektivisch in Klassenzimmern, Geschäften, Praxen, Kanzleien oder öffentlichen Räumen einsetzen. Die Anwendungsfelder und den effizienten Einsatz entwickeln wir in unserer Partnerschaft mit der Stadt Hanau." Geschäftsführer Ackermann verweist zudem auf die hohe Lebensdauer der Heraeus-Lampen – diese beträgt bis zu rund 16.000 Stunden. Entsprechend könnte eine Lampe bei bestimmten Anwendungen rund zehn Jahre laufen.

OB Kaminsky erinnert daran, "dass wir mit dem UV-Einsatz zur Entkeimung in Hanau bereits gute Erfahrungen gemacht haben, die uns zusätzlich ermutigen, diese Technologie auch gegen Corona einzusetzen". So desinfizieren die Stadtwerke Hanau in ihren Wasserwerken Mittelbuchen, Wallersee, Bruchwiesen und Großkrotzenburg seit Jahren Trinkwasser mit UV-Lampen statt mit Chlor. Die UV-C-Strahlung ist chemikalienfrei, da die Desinfektion und Virenabtötung durch energiestarkes Licht erfolgt. Zudem wird der Geschmack des Trinkwassers – im Gegensatz zur Chlorierung – nicht beeinflusst.

Darüber hinaus hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) unlängst eine Anlage in Betrieb genommen, die mittels UV-Desinfektion aus Abwasser keimfreies Klarwasser für Reinigungszwecke im Klärwerk erzeugt. Auch diese Lampen stammen von Heraeus Noblelight.

METASTUDIE zur Wirksamkeit von UV-Licht gegen Viren, Bakterien und Pilze 2016, Uni Columbia, Fluence (UV Dose) Required to Achieve Incremental Log Inactivation of Bacteria, Protozoa, Viruses and Algae: https://www.iuvanews.com/stories/pdf/archives/180301_UVSensitivityReview_full.pdf
2020, Universitätsklinikum Tübingen: Rapid and efficient inactivation of surface dried SARS-CoV-2 by UV-C irradiation 2020, Boston University. Rapid and complete inactivation of SARS-CoV-2 by ultraviolet-C irradiation 2020, University of Milan and INAF, UV-C radiation is highly effective in inactivating and inhibiting SARS-COV-2 replication