Am Mittwoch weitere 69 Covid Fälle (21.10.2020)

Die Infektionszahlen steigen im Main-Kinzig-Kreis weiter an. Am Mittwoch musste das Kreisgesundheitsamt 69 neue bestätigte Covid-19-Fälle melden. Damit erhöht sich auch noch einmal der Inzidenzwert deutlich auf jetzt 67,5. Inzwischen ist keine Region im Main-Kinzig-Kreis mehr von dieser Entwicklung ausgenommen. ...

Die neuen Fälle kommen aus Hanau (24), Maintal (9), Rodenbach (7), Wächtersbach (7), Gelnhausen (3), Bad Soden-Salmünster (3), Schlüchtern (3), Gründau (2), Schöneck (2), Langenselbold, Großkrotzenburg, Freigericht, Sinntal, Hammersbach, Birstein, Bad Orb, Bruchköbel und Erlensee.
Bisher haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1902 Menschen seit Beginn der Pandemie mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle beträgt jetzt 544. Eine Schülerin der Kaufmännischen Schulen Hanau wurde am Montag (19.10.) positiv getestet, die erforderlichen Absonderungen sind organisiert. Neben der Kita Rödelberg in Langenselbold ist nun auch die Kinderburg Hammersbach von einem positiven Fall betroffen. Hier hat das Gesundheitsamt ebenfalls die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.
Parallel zu den steigenden Infektionszahlen ist auch die Zahl der stationären Aufnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 gestiegen. Es werden 18 Personen aus dem Kreisgebiet zurzeit in den Krankenhäusern betreut. Wie das Kreisgesundheitsamt dazu aktuell mitteilt, finden sich darunter „überwiegend Personen mittleren Alters“. Das deckt sich auch mit den Fallschilderungen von Betroffenen aus diesen Altersgruppen, die zum Beispiel von „starken Symptomen einer hartnäckigen Krankheit“ sprechen. Auch gibt es immer wieder Aussagen über Spätfolgen wie „Druck auf der Lunge“, „Müdigkeit und Schwindel“.
Das Robert Koch-Institut veröffentlicht dazu auf seiner Homepage die Einschätzung, dass etwa 81 Prozent der diagnostizierten Personen einen milden, etwa 14 Prozent einen schwereren und etwa 5 Prozent einen kritischen Krankheitsverlauf zeigen. Zudem könne sich COVID-19 in vielfältiger Weise nicht nur in der Lunge, sondern auch in anderen Organsystemen manifestieren. Auch lassen sich aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes „keine zuverlässigen Aussagen zu Langzeitauswirkungen und (irreversiblen) Folgeschäden durch die Erkrankung“ treffen.
Die weiterhin sehr hohen Fallzahlen stellen das Gesundheitsamt vor große Herausforderungen. „Wir müssen derzeit den Fokus darauf legen, so schnell wie möglich alle positiv Getesteten und im Anschluss daran die Kontaktpersonen zu informieren“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Angesichts der vielen Infektionen und der entsprechend vielen Kontaktpersonen nehme dies jedoch viel Zeit in Anspruch. „Wir arbeiten hier mit Hochdruck und werden auch noch einmal zusätzliches Personal einsetzen, doch wir können die Leistung nicht beliebig steigern“, macht die Gesundheitsdezernentin deutlich. Sie bittet angesichts des hohen Arbeitsaufkommens um etwas Geduld bei den Betroffenen und rät von Anrufen im Gesundheitsamt und am Bürgertelefon ab, da nur die jeweils zuständigen Fallbetreuer und Betreuerinnen die entscheidenden Sachverhalte kennen.
 

35 Neuinfektionen am Dienstag (20.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag insgesamt 35 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Obwohl deutlich weniger positive Fälle als am Montag gemeldet wurden, steigt der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis weiter an. Dieser liegt nun bei 58,5 (Stand Montag: 53,7). ...

Insgesamt 1833 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle beträgt 475. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 23 weitere Personen, so dass die Zahl der Genesenen nun bei 1303 liegt. 55 Menschen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Insgesamt 16 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. In der gestrigen Statistik muss ein Fall aus Schöneck gestrichen werden. Die Neuinfizierten wohnen in: Hanau (8), Maintal (6), Wächtersbach (5), Freigericht (3), Schöneck (3), Bad Orb (2), Erlensee (2), Großkrotzenburg, Schlüchtern, Steinau, Rodenbach, Sinntal, Gründau.
Der gestern gemeldete Ausbruch bei der SG Bad Soden ist auf ein Heimspiel der zweiten Mannschaft am 9. Oktober zurückzuführen. Bei der anschließenden Zusammenkunft im Clubhaus haben sich nachweislich zehn Personen angesteckt. In der Folge wurden inklusive der betroffenen Mannschaften, der Besucher sowie der Angehörigen der erkrankten Personen schon rund 160 Kontaktpersonen ermittelt. Die entsprechenden Testungen sind organisiert, die häusliche Isolierung angeordnet.

Kreis meldet Höchstwert von 75 Neuinfektionen (19.10.2020)

Am Montag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis einen Höchstwert von weiteren 75 bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt der Inzidenzwert für das Kreisgebiet sprunghaft auf 53,7. Ein Großteil der Ansteckungen hat im häuslichen Umfeld stattgefunden. Darüber hinaus wird aktuell ein Ausbruch beim Fußballverein SG Bad Soden untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises in einer Allgemeinverfügung zusätzliche vorbeugende Maßnahmen angeordnet. ...
Die neuen Infektionen verteilen sich auf insgesamt 20 Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis: Hanau (20), Rodenbach (8), Schlüchtern (6), Wächtersbach (5), Bad Orb (5), Maintal (4), Langenselbold (4), Bruchköbel (3), Schöneck (3), Linsengericht (3), Niederdorfelden (2), Gründau (2), Erlensee (2) und Nidderau (2). Jeweils ein Fall wurde aus Ronneburg, Großkrotzenburg, Biebergemünd, Freigericht, Gelnhausen und Bad Soden-Salmünster gemeldet.
Damit steigt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1798. Die Zahl der „aktiven“ Fälle jetzt bei 464. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 1280 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind 55 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden aktuell 13 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.
 

38 Neuinfektionen am Wochenende (18.1 0.2020)

Nach wie vor steigen die Infektionszahlen auch im Main-Kinzig-Kreis. Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Wochenende insgesamt 38 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Menschen aus Hanau und Bad Orb sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Person aus Bad Orb war bereits im Mai als „genesen“ gemeldet, da die akute Infektion mit dem Virus überstanden war. Jedoch waren die durch Covid-19 verursachten Folgeschäden so gravierend, dass diese Person nun gestorben ist. Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis klettert mit den neuen Fallzahlen auf 43 und hat bereits seit Freitag (16.10.) die dritte Coronawarnstufe überschritten. ...

„Die hohe Zahl an Neuinfektionen bleibt besorgniserregend. Der Verwaltungsstab hat daher am Wochenende über weitere Maßnahmen gesprochen, um das Infektionsgeschehen schnellstmöglich einzudämmen und sich dabei an den Vereinbarungen von Bund und Ländern sowie zwischen dem Land Hessen und den Landkreisen orientiert“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. „Wir appellieren dringend an die Bürgerinnen und Bürger, in den nächsten 14 Tagen ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und sich weiterhin an die Hygienebestimmungen zu halten. Die Situation ist für uns alle belastend. Jedoch beginnt mit dem Herbst die nasskalte Jahreszeit, in der es wichtiger denn je ist, die Abstandsregeln und Hygienebestimmungen einzuhalten. Dazu gehört auch das Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung, wenn der Mindestabstand zu anderen Menschen nicht oder nur schlecht einzuhalten ist“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

Das habe auch Auswirkungen auf den Schulbetrieb, der nach den Herbstferien wiederbeginnt. „Vor dem Hintergrund, dass ein großer Teil der Neuinfektionen nach wie vor auf das familiäre Umfeld zurückzuführen ist, soll durch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht dieser Bereich besser geschützt werden“, erläutert die Gesundheitsdezernentin. Die vom Main-Kinzig-Kreis erlassene Allgemeinverfügung zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in den weiterführenden Schulen ab der fünften Klasse tritt am Montag (19.10.) in Kraft, sie wird 14 Tage lang gelten. In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass das Tragen von sogenannten „Faceshields“, also durchsichtige Schilde, nur in gesundheitlich begründeten Ausnahmefällen erlaubt ist, da diese Vorrichtungen Mund-Nase-Bedeckungen nicht ersetzen können.
Zusätzlich zu dieser Allgemeinverfügung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckungen in den Schulen bereitet der Main-Kinzig-Kreis ein weiteres Maßnahmenpaket vor. Dieses betrifft Veranstaltungen und Feierlichkeiten im öffentlichen und privaten Raum mit Einschränkungen bei der Teilnehmerzahl, aber auch eine Sperrstunde für die Gastronomie. „All diese Maßnahmen sollen dabei helfen, das Infektionsgeschehen kontrollierbar zu halten. Deshalb die dringende Bitte an die Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die beschlossenen Maßnahmen jetzt mitzutragen, um damit jene zu schützen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung große gesundheitliche Probleme durch eine Viruserkrankung bekommen könnten“, betont Landrat Thorsten Stolz.

Die neuinfizierten Personen wohnen in Hanau (12), Maintal (10), Wächtersbach (2), Bruchköbel (2), Freigericht (2), Steinau (2), Hammersbach (2), Gelnhausen (2), Erlensee, Schöneck, Langenselbold und Niederdorfelden. Von den jüngsten Infektionszahlen betroffen ist auch die Kindertagesstätte Rödelberg in Langenselbold und der Profibasketballverein White Wings in Hanau.
Die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt auf 1724. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 389. Die akute Viruserkrankung überstanden haben 1280 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind insgesamt 55 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Acht Personen werden stationär behandelt.

Verwaltungsstab bereitet für kommende Woche weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor / Kreisweit 39 Neuinfektionen am Freitag (16.1 0.2020)

Der Main-Kinzig-Kreis hat am Freitag die dritte Corona-Warnstufe überschritten. 39 neue Infektionsfälle wirken sich auf den für das Mehrstufenkonzept maßgeblichen Inzidenzwert aus, der nun bei 40 liegt. „Wir verzeichnen einen fortlaufenden Anstieg der Infektionszahlen und auch des Inzidenzwerts. Mit dem Überschreiten der nächsten Schwelle müssen wir nun eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg bringen, die zwischen Bund und Ländern und zwischen Land Hessen und den Kreisen am Donnerstag vereinbart worden sind. Es geht klar darum, die Corona-Pandemie beherrschbar zu halten, das Wiederanfahren der Wirtschaft nicht zu gefährden sowie Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offenzuhalten. Dazu ist es notwendig, private Kontakte zu reduzieren. Genau hier setzen die Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern an“, sagte Landrat Thorsten Stolz. ...

Konkret gilt ab dem kommenden Montag zum Wiederbeginn des Unterrichtsbetriebs die Maskenpflicht in Schulen ab der fünften Jahrgangsstufe. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat der Kreis am Freitag herausgegeben, sie tritt zum Montag für zunächst 14 Tage in Kraft. Der Verwaltungsstab des Kreises bringt darüber hinaus am Wochenende – auf Grundlage der Bund-Länder-Vereinbarungen – weitere Maßnahmenverschärfungen in eine rechtssichere Form, die zeitnah in Kraft treten sollen:

- für Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis im öffentlichen Raum gilt eine Begrenzung auf höchstens 25 Personen (z.B. Hochzeits- und Geburtstagsfeiern in Gaststätten, Bürgerhäusern etc.),

- für Feiern im privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, sie auf 15 Personen zu begrenzen,

- in der Gastronomie gilt eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr,

- die Teilnehmerzahl für öffentliche Veranstaltungen wird weiter begrenzt.


Der Main-Kinzig-Kreis erwartet noch das überarbeitete Eskalationskonzept des Landes Hessen, das zum Wochenende angekündigt ist. Und daraus abgeleitet werden die weiteren Maßnahmen konkretisiert. „Wir wollen mit der kurzfristigen Einführung der Maskenpflicht im Unterricht den sensiblen Bereich Schule besser schützen. Darüber hinaus müssen wir es schaffen, eine Weiterverbreitung im privaten und Freizeitbereich deutlich zu reduzieren. Noch sind wir von Inzidenzwerten wie in Frankfurt und Offenbach entfernt. Aber die Entwicklung bei uns im Landkreis ist derzeit äußerst dynamisch und muss mit Blick auf die Tendenzen im Rhein-Main-Gebiet insgesamt als sehr besorgniserregend eingestuft werden“, begründete Landrat Stolz das Maßnahmenpaket.

Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (14), Maintal (8), Nidderau, Schöneck (je 3), Gründau (2), Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Freigericht, Gelnhausen, Hammersbach, Langenselbold, Linsengericht und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März stieg damit auf 1.686, davon gelten 1.281 als genesen. 352 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden derzeit acht Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

30 Neuinfektionen am Donnerstag / Kreis nähert sich nächster Warnstufe(15.1 0.2020)

Das Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin hoch. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 30 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, womit der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen beschreibt, nun bei 34 liegt. Ab 35 wäre die nächste Warnstufe des Landes Hessen überschritten. Der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises hat am Donnerstag über die Lage gesprochen und aus den Bund-Länder-Beschlüssen resultierende Maßnahmen für den Landkreis vorbereitet, wie Landrat Thorsten Stolz mitteilte.

Die Beschlüsse zum Eindämmen des Infektionsgeschehens, auf die sich die Bundes- mit den Landesregierungen geeinigt haben, werden dabei ausdrücklich vom Main-Kinzig-Kreis begrüßt. „Wir hätten uns vor Ort aber gewünscht, dass viele der Maßnahmen über eine Landesverordnung einheitlich festgeschrieben worden wären. So sind nun sämtliche Kreisverwaltungen damit beschäftigt, jeweils eigene, aber möglichst ähnlich lautende Verfügungen herauszugeben“, erklärte Landrat Stolz. Für die Bereiche, die nicht in den Beschlüssen inbegriffen sind, wird der Main-Kinzig-Kreis zusätzlich eigene Verfügungen vorbereiten, kurzfristig mit Blick auf den Wiederbeginn des Schulbetriebs am Montag und darüber hinausgehende für den Lauf der kommenden Woche mit weiteren Punkten. ...

In den vergangenen Tagen war das Infektionsgeschehen schwerpunktmäßig bei privaten Treffen und Feiern sowie – ferienbedingt in jetzt wieder stärkerem Maße – bei Reiserückkehrern zu verorten. Covid-Fälle traten auch in Gemeinschaftseinrichtungen auf, waren aber nach Einschätzung des Gesundheitsamts gut unter Kontrolle zu halten. „Schulen und Kindertagesstätten bedürfen mit dem Ende der Herbstferien jetzt eines besonderen Schutzes, für den nun leider alleine die Kreise und kreisfreien Städte vor Ort sorgen müssen“, so Stolz. In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt wird der Main-Kinzig-Kreis daher zum kommenden Montag eine zunächst 14-tägige Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe verfügen.

Weitergehende Maßnahmen bereitet der Main-Kinzig-Kreis in Hinblick auf die Bund-Länder-Beschlüsse vor. Weitere Details werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Die am Donnerstag gemeldeten Infizierten wohnen in Gründau (8), Hanau (7), Maintal, Wächtersbach (je 4), Freigericht, Nidderau (je 2), Gelnhausen, Niederdorfelden und Rodenbach. Damit stieg die Gesamtzahl aller Fälle seit März auf 1.647. Davon gelten 1.280 als genesen, 314 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden sieben Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Kreisgesundheitsamt meldet 31 Neuinfektionen am Mittwoch (14.10.2020)

31 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Mittwoch gemeldet. Damit steigt der Inzidenzwert des Main-Kinzig-Kreises von 29 am Vortag auf 33. Dieser Wert errechnet sich aus den Fallzahlen der letzten sieben Tage, die auf 100.000 Einwohner hochgerechnet werden. ...

Die neuinfizierten Personen wohnen in Maintal (9), Hanau (6), Wächtersbach (2), Gelnhausen (3), Gründau (3), Schlüchtern, Nidderau, Erlensee, Linsengericht, Freigericht, Bad Orb, Sinntal und Bruchköbel. Der Zahl von 31 Neuinfizierten gegenüber stehen neun Personen, die ihre akute Infektion überstanden haben.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis nachweislich 1617 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Als wieder genesen gelten 1272 Personen. Es gibt 292 „aktive“ Fälle, sechs Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 53 Menschen gestorben.

15 neue Infektionen am Dienstag (13.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Dadurch bewegt sich auch der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen der vergangenen sieben Tage beschreibt, mit unverändert 29 auf einem weiterhin erhöhten Niveau. Die Infizierten wohnen in Hanau (6), Freigericht, Maintal (je 2), Brachttal, Erlensee, Gründau, Schlüchtern und Schöneck. ...

Aufgrund vermehrter Nachfragen am Bürgertelefon und über „CoroNetz“ hat der Main-Kinzig-Kreis erneut klargestellt, dass die Allgemeinverfügung des Kreises bezüglich Reiserückkehrern aus Risikogebieten nur die Auslandsaufenthalte umschließt. Zum stärkeren Schutz von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern hatte der Main-Kinzig-Kreis zu Beginn der Sommerferien eine Allgemeinverfügung erlassen, die nach wie vor Bestand hat. Sie richtet sich an Reiserückkehrer aus jenen Ländern und Regionen außerhalb Deutschlands, die das Robert-Koch-Institut jeweils als Risikogebiete einstuft. All das, was Reiserückkehrer zu beachten haben und wie sie sich beim Gesundheitsamt schnell und unkompliziert melden können, findet sich ausführlich im Bereich „CoroNetz“ .

Mit den 15 Neuinfizierten stieg die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbreitung im März auf 1.586 an. Davon gelten 1.264 als genesen, 270 der Fälle sind gegenwärtig noch „aktiv“. Stationär behandelt werden sechs Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Anstieg der Corona-Fallzahlen setzt sich fort (12.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Montag 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl liegt deutlich über jenen der vergangenen Wochen und bestätigt damit den Trend der zurückliegenden Tage. Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis ist auf 29 gestiegen. „Schon über das Wochenende war für die Fachleute im Gesundheitsamt absehbar, dass durch Ansteckungen im privaten Umfeld und nach diversen Familienfeiern schon zu Beginn der neuen Woche viele weitere Positiv-Befunde aus den Laboren übermittelt werden“, erklärte Landrat Thorsten Stolz. ...

Die Infizierten wohnen in Hanau, Maintal (je 8), Wächtersbach (3), Bruchköbel, Erlensee, Hasselroth (2), Birstein, Großkrotzenburg, Gründau, Langenselbold und Steinau. Wegen eines positiv getesteten Falls in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenselbold wurden insgesamt zehn Personen unter Quarantäne gestellt.

Im Unterschied zum Infektionsgeschehen vor wenigen Wochen konzentriert es sich somit nicht mehr rund um vereinzelte Ausbrüche, sondern verteilt sich sehr dezentral im Kreisgebiet. Der Anteil der Infektionen, bei denen sich die Betroffenen die Ansteckung selbst nicht erklären können, bewegt sich weiter auf einem hohen Niveau. Für die vergangene Woche veranschlagte der Main-Kinzig-Kreis diesen Anteil bei etwa 50 Prozent der Fälle. Auch dieser Trend setzt sich zum Wochenstart fort.

„Das macht die Situation derzeit so anstrengend und vor allem gefährlich mit Blick auf die kommenden Wochen“, sagte Landrat Stolz. „Wir müssen es daher schaffen, durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung in der Gesellschaft Infektionsketten zu unterbrechen. Denn offenbar haben in den vergangenen Tagen sehr viele Infizierte, die selber keine Erkältungssymptome zeigten, ihre Mitmenschen angesteckt. Solche Ansteckungswege verhindert man nur durch vorsorgliches Abstandhalten und das Einhalten aller Hygieneregeln. Aufeinander Rücksicht nehmen und Achtsamkeit sind weiter das Gebot der Stunde.“

Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März stieg damit am Montag auf 1.571. Davon gelten 1.259 als genesen, 259 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden zwölf Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 53 Menschen gestorben

23 neue Covid-Fälle am Wochenende (11.10.2020)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bewegt sich im Main-Kinzig-Kreis auf einem hohen Niveau. Alleine an diesem Wochenende meldete das Gesundheitsamt 23 neue Covid-Fälle. Erneut gestiegen ist damit auch der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen beschreibt. Er liegt nun bei 26.
Einer der neuen Fälle ist Teil des Personals in der Kita Horthaus in Erlensee. Aufgrund der vorsorglichen häuslichen Isolierung weiterer Kolleginnen und Kollegen sowie Kinder einer Gruppe hat sich die Stadt Erlensee dazu entschieden, die Einrichtung vorübergehend zu schließen. Häuslich isoliert sind im Horthaus insgesamt rund 35 Personen. ...

Einen großen Teil der Ansteckungen der vergangenen Tage führt das Gesundheitsamt auf den Familienkreis und private Feiern zurück. Kurzfristig müsse man aufgrund vieler plausibler Folgeansteckungen mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen rechnen. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler nahm dies zum Anlass, um am Wochenende noch einmal eindringlich auf die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln hinzuweisen. Gerade private Feiern verleiteten dazu, diese Regeln zu vernachlässigen. „Ich kann jeden verstehen, dem der Sinn nach Feiern und Gemeinschaft steht, am liebsten so wie in der Zeit vor Corona. Diese Zeit lässt sich aber leider nicht herbeiwünschen. Im Gegenteil: Gerade im Moment müssen wir äußerst wachsam und sensibel sein, auch im privaten Umfeld. Denn die nächsten Wochen entscheiden darüber, wie sich das weitere Infektionsgeschehen im Herbst entwickeln wird.“
Susanne Simmler richtete am Sonntag einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, „kritisch zu prüfen, ob all das, was im privaten Umfeld möglich ist auch wirklich unbedingt in diesen Tagen nötig ist“. Das beginne bei kleineren Treffen und gehe weiter bis hin zu größeren Festen: „Corona ist ein echter Spaßverderber, ganz klar. Aber die Trotzreaktion kann nur sein: jetzt ganz bewusst einige Dinge zu verschieben, um später all das nachzuholen mit den Menschen, die einem lieb sind.“
Die neu gemeldeten Infizierten vom Wochenende wohnen in Maintal (8), Langenselbold (7), Gründau, Hanau (je 2), Bruchköbel, Erlensee, Neuberg und Nidderau. Die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbruch im März liegt damit bei 1.541, davon gelten 1.251 als wieder genesen. Am Wochenende wurde aus Bad Orb zudem ein weiterer Sterbefall gemeldet, der bislang 53. im Zusammenhang mit Covid-19. 237 Fälle gelten somit als „aktiv“. Stationär behandelt werden zwölf Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

14 neue Infektionen am Freitag (09.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Freitag insgesamt 14 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Damit ist auch der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis, der angibt, wie viele neue Fälle es pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt, von 21 am Donnerstag auf 23 am Freitag leicht gestiegen. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (4), Freigericht (2), Langenselbold (2), Gründau, Maintal, Sinntal, Gelnhausen, Großkrotzenburg und Rodenbach. Einer der Covid-Fälle ist Mitglied der Schulgemeinde der Beruflichen Schulen Gelnhausen. ...

Die Zahl der Menschen, die sich bislang im Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist somit am Freitag auf 1518 gestiegen. Die akute Viruserkrankung überwunden haben mittlerweile 1250 Menschen. Die Zahl der „aktiven“ Fälle steigt auf 216. Zwölf Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. Unverändert liegt die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben sind, bei 52.

„Entwicklung gibt Anlass zur Besorgnis“ / Kreisweit 26 neue Fälle am Donnerstag (08.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 26 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das ist der höchste Wert seit Ende April. Sprungartig stieg damit auch der Inzidenzwert (Fälle pro 100.000 binnen einer Woche) auf 21 an, er liegt damit relativ betrachtet weiterhin niedriger als in einigen anderen Teilen des Rhein-Main-Gebiets. Dennoch werde das Infektionsgeschehen laut Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler im Gesundheitsamt „mit größter Beunruhigung bewertet“. „Seit etwas mehr als einer Woche werden in großer Zahl Coronafälle festgestellt, die wir nicht mehr im gleichen Maße wie vor wenigen Wochen noch plausibel zuordnen können. Es kommt immer häufiger vor, dass sich die gemeldeten Infizierten selbst nicht erklären können, wo sie sich angesteckt haben könnten. Das macht eine größere Verbreitung in den kommenden Tagen und Wochen wahrscheinlicher“, so die Gesundheitsdezernentin. ...

Nach einer Sitzung des Verwaltungsstabs rief die Kreisspitze um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann zu „höchster Vorsicht und Sensibilität“ auf. „Der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis bewegt sich mit rund 21 in einem Bereich, in dem wir ohnehin wachsam und aufmerksam sein müssen. Viel entscheidender als dieser statistische Wert ist aber die qualitative Einschätzung der Infektionslage durch die Fachleute“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Neue Fälle habe es in den letzten sieben Tagen in immerhin 21 der 29 Städte und Gemeinden gegeben, „und nur etwa zur Hälfte lassen sich trotz aufwändiger Recherchearbeit die Infektionsketten ermitteln. Diese Entwicklung ist im Vergleich zu den letzten Monaten grundlegend neu und gibt Anlass zur Besorgnis. Die Situation stellt gerade eine große Herausforderung für das Gesundheitsamt dar“.

Die Neuinfektionen von Donnerstag stammen aus Hanau (11), Gründau (3), Bruchköbel, Freigericht, Maintal, Schöneck (je 2), Nidderau, Neuberg, Schlüchtern und Sinntal. Die Gesamtzahl der Covid-Fälle seit Ausbreitung im März liegt damit bei nun 1.504. Davon gelten 1.250 als genesen, 202 Fälle sind „aktiv“, acht Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt.
Aufgrund des komplexeren Infektionsgeschehens und hohen Informationsbedarfs in der Bevölkerung weist der Main-Kinzig-Kreis erneut auf sein Onlineangebot „CoroNetz“ hin, mit dem man bequem von zu Hause aus Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen kann. Ob nun für Reiserückkehrer oder für mögliche Kontaktpersonen: Der Main-Kinzig-Kreis bildet online die wesentlichen Informationen ab und bietet mit Kontaktformularen sozusagen ein „digitales Bürgertelefon“ an.

Gesundheitsamt meldet zwölf neue Coronavirus-Fälle (07.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch insgesamt zwölf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (6), Erlensee (2), Bruchköbel, Maintal, Gelnhausen und Schöneck. An der Georg-Büchner-Schule in Erlensee wurden am Wochenende bereits Kontaktpersonen eines Covid-Falls häuslich isoliert, aus diesem Umfeld heraus ist nun ein weiterer positiv getesteter Fall ermittelt worden. Die Gesundheitsamt hat die weitere Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingeleitet.  ...
Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 1478 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, davon gelten 1248 Personen als genesen (+3). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19 bleibt unverändert bei 52. Vom Gesundheitsamt werden derzeit 178 „aktive“ Fälle betreut. Acht Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt.

Covid: 18 neue Fälle am Dienstag (06.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 18 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Bruchköbel, Maintal (je 3), Gelnhausen, Hanau (je 2), Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Erlensee, Gründau, Langenselbold, Linsgengericht, Nidderau und Schlüchtern. Betroffen ist unter anderem der Kindergarten St. Laurencius in Bad Soden-Salmünster, für 13 Personen hat das Gesundheitsamt vorsorglich häusliche Isolierung angeordnet. ...
Die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung im März beläuft sich nun auf 1.466*, davon gelten 1.245 als genesen. 169 Covid-Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden sechs Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.
*Hinweis: Zwei Fälle aus Langenselbold von Montag mussten aus der Statistik herausgenommen werden, die fälschlicherweise als im Main-Kinzig-Kreis wohnend ans Gesundheitsamt

17 Neuinfektionen am Montag (05.10.2020)

Das Gesundheitsamt hat am Montag 17 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Infizierten wohnen in Gelnhausen, Gründau, Hanau, Langenselbold (je 2), Bad Orb, Biebergemünd, Erlensee, Großkrotzenburg, Maintal, Neuberg, Niederdorfelden, Rodenbach und Schöneck. Unter den neuen Covid-Fällen befindet sich auch je ein Mitglied der Schulgemeinden der Beruflichen Schulen Gelnhausen und der Eichendorff-Schule in Hanau.  ...
Für insgesamt 38 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte hat das Gesundheitsamt häusliche Isolierung angeordnet. Hingegen ist von einem Covid-Fall am Wochenende nicht, wie irrtümlich gemeldet, die Kreisrealschule Bad Orb sondern die Kreisrealschule Gelnhausen betroffen; insgesamt 28 Personen befinden sich dort nun in häuslicher Isolierung. Ein gemeldeter Fall vom Wochenende stellte sich als mit Erstwohnsitz in Frankfurt lebende Person heraus (statt Rodenbach), so dass die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbreitung des Virus im März bei nun 1.450 liegt. Davon gelten 1.240 Personen als wieder genesen, 158 Fälle sind „aktiv“. Sechs Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis werden derzeit stationär behandelt.

Gesundheitsamt meldet elf Neuinfektionen am Wochenende (04.10.2020)

Für das Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt elf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle
gemeldet. Davon betroffen sind nach derzeitigem Stand auch die Georg-Büchner-Schule in Erlensee, die Kreisrealschule in Bad Orb und die Karl-Rehbein-Schule in Hanau. ...
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben mit der Kontaktpersonen-Nachverfolgung begonnen und arbeiten die jeweiligen Kontaktlisten aus den betroffenen Schulen ab.
Die von den Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in Hanau (3), Linsengericht (2), Rodenbach (2), Bad Orb, Schöneck, Gründau und Biebergemünd. Damit steigt die Anzahl derjenigen, die sich nachweislich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1434, davon gelten 1229 als wieder genesen. 52 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. Das Gesundheitsamt betreut derzeit 153 „aktive“ Fälle.

Covid: Neun Neuinfektionen am Freitag (02.10.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Freitag neun weitere laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. 18 Personen gelten als genesen und können die häusliche Isolierung verlassen. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (4), Maintal, Rodenbach, Hammersbach, Nidderau und Bruchköbel. Ein am Donnerstag positiv gemeldeter Fall aus Schöneck muss gestrichen werden, da diese Person einem Wohnort außerhalb des Main-Kinzig-Kreises zuzurechnen ist.  ...
Demzufolge haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1423 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. 52 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. 1227 Menschen sind wieder genesen, so dass das Gesundheitsamt derzeit 144 „aktive“ Fälle betreut. Fünf Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden derzeit stationär behandelt. Unter den neu gemeldeten Fällen befindet sich auch der mittlerweile 14. Mitarbeitende eines Paketzentrums im Landkreis Offenbach, der im Main-Kinzig-Kreis wohnt. Auch eine Flüchtlingsunterkunft in Nidderau ist betroffen. Hier hat das Gesundheitsamt für sechs Personen häusliche Isolierung angeordnet.

Kreisweit neun neue Fälle am Donnerstag / Warnung an „Quarantäne-Brecher“ (01.10.2020)

Das Corona-Infektionsgeschehen bleibt im Main-Kinzig-Kreis ebenso wie in anderen Teilen des Landes erhöht. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag neun Neuinfektionen gemeldet, aus Hanau (3), Bad Orb (2), Erlensee, Maintal, Schöneck und Wächtersbach. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 154. Für die Infizierten hat das Gesundheitsamt häusliche Isolierung angeordnet. Gleiches gilt für die engen Kontaktpersonen. Letztere Zahl liegt bei über 500, wobei ein Großteil davon auf Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zurückgeht. ...
„Wichtiger als die Gesamtzahl der Menschen in häuslicher Isolierung ist aber, dass sich jeder und jede Einzelne in der Situation bewusstmacht, wie wichtig diese Anordnung ist“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. „Sie ist der wichtigste Hebel zur Unterbrechung von Infektionsketten. Wer sich eigenmächtig über die Quarantäne hinwegsetzt, begeht eine echte Straftat und gefährdet seine Mitmenschen, oft die, die ihm am nächsten stehen.“
Mit sogenannten Quarantäne-Brechern hatte es das Gesundheitsamt bis in den Sommer hinein so gut wie gar nicht zu tun. Bis zu den Sommerferien hatte das Gesundheitsamt nur in einem Fall bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gestellt. Mittlerweile sind es drei Anzeigen, in sieben weiteren Fällen bereitet das Gesundheitsamt die Strafanzeigen gerade vor. Dabei handelt es sich sowohl um laborbestätigte Covid-Fälle als auch um enge Kontaktpersonen, die sich nicht an die strikten Regeln ihres Absonderungsbescheids gehalten haben.
Die Staatsanwaltschaft prüft die jeweilige Strafanzeige und ermittelt eigenständig; die bereits angestoßenen Verfahren laufen noch. Sollte die Justiz ein strafbares Verhalten feststellen, bringt sie dies zur Anklage beim Amtsgericht. Den Angeklagten drohen hohe Bußgelder, je nach Fall auch Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr.
„Die häusliche Isolierung ist eine massive Einschränkung für jeden Betroffenen, völlig klar“, sagte Simmler. „Das Gesundheitsamt ordnet sie auch nur dann an, wenn ein erhöhtes Risiko sehr plausibel erkennbar ist, dass sich das Coronavirus weiterverbreitet haben könnte. Dann sind Schnelligkeit und Konsequenz geboten, um größere Ausbrüche zu verhindern, und bei allem braucht es die eigenverantwortliche Mitarbeit. Insofern der Appell an alle: Nehmen Sie diese Maßnahme ernst, helfen Sie bei der Pandemie-Bewältigung weiter mit.“
Unter den neun Neuinfektionen am Donnerstag ist ein Mitglied der Schulgemeinde der Grundschule Brachttal. Das „Team Schule“ des Gesundheitsamts hat den Kontakt zur Schulleitung aufgenommen und die Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingeleitet. Vorsorglich wurde für 22 Personen häusliche Isolierung angeordnet.
Von den mittlerweile 1.415 Covid-Fällen seit Ausbreitung im März gelten 1.209 als genesen. Der Inzidenzwert über das Infektionsgeschehen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner ist am Donnerstag erstmals seit Tagen wieder leicht gesunken. Er liegt damit weiter unter der Marke von 20. Stationär behandelt werden derzeit sieben Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.