Die Stadtbibliothek lädt ein zur „Silent Reading Party“
Drei Termine bei HANAU DAHEIM – DER SOMMER im Kulturforum (03.07.2020 14:00 Uhr)

"Eine Stille die beruhigt" – Unter diesem Motto lädt die Stadtbibliothek im Kulturforum Am Freiheitsplatz - jeweils donnerstags - am 16. Juli, 30. Juli und 13. August 2020 zur Silent Reading Party ein. Von 19 bis 22 Uhr können Leserinnen und Leser in gemütlichen Sesseln, die in der Bibliothek verteilt stehen, entspannt lesen und sich die Stadtbibliothek nach der langen Zeit der Corona-Einschränkungen wiedr als einladenden und gemütlichen (Lese-)Ort zu eigen machen. Die Stadtbibliothek bietet Getränke an und aus dem Bestand von mittlerweile knapp 140.000 Medien können sich die Besucherinnen und Besucher während der Silent Reading Party Bücher zum Lesen aussuchen. Eigene Bücher können natürlich auch mitgebracht und gelesen werden. ...

"Die Silent Reading Party ist ein Gegenprogramm zu ständiger Erreichbarkeit und Reizüberflutung und schafft den Rahmen, sich ohne Ablenkungen durch Alltagspflichten und mobile Geräte auf nur eine Sache konzentrieren zu können: das Lesen", erläutert die Leiterin des Kulturforums, Beate Schwartz-Simon, die Idee hinter den Silent Reading Parties. Wer also selbst während der Quarantäne kaum Ruhe oder Zeit gefunden hat zum Lesen, hat an diesen drei Abenden die Möglichkeit, einfach mal ohne schlechtes Gewissen das Handy auszuschalten und in einer besonderen Stimmung zu schmökern.
Die Stadtbibliothek bittet um Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@hanau.de oder telefonisch unter 06181 - 98 252 0. Der Eintritt ist kostenlos.

Neue Öffnungszeiten der Stadtbibliothek (03.07.2020 13:30 Uhr)

Die Stadtbibliothek Hanau im Kulturforum am Freiheitsplatz hat an sofort durchgehend montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Leserinnen und Leser dürfen die Stadtbibliothek nun auch wieder an den Werktagen besuchen. PC- und Arbeitsplätze müssen nicht mehr reserviert werden. Gruppen von bis zu vier Personen können zusammen an einem Tisch lernen, ohne vorherige Anmeldung. Leserinnen und Leser dürfen im Lesecafé wieder Zeitung lesen.  Auch der Kopierer ist wieder im Betrieb. ...

Auch im Kulturforum besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Maske. Wie auch in anderen Einrichtungen müssen Besucherinnen und Besucher bei Eintritt ihre Kontaktdaten hinterlassen und dürfen die Stadtbibliothek nur mit einem hauseigenen Einkaufskorb zur Personenzählung betreten. Zur Nutzerregistrierung oder Verlängerung des Bibliotheksausweise ist die Servicetheke im Erdgeschoss durchgehend geöffnet. Die Beratung im 2. Stock kann wegen der immer noch bestehenden Hygiene-Schutzmaßnahmen noch nicht stattfinden.
Das Stadtarchiv und das Medienzentrum, die Bildungsberatung, die Lernwerkstatt, die Wetterauische Gesellschaft und der Hanauer Geschichtsverein im Kulturforum bitten vor einem Besuch um vorherige Terminvereinbarung.
Telefon Kulturforum: 06181-982520

Mit „Hanauer Musikernacht“: Am Samstag startet „Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“ (03.07.2020 11:00 Uhr)

Kultur in Hanau können Zuschauerinnen und Zuschauer ab sofort wieder live erleben – im Internet und vor Ort: An diesem Samstag (4. Juli) ist Premiere für „Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“. Neu ist, dass die Karten für die gesamte Open-Air-Saison online über www.frankfurt-ticket.de zu erwerben sind und nun auch eine Abendkasse angeboten wird. Diese öffnet am Samstag um 18 Uhr, dann ist auch Einlass. ...

Die traditionsreiche „Hanauer Musikernacht“ beginnt um 19 Uhr. Auf der Bühne stehen Kim, Dinners und Fayette. Kim spielt ihre leidenschaftlichen, berührend echten Songs, Soul, Indie und Blues treffen auf ihren ganz eigenen Folk. Die Dinners packen ihre fein beobachteten Geschichten in kraft- und gefühlvolle deutsche Texte und einen kernigen authentischen Sound, den man gerne in Endlosschleife laufen lässt. Die Coverband Fayette serviert einen frischen Mix aus Funk-, Pop- und Partyhymnen und aktuelle Chart- und Clubhits mit sattem Groove, einzigartigen Live-Arrangements und einer leidenschaftlichen Bühnenshow. Corona-bedingt können zu „Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“ 249 Zuschauerinnen und Zuschauer kommen, zusätzlich werden die meisten Veranstaltungen live auf den städtischen Seiten www.facebook.com/hanauerleben und www.YouTube.com/hanauerleben übertragen.
Weiter geht das Programm, das bis Anfang Oktober läuft, am kommenden Freitag (10. Juli) mit „Garden of Delight – Celtic & Irish Folkrock“, die ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum im Amphitheater feiern.
„HanauDaheim – der Sommer im Amphitheater“ wird durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Hanau, der Baugesellschaft Hanau, von Wilma Wohnen Süd, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkasse Hanau ermöglicht. Die Tickets für die Juli-Veranstaltungen sind unter www.frankfurt-ticket.de online verfügbar, weitere Veranstaltungen für die kommenden Monate sind in Planung.

Weil sich die Corona-Zahlen positiv entwickeln:
Stadt setzt Lieferservice für in Not geratene Bürger aus (02.07.2020 11:00 Uhr)

Direkt zu Beginn der Corona-Krise hatte die Stadt Hanau eine Notfall-Grundversorgung für Bürgerinnen und Bürger aufgebaut, die sich selbst nicht helfen konnten. Wegen des aktuellen Rückgangs des Infektionsgeschehens und den vielen Lockerungen in den vergangenen Wochen, wird die kommunale Lebensmittelversorgung ab Freitag (3. Juli) ausgesetzt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky: "Sollten die Corona-Zahlen wieder steigen, sind wir umgehend in der Lage, diese Hilfe wieder anzubieten. Wir beobachten und bewerten die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Stadt auch weiterhin sehr genau." ...

Dem Motto "Wir lassen niemanden allein" folgend, hatte die Stadt Hanau bereits am 20. März die Grundversorgung von Bürgerinnen und Bürgern sichergestellt, die sich in einer Notlage befanden, deren Mobilität eingeschränkt war und die keine Hilfe hatten oder wegen Quarantänemaßnahmen die Wohnung nicht verlassen konnten. Gemeinsam mit dem REWE Markt Cifci wurde ein Bringdienst für die notwendigsten Waren des täglichen Lebens, die auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Grundversorgung vorgeschlagen werden, aufgebaut. Telefonisch und via Mail konnten in Not geratene Bürgerinnen und Bürger auf den Lieferdienst zurückgreifen. Dank gesunkener Infektionszahlen gingen zuletzt auch die Bestellungen deutlich zurück. Die Struktur der Notversorgung ist, falls erforderlich, schnell wiederhergestellt.

Hanauer Stadtlauf mal ganz anders! (30.06.2020 16:30 Uhr)

Und plötzlich ist die Welt eine andere! Corona hat alles verändert… auch den "Hanauer Stadtlauf gegen Gewalt an Frauen". Die seit fast 20 Jahren beliebte Sportgroßveranstaltung mit mehreren tausend Teilnehmenden, kann aufgrund der Umstände am 18. September 2020 nicht in der gewohnten Form stattfinden. "Das ist sehr schade, denn beim Stadtlauf geht es ja nicht nur um den sportlichen Aspekt, sondern vor allem um die finanzielle Unterstützung der Frauenhäuser Hanau und Wächtersbach", sagt Monika Kühn-Bousonville, die Frauenbeauftragte der Stadt Hanau, "daher haben wir uns im Orga-Team des Stadtlaufs um eine Corona-konforme Alternative bemüht". Diese beinhaltet auch Ansätze des Vorschlags der Frauen der SPD Hanau, die im Frühjahr parallel zu den städtischen Überlegungen eine eigene Idee herausbrachten. ...

Als Resultat der weitergehenden Überlegungen vom Frauenbüro und der Fachstelle Sport der Stadt Hanau, dem Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit des Main-Kinzig-Kreises und des 1. Hanauer Lauftreff und des Sportkreis Main-Kinzig e.V. findet der 19. Hanauer Stadtlauf in diesem Jahr dezentral statt. Das heißt: Die LäuferInnen laufen keine vorgegebene, sondern ihre eigene Strecke – allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen und legen ihren Streckenverlauf individuell fest. "Alle Menschen die auch in diesem Jahr am Stadtlauf teilnehmen möchten, können sich regulär über uns anmelden. Sie bekommen nach Zahlung der Startgebühr eine Startnummer per E-Mail zugesandt und können mit dieser Startnummer am Freitag, den 18. September um 17 Uhr auf einer selbst gewählten Strecke laufen oder walken", erläutert Kühn-Bousonville. Es ginge dabei nicht vorrangig um die Streckenlänge oder die Zeit. Wichtig sei es mit der Teilnahme am Stadtlauf ein sichtbares Statement zu setzten, gegen die Gewalt an Frauen und dabei aber die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. "Die TeilnehmerInnen können ein Bild oder einen kurzen Video Clip über ihren Lauf an uns senden, den wir gerne - wenn es gewünscht wird - auf der städtischen Homepage veröffentlichen", berichtet die Frauenbeauftragte.

Schirmherr Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Schirmherrin Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler zeigen sich hoch erfreut über die Idee des alternativen Stadtlaufs: "Dieses Jahr gibt’s den Hanauer Stadtlauf mal ganz anders…Die Läuferinnen und Läufer haben die Chance an einem einmaligen Event teilzunehmen, dass es vielleicht so nicht wiedergeben wird. Das hat doch auch seinen Reiz und unterstützt den guten Zweck!" Beide zählen auf die Unterstützung der Läuferinnen und Läufer und ihren Willen mit ihrem Startgeld die Frauenhäuser auch in diesem Jahr finanziell zu unterstützen.

"In Zeiten von Corona und häuslicher Quarantäne ist das wichtiger denn je", plädiert Kaminsky, denn seit Ausbruch der Pandemie habe die häusliche Gewalt leider zugenommen. "Mögliche Rückzugs- und Schutzräume fallen aufgrund der Quarantäne weg. Die räumliche Enge, der Anstieg von Stressfaktoren sowie finanzielle Sorgen können Auslöser für vermehrte Gewalteskalation sein", zählt der OB auf. "Die Frauenhäuser sind überfüllt und benötigen zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten", berichtet Kaminsky besorgt. Für das Frauenhaus Hanau habe die Baugesellschaft Hanau GmbH im April kurzfristig zwei Wohnungen zur Verfügung gestellt, die vom Amt für Soziales und Teilhabe des Main-Kinzig-Kreises ausgestattet wurden. Die Erste Kreisbeigeordnete Simmler konnte gemeinsam mit dem Frauenhaus Wächtersbach und dem Amt für Soziales und Teilnahme sowie dem Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit weitere sichere Räumlichkeiten für Frauen organisieren. "Das soziale Engagement und die Hilfsbereitschaft ist trotz der widrigen und ungewöhnlichen Umstände großartig und weiterhin ungebrochen. Wir danken allen, die sich auch in diesem Jahr zu Gunsten der Frauenhäuser beteiligen", erklären Kaminsky und Simmler.  "Die Frauenhäuser leisten hier wirklich sehr wichtige Arbeit, die wir gerne mit allen Kräften unterstützen. Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr auch wieder mitziehen!", betonen sie.

Kinder- und Teenieaktionstage
Ein Angebot der Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau (29.06.2020 16:00 Uhr)

Die Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau bietet, in Verbindung mit "HanauDaheim - der Sommer", verschiedene Spiel-, Kreativ- und Bewegungsworkshops an.
Am Dienstag, 30. Juni, findet im Mehrgenerationenhaus Fallbach von 15 bis 18 Uhr ein Gartenprojekt für Jungen von 6 bis 10 Jahren statt. Am Mittwoch, 1. Juli, gestaltet das Familien- und Spielhaus ein Hofatelier für Mädchen und Jungen von 6 bis 10 Jahren von 14 bis 17 Uhr. Hier können sich die Kinder im Freien künstlerisch betätigen. Am Donnerstag, 2. Juli, gibt es für Mädchen von 6 bis 10 Jahren Bewegungsspiele im Stadtteilzentrum Süd-Ost im Angebot. ...
In der 28. Kalenderwoche gibt es noch Plätze am Dienstag, 7. Juli, (14 bis 17 Uhr) beim Sportangebot für Jungen von 10 bis 14 Jahren und am Donnerstag, 9. Juli (14 bis 17 Uhr) und beim Kreativworkshop für Mädchen von 10 bis 14 Jahren im Stadtteilzentrum.
Eine Teilnahme an den Aktionstagen ist nur mit einer Anmeldung möglich!
Anmeldungen sind möglich unter www.hanaudaheim.de/sommer oder in den Häusern der Abteilung der Familien und Jugendarbeit.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Familien- und Jugendzentrum Wolfgang, Lehrhöfer Straße 45, 63457 Hanau-Wolfgang, telefonisch unter 06181 – 574105, oder online über die E-Mail fjw@hanau.de

„FJA to go - Betreuter Spielplatz“
Ein Angebot der Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau (29.06.2020 16:00 Uhr)

Die Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau (FJA) bietet, in Verbindung mit dem Spielmobil Augustinchen und "HanauDaheim - der Sommer", auf verschiedenen Spielplätzen in den Hanauer Stadtteilen das Angebot "FJA to go – Betreuter Spielplatz" an. Das Angebot umfasst zahlreiche Kreativ-, Spiel- und Bewegungsaktionen und richtet sich an alle Kinder und Familien. Die FJA ist von Dienstag bis Freitag jeweils von 15 Uhr bis 18 Uhr auf verschiedenen Hanauer Spielplätzen unterwegs.
Um die Hygiene-Standards einhalten zu können, ist bei diesem Angebot die Personenzahl auf dem jeweiligen Spielplatz begrenzt. Daher kann es beim Einlass zu einer Wartezeit kommen. Nach anderthalb Stunden ist die Spielzeit beendet und Kinder, die bisher noch nicht zum Zug kamen, dürfen auf den Platz. ...
Die MitarbeiterInnen des FJA achten vor Ort auf Hygieneregeln und einen Mindestabstand von 1,5 Metern. Spielgeräte werden nach der Nutzung desinfiziert. Auch Händedesinfektion steht vor Ort bereit.
Kinder unter sechs Jahren kommen bitte in Begleitung einer Aufsichtsperson. Die Aufsichtspflicht und Haftung unterliegt den Erziehungsberechtigten oder der Aufsichtsperson. Das Angebot ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
 
Tourdaten:
Mittelbuchen - Spielplatz Fichtelgebirgsstraße, Dienstag 30.07., 14.07., 28.07., 11.08. und 25.08.2020
Steinheim - Spielplatz Hermann-Ehlers-Straße, Dienstag 07.07., 21.07., 04.08. und 18.08.2020
Nord-West - Spielplatz Ameliastraße, Mittwoch 01.07., 15.07., 29.07., 12.08. und 26.08.2020
Lamboy - Spielplatz Karl-Marx-Straße, Mittwoch 08.07., 22.07., 05.08. und 19.08.2020
Kesselstadt - Spielplatz Dresdener Straße, Donnerstag 02.07., 09.07., 16.07., 23.07., 30.07., 06.08., 13.08., 20.08. und 27.08.2020
Wolfgang - Spielplatz Rothe Lache, Freitag 03.07., 17.07., 31.07., 14.08. und 28.08.2020
Großauheim - Spielplatz Marienstraße, Freitag 10.07., 24.07., 07.08. und 21.08 2020
 
Weitere Informationen gibt es im Familien- und Jugendzentrum Wolfgang, Lehrhöfer Straße 45, 63457 Hanau-Wolfgang, telefonisch unter 06181 – 574105, oder online über die E-Mailadresse fjw@hanau.de

Desinformation und Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten erkennen, benennen und bekämpfen
Kostenfreies VHS-Webinar mit Volker Siefert am Dienstag, 7. Juli 2020, 17 - 18.30 Uhr (29.06.2020 13:00 Uhr)

Gezielt gesteuerte Falschinformationen und Erzählungen von der angeblichen "großen Verschwörung" gibt es nicht erst seit der Corona-Krise. Doch durch die Verunsicherung, die die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie hervorrufen, wenden sich ihnen aktuell wieder mehr Menschen zu. Das zeigen die Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen, gegen die BürgerInnen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen auf die Straße gehen.
In einemkostenfreien VHS-Webinar mit dem Journalisten Volker Siefert, am Dienstag, 7. Juli, 17-18.30 Uhr, werden folgende Fragen erörtert:  Wer sind die bestimmenden Gruppen? Welche Ziele verfolgen sie? Handelt es sich um eine berechtigte Demokratiekritik oder sind die Demonstrationen sogar demokratiegefährdend? Prominente Verschwörungserzählungen und ProtagonistInnen der Szene werden ebenfalls eine Rolle spielen. Gängige Muster hinter "alternativen Wahrheiten" sollen aufgedeckt und erörtert werden, auch wird der Frage nachgegangen, wer solche Informationen verbreitet und wem sie nutzen. Die Teilnehmenden sollen darin unterstützt werden, der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenzutreten und handlungssicher im Umgang mit ihnen zu werden. ...

Aus einem nicht nur für Hanau besonders erschütterndem Anlass beleuchtet Volker Siefert auch die Auswirkung US-amerikanischer Verschwörungserzählungen auf die Morde vom 19. Februar 2020. Der Täter, der die Morde an neun überwiegend jungen Menschen aus rassistischen Motiven begangen hat, glaubte in den letzten Jahren vor seiner Tat auch an Erzählungen, die aus den USA kommen. Dazu gehören Erzählungen über angeblich der Menschheit vorenthaltene außerirdische Intelligenz oder die zahllosen Mythen von angeblich in US-Nationalparks verschwundenen Kindern. Vor diesem Hintergrund wird im Webinar auch darauf eingegangen, warum in den USA weit verbreitete irrationale Überzeugungen auch hier Anhänger*innen finden und welche zerstörerische Auswirkung sie im Einzelfall entfalten können.
Volker Siefert arbeitet als freier Journalist für den Hessischen Rundfunk. Er beschäftigt sich mit politisch und religiös motiviertem Extremismus. In seiner Arbeit beobachtet er immer wieder, wie aus irrationalen Glaubenssystemen für Menschen handlungswirksame Wahrheiten werden können.
Anmeldung: per Mail an: fit@vhs-hanau.de oder über die Webseite der vhs Hanau: www.vhs-hanau.de. Das Webinar findet über die Plattform vhs.cloud des Deutschen Volkshochschulverbandes statt. Interessenten melden sich bitte bis spätestens Sonntag, 5. Juli 2020 an, damit die Zugangsinformationen rechtzeitig per Mail an sie versendet werden können.
Diese Veranstaltung der Volkshochschule Hanau wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus".

Musik, Games, Sport und Chillen im Fronhof
„Jugend im Käfig“ geht an den Start (26.06.2020 12:10 Uhr)

Gaming, Musik hören, Sport treiben oder Relaxen in der Chill-Lounge stehen beim Projekt "Jugend im Käfig" auf dem Programm. Vom 29. Juni bis 17. Juli haben Jugendliche montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr einen exklusiven Platz im Fronhof am Schlossplatz in der Hanauer Altstadt. Im Angebot sind: Graffiti, Ghetto-Workout, Kraftsport, Freeletics, Bodyweight-Übungen, Resistance-Bänder und Gewichte, eine Chill-Lounge mit Sand und Liegestühlen, eine Gaming-Zone, sowie eine Open-Stage für unentdeckte Talente.
Das Projekt "Jugend im Käfig", entstand aus einer übergreifenden Zusammenarbeit der städtischen Familien- und Jugendeinrichtungen im Rahmen von #HanauDaheim - der Sommer und soll Jugendlichen in Zeiten von Corona ein Stück Normalität zurückgeben und Raum zum Austausch bieten. Der Name "Jugend im Käfig" soll dabei sinnbildlich das Lebensgefühl in Zeiten von Lockdowns und durch Corona bedingte Einschränkungen widerspiegeln. ...

Das Programm ist vielfältig: darunter eine Fitness-Area, eine Gaming-Zone, sowie eine Open-Stage, auf der die Jugendlichen ihre Talente spontan auf die Bühne bringen können. Für den Sommer daheim gibt es eine Chillout-Area unter Palmen. Für die Kreativen bietet der "Käfig" ein offenes Atelier sowie einen kostenlosen Graffiti-Workshop, der jeden Freitag stattfindet. Des Weiteren gibt es Raum sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und Teil des Fotoprojektes "Deine Stimme zählt" zu werden, welches ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen soll.
Das Projekt findet bis zum 17. Juli 2020, montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr, im Fronhof statt. Das offene Angebot richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Der Eintritt ist kostenlos, jedoch erfolgt auf Grund der Hygienebestimmungen eine Einlasskontrolle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familien- und Jugendarbeit stehen in den Startlöchern und freuen sich auf viele Jugendliche.
Infos unter: www.hanau.de/freizeit/ferienangebote/index.html
@jugendimkaefig
#jugendimkaefig

Auch im August ins Amphitheater:
Weitere Highlights für „Hanau Daheim – der Sommer“ stehen fest (25.06.2020 15:15 Uhr)

Keine Kultur in Krisenzeiten? Das ist für die Stadt Hanau keine Option. Am 4. Juli startet „Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“. Nachdem alle ursprünglich geplanten Konzerte im Amphitheater nun wegen der Zuschauerbeschränkungen auf das nächste Jahr verschoben worden sind, hat die Stadt ein komplett neues Programm in Arbeit. Jetzt stehen auch die Veranstaltungen für den August fest, weitere, auch für die Monate September und Oktober folgen. Eine besondere Anerkennung kommt unterdessen vom „Kulturfonds Frankfurt RheinMain“, der die Reihe „Hanau Daheim“ mit 35.000 Euro fördert. Bernd Michel vom städtischen Veranstaltungsbüro: „Diese Bestätigung unserer Arbeit erfüllt uns mit Stolz, vielen Dank. Corona verlangt unserem treuen Publikum, das sich nach Normalität sehnt, und auch den Kulturschaffenden, viel ab. Wir freuen uns, dass Zuschauerinnen und Zuschauer nun wieder live Veranstaltungen in unserem Amphitheater erleben können. Die Unterstützung des Kulturfonds kommt da gerade recht.“ Wegen der geltenden Auflagen dürfen zurzeit maximal 249 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Veranstaltung ins Amphitheater, der Vorverkauf (www.frankfurt-ticket.de) läuft. Zusätzlich werden die meisten Konzerte live im Internet auf den städtischen YouTube- und Facebook-Kanälen von Hanau erleben übertragen. ...

Auf dem Spielplan im Juli stehen unter anderem die traditionsreiche „Hanauer Musiknacht“ (4.7), die Open Stage der Brüder Grimm Festspiele (11.7.), die Auftritte der Bockband (15.7.) und der Rodgau Monotones (17.7.) sowie extra für die jüngsten Besucher „Hänsel und Gretel – das Familien-Musical“ (12.7.) und „Variete Flaxxini – Zirkuskunst für Kinder“ (26.7.).
Den Auftakt im August macht das Comedy-Festival von Stephan Bauer & Gästen am 6. August (Donnerstag), das nicht live im Internet übertragen wird. Ebenso werden „Siegfrieds Nibelungenentzündung“, das Gastspiel des Kikeriki-Theaters am 18. und 19. sowie eventuell am 20. August (Dienstag bis Donnerstag), und „Frau Holle“, musikalisches Märchentheater für Kinder ab 4 Jahren, am Sonntag (30. August), ausschließlich live für das Publikum im Amphitheater gezeigt. Alle weiteren Aufführungen und Konzerte im August werden live auf den städtischen Seiten www.facebook.com/hanauerleben und www.YouTube.com/hanauerleben übertragen.
Am 7. August (Freitag) gibt das Traumtheater Hanau die Komödie „Hanauer Dialoge“, am Samstag (8.8.) treten die „Igels“ mit „A Tribute to the Eagles“ auf. „Zwei Stimmen – Zwei Pianos“ ist das Motto von „Fischer & Schmidt“ am 13. August (Donnerstag), am Freitag, 14.8. steht die Reggae-Band „Banjoory“ auf der Bühne des Amphitheaters. Oldie-Klassiker aus den 60er Jahren geben am 15. August (Samstag) „The Quinns“, die seit mehr als 20 Jahren gemeinsam Musik machen.

Aufgrund der geltenden Corona-Verordnungen können zurzeit mit höchstens 249 Zuschauerinnen und Zuschauern weniger als normal die Spielstätte besuchen, dafür wird etwa der Hälfte der Gäste als Service ein besonderes Sitz-Gefühl geboten: Im Bistro-Stil stehen nicht nur zwei Stühle nebeneinander, sondern auch ein Tisch, auf dem die Gäste ihre Speisen und Getränke abstellen können. Normalerweise ist es nicht gestattet, diese mit ins Amphitheater zu nehmen – Corona macht’s möglich. Der Biergarten wird ebenso geöffnet sein. Im Amphitheater stehen Spender mit Desinfektionsmittel bereit, das Tragen von Mund-Nase-Schutz ist nicht verpflichtend, wird aber gerne gesehen.
„Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“ ist die Weiterentwicklung vom „HanauDaheim Online-Festival“, das noch diese Woche live aus dem Comoedienhaus – ohne Zuschauer vor Ort – überträgt: Freitagabend (26. Juni, 19 Uhr) „Agnethas Affair – die spektakuläre ABBA-Show“ und am Samstagabend (27. Juni, 19 Uhr) startet der zweite CSD (Christopher Street Day) in Hanau – exklusiv als Live-Stream. Durch das Programm des CSD-Hanau e.V. führen Travestie-Künstler René Rexhausen und Moderator Oli Becker.

Das Amphitheater steht ab August auch Vereinen und Institutionen zur Verfügung – etwa für Aufführungen einer Tanzschule, Konzerte eines Musikvereins oder Yoga-Stunden. Interessierte können sich per E-Mail an veranstaltungsbuero@hanau.de wenden.
„HanauDaheim – der Sommer im Amphitheater“ wird durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Hanau, der Baugesellschaft Hanau, von Wilma Wohnen Süd, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkasse Hanau ermöglicht. Die meisten Veranstaltungen aus dem Amphitheater werden auf www.facebook.com/hanauerleben und www.YouTube.com/hanauerleben übertragen. Weitere Infos gibt es unter www.hanaudaheim.de/onlinefestival. Eintrittskarten sind unter www.frankfurt-ticket.de online verfügbar. Die Planungen für die weiteren Veranstaltungen laufen. Das gesamte Programm von „HanauDaheim – der Sommer“ ist im Internet unter www.hanaudaheim.de/sommer zu finden und wird ständig aktualisiert. Dort werden auch die weiteren Sommerprogrammpunkte, insbesondere für Kinder und Jugendliche, von Ferienspielen bis hin zu Aktionstagen und der Reihe „Jugend im Käfig“, veröffentlicht.

Ferienspiele und Sommercamps 2020
Anmeldung noch bis 29. Juni möglich (25.06.2020 13:00 Uhr)

Viele Menschen fahren angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht in den Sommerurlaub und verbringen die Ferienwochen daheim. So ist die Stadt Hanau froh, dass auch in diesem Jahr die beliebten Ferienspiele in Kooperation mit Kaleidoskop e.V. stattfinden können - wenngleich auch in veränderter Form. "Dieses Angebot wollten wir unbedingt aufrechterhalten, um Eltern, die arbeiten müssen, eine echte Entlastung in den Ferien zu bieten", so Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. "Um die Hygienevorschriften einhalten zu können, haben wir die Gruppen verkleinert und um trotzdem möglichst vielen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen, ist die Teilnahme in diesem Jahr auf eine Woche pro Kind begrenzt". ...
Angeboten werden die Ferienspiele (für 6- bis 11-jährige) und das Sommer Camp (für 12-bis 16-jährige) vom 13. Juli bis 7. August, also von der zweiten bis zur fünften Ferienwoche. Die Teilnahmekosten belaufen sich auf 47,50 Euro pro Kind und Woche und beinhalten eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr. Standorte sind das Herbert-Dröse-Stadion in Wilhelmsbad, die Lindenauschule in Großauheim, die Eugen-Kaiser-Schule in Klein-Auheim, die Eppsteinschule in Steinheim und die Pestalozzischule in der Innenstadt. Anmeldungen sind noch bis zum 29. Juni 2020 unter www.ferienspiele-hanau.de möglich.
Auch in diesem Jahr werden die Ferienspiele und das Sommer Camp vom Verein Kaleidoskop e. V. im Auftrag der Stadt durchgeführt, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Stadt Hanau großen Wert Kontinuität legt: "Somit können wir den Eltern während den Ferienspielen und des Sommercamps in bewährter Weise eine professionelle Betreuung garantieren", versichert Bürgermeister und Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel. Der Bürgermeister ist davon überzeugt, dass der Verein trotz der Ausnahmesituation unter Beachtung der geltenden Hygieneregelungen ein wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellt, das den Nerv der Kinder und Jugendlichen trifft.

Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung sind ebenfalls bei den Ferienspielen und im Sommer-Camp willkommen. Bezüglich Details über die Finanzierung von zusätzlichen Betreuungskräften sowie dem Transfer zum Standort und zurück, erhalten Interessierte bei Kaleidoskop e. V..
Für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Brüder-Grimm-Stadt wohnen, ist Voraussetzung für die Anmeldung, dass die Familie oder Alleinerziehende einen Bezug zu Hanau hat: Das wäre beispielsweise gegeben, wenn ein Elternteil in der Stadt Hanau beschäftigt ist, Sohn oder Tochter in der Brüder-Grimm-Stadt zur Schule geht oder einen der örtlichen Sportvereine besucht. Für auswärtige Kinder beträgt dann die Teilnahmegebühr 95 Euro.

Die Teilnahmegebühr beträgt 47,50 Euro pro Kind und Ferienspielwoche. Ermäßigungen sind in diesem Jahr nicht möglich. Im Angebot enthalten ist außer der Betreuung und allen pädagogischen Kosten auch die Verpflegung die in Form von Lunchpaketen ausgegeben wird, einen Nachmittagssnack sowie Getränke über den ganzen Tag sowie Versicherung, Spiel- und Bastelmaterial. Die Betreuungszeit ist 8.00 bis 16.00 Uhr, jeweils Montag bis Freitag.

Eine verbindliche Anmeldung ist noch bis 29.06. online und auch telefonisch möglich. Online auf www.ferienspiele-hanau.de, telefonisch über 069-95908816 bei Kaleidoskop e.V.
 
Die Termine und Standorte stehen fest:
 
Ferienspiele 2020 (6- 11- Jährige)
 
1. Phase, 13.07. bis 17.07.2020 (2. Ferienwoche):
Wilhelmsbad, Herbert-Dröse-Stadion
Großauheim, Lindenauschule (+ Sporthalle)
Klein-Auheim, Dependance Eugen-Kaiser-Schule
 
2. Phase, 20.07. bis 24.07.2020 (3. Ferienwoche):
Wilhelmsbad, Herbert-Dröse-Stadion
Großauheim, Lindenauschule (+ Sporthalle)
Klein-Auheim, Dependance Eugen-Kaiser-Schule
 
3. Phase, 27.07. bis 31.07.2020 (4. Ferienwoche):
Wilhelmsbad, Herbert-Dröse-Stadion
Großauheim, Lindenauschule (+ Sporthalle)
Steinheim, Eppsteinschule/Doornerhalle
 
4. Phase, 03.08. bis 07.08.2020 (5. Ferienwoche):
Wilhelmsbad, Herbert-Dröse-Stadion
Großauheim, Lindenauschule (+ Sporthalle)
Steinheim, Eppsteinschule/Doornerhalle 

Hanauer Sommer-Camp 2020 (12- 16- Jährige):

1. Phase, 13.07. bis 17.07.2020 (2. Ferienwoche):
Innenstadt, Pestalozzi-Schule + MKH

2. Phase, 20.07. bis 24.07.2020 (3. Ferienwoche):
Innenstadt, Pestalozzi-Schule + MKH
 
Das Programm von "HanauDaheim – der Sommer" ist im Internet unter www.hanaudaheim.de/sommer zu finden und wird ständig aktualisiert.
Für weitere Rückfragen steht Thomas Boeuf, Abteilungsleitung der Familien- und Jugendarbeit (06181/18006-25, thomas.boeuf@hanau.de) zur Verfügung.

Freibad-Saison beginnt spätestens am 6. Juli im Lindenau-Bad, am 13. Juli im Heinrich-Fischer-Bad (24.06.2020 09:00 Uhr)

Zum Sommerferienbeginn öffnen in Hanau das Lindenau-Freibad spätestens am Montag, 6. Juli, und die Außenbecken des Heinrich-Fischer-Bads spätestens eine Woche darauf. Schwimmhalle und Gymnastiksaal des Heinrich-Fischer-Bads stehen ebenfalls vom 6. Juli an zur Verfügung – das Hallenbad allerdings ausschließlich für das Training heimischer Schwimmvereine, DLRG und Kurse des Aqua Fitness Clubs. Der Saunabereich des Heinrich-Fischer-Bads öffnet ab 14.Juli. „Die Vorbereitungsarbeiten für eine Saison unter Corona-Regeln laufen auf Hochtouren. Zum Glück hat es in den Freibecken nach dem Ablassen des Winterwassers keine unliebsamen Überraschungen gegeben, sodass wir gut im Zeitplan liegen“, sagt Uwe Weier als Geschäftsführer der Hanau Bäder GmbH.
Die Hanauer Freibäder sind in den hessischen Sommerferien im Zweischichtbetrieb von 6.30 Uhr (samstags und sonntags 8 Uhr) bis 13 Uhr geöffnet und von 14 bis 20 Uhr. In der Mittagspause reinigt die städtische Bädergesellschaft Sanitäranlagen, Umkleiden, Beckenumgänge und Handläufe. Daher sind die Freibäder und die Sauna von 13 bis 14 Uhr geschlossen. ...

Gereinigt und desinfiziert werden auch die Durchgangsbecken mit Kaltwasserduschen. „Was berührt werden kann, wird gereinigt und desinfiziert“, erläutert Weier. Das geschieht nach der Bäderschließung abends nochmals.
Für das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln bedarf es mindestens doppelt so viel Personal wie in einer Saison ohne Pandemie. Diese Zusatzkräfte sind auch nötig, um an den Eingangskassen die anderthalb Meter zwischen den wartenden Badegästen zu wahren und die dort herrschende Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung zu kontrollieren.
Die Einlass-Situation will die Bädergesellschaft mit einem zusätzlichen Online-System für Eintrittskarten entzerren. Die übliche Kassenzahlung bleibt bestehen, „um   Menschen ohne Internet oder mit Hemmschwellen beim Umgang damit nicht auszuschließen“, so Weier. Badegäste mit weiterhin gültigen Mehrfach- und Jahreskarten müssen nicht im Internet buchen. Kontaktdaten werden erstmal erfasst und später gemäß Datenschutz wieder gelöscht.

Der Bäder-Geschäftsführer geht davon aus, „dass nur in seltenen Fällen die große Zahl der Badegäste uns dazu zwingt, über die festen Online-Buchungen hinaus Badegäste mit Eintrittszahlung an der Kasse erst mal warten lassen zu müssen, bis unsere Obergrenze im Freibad wieder unterschritten ist“. Die maximale Besucherzahl im Heinrich-Fischer-Bad draußen beträgt dabei pro Schicht bis zu 2000 Gäste , Im kleineren Lindenau-Bad liegt die Höchstquote bei bis zu 1000 Gäste pro Schicht.
Wie errechnen sich diese Zahlen? Die Vorgaben der Landesregierung besagen, dass im Becken wie auf den Liegewiesen fünf Quadratmeter pro Badegast anzulegen sind, um den nötigen Mindestabstand zu wahren. Da die Freiflächen großzügig bemessen sind, sieht Weier dort „keine Probleme sich zu nahe zu kommen“. Außerdem hat die Bädergesellschaft während der Sommersaison durchgängig in beiden Freibädern einen Sicherheitsdienst und zu Stoßzeiten die ehrenamtlichen Helfer der DLRG mit im Einsatz. Für den Verzehrverkauf ausschließlich im Freien verlange die Bäder GmbH vom Gastronomiebetreiber ein eigenes Hygiene- und Abstandskonzept. Und in den Becken ist im Einbahn-Kreisverkehr zu schwimmen statt in Bahnen; dementsprechend sind die Wasserflächen eingeteilt.

Weier hat „im Grunde auch keine Bedenken, dass sich zu viele Menschen im Wasser aufhalten“. Die Erfahrung zeige speziell an heißen Tagen, dass sich dann nur  rund 20 Prozent aller Badegäste gleichzeitig in den Becken befänden, während die anderen etwa 80 Prozent vorrangig auf den Freiflächen im Bad anzutreffen seien, in den Sanitäranlagen, an Verkaufsständen für Essen und Trinken, beim Eintreffen im Schwimmbad  oder auf dem Heimweg. Selbst Tischtennis ohne Doppel sowie wahrscheinlich auch die Bezahl-Trampoline, in denen immer nur ein Badegast hüpfen darf, ermöglichten „Freizeitvergnügen wie eh und je“. Der Sand auf den Spielplätzen werde rechtzeitig bis zur Eröffnung aufgearbeitet und teilweise sogar ausgetauscht.

Alle Becken sind zugänglich. Nur Rutschen, Wasserattraktionen wie z. B. Spritzdüsen in beiden Freibädern und der Sprungturm im Heinrich-Fischer-Freibad bleiben gesperrt. Weier erläutert das so: „Alles was sprudelt, spritz und Nähe erzeugt, ist zu vermeiden.“ Nicht erlaubt sind zudem Wasserspielgeräte, während Schwimmhilfen gestattet sind. Für Männer und Frauen ist jeweils nur ein begrenzter Umkleidebereich und eine reduzierte Anzahl an Toiletten geöffnet.

Ebenfalls eingeschränkt ist der   Saunabetrieb im Heinrich-Fischer-Bad: Dampf- und Biosauna  sowie der Eisbrunnen bleiben außer Betrieb. Die Temperatur in der Rindenhütte sowie in der Waldhaussauna wird erhöht. Aufgüsse mit Wedeln sind wegen des Infektionsschutzes tabu.  
Zu den Vorbereitungsarbeiten zählen derzeit das Endreinigen des Sportbeckens und der Austausch weniger beschädigter Fliesen am Nichtschwimmer-Becken des Heinrich-Fischer-Bads. Im Lindenau-Freibad hat der Zufluss von Frischwasser in die Becken bereits begonnen; das dauert einige Tage.  Letztlich ist das Badewasser zu beproben, damit es frei von Keimen ist. Und es soll sich durch die Sommersonne schon erwärmen, ehe der „Badespaß im Ausnahme-Alltag beginnen kann“, so Weier abschließend.

'Night of light' in Hanau (23.06.2020 14:00 Uhr)

Vergangenen Montagabend machte die Veranstaltungsbranche bundesweit auf den durch die Corona-Pandemie verursachten Ausfall von Kulturveranstaltungen, Konzerten, Messen und anderen Events aufmerksam. "Die 'Aktion Night of light' war ein wichtiges und eindrückliches Zeichen dafür, dass auch in Hanau große und kleine Spielstätten betroffen sind. Ich danke den Aktiven aus dem Veranstaltungssektor sehr für ihr Engagement", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der die Beleuchtung sofort unterstützte. Rot angestrahlt präsentierten sich der Congress Park Hanau, das Comoedienhaus Wilhelmsbad, Schloss Philippsruhe, das Amphitheater, die Pulvermühle, die Restaurants Klara und Central am Marktplatz sowie Deins an der Lamboystraße. ...

Kaminsky betont, dass -mit dem gerade in Vorbereitung befindlichen Hanauer Hilfsfonds auch im Bereich der Kultur und Veranstaltungen weitere Unterstützungen möglich werden. Darüber hinaus schlägt er vor, den Impuls der 'Night of light' weiter zu tragen und zu bestimmten Anlässen - wie etwa dem 425-jährigen Neustadtjubiläum 2022 - prominente Orte der Stadt durch buntes Licht zu erleuchten.
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„Hanauer Hilfspaket“ zur Linderung der Corona-Folgen Handel, Soziales, Kultur: OB kündigt Maßnahmen im Wert von 5 Millionen Euro an (22.06.2020 16:30 Uhr)

Bis zu 5 Millionen Euro schwer und mit Maßnahmen quer durch alle Lebensbereiche: Die Stadt Hanau wird unter dem Titel "Hanauer Hilfspaket" ein eigenes Programm zur Linderung der Corona-Folgen auflegen. Oberbürgermeister Claus Kaminsky kündigte am Montag ein entsprechendes Paket an, das die Stadtverordnetenversammlung bei ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause am 31. August verabschieden soll. Ein Schwerpunkt das "Hanauer Hilfspakets" liegt bei der Unterstützung von Handel und Gastronomie.

"Wir dürfen uns nicht in die Krise hineinsparen, sondern müssen aus der Krise herauswachsen", erklärt der Oberbürgermeister. Die Bundes- und die Landesregierung hätten mir ihren Konjunkturprogrammen vorgelegt und damit auch den Grundstein für eigene Maßnahmen in Hanau gelegt. "Neben der Tatsache, dass wir in Hanau in den vergangenen Jahren sehr solide gewirtschaftet haben, geben uns auch die Ankündigung der Bundesregierung, dass die Gewerbesteuerausfälle kompensiert werden sowie die gerade erfolgte Genehmigung des Haushalts den notwendigen Spielraum für ein eigenes Programm." Die globalen Auswirkungen der Pandemie seien auch vor Ort dramatisch. "Die großen Programme brauchen eine lokale Ergänzung, weil wir dann sehr zielgerichtet agieren können – genau dort, wo Hilfe dringend benötigt wird", so Kaminsky weiter. Die Grundzüge des geplanten "Hanauer Hilfspakets" stellte der Oberbürgermeister am Montagabend (22. Juni) in der Stadtverordnetenversammlung vor. ...
Am Montagmorgen traf sich Kaminsky bereits mit Vertretern aus Handel und Gastronomie, um die geplanten Hilfs-Maßnahmen für deren stark betroffenen Branchen zu erläutern. Bis zu drei Millionen Euro will Hanau hier bereitstellen. "Wir haben uns gegen das Gießkannen-Prinzip entschieden, das andere Kommunen gewählt haben, und bei dem etwa an alle Einwohnerinnen und Einwohner Einkaufsgutscheine verschenkt werden", erläutert Kaminsky. Diese könnten oftmals auch bei jenen Geschäften eingelöst werden, die während des Lockdowns geöffnet bleiben durften. Außerdem rege dieses Instrument den Konsum nur einmalig an und biete keinen zusätzlichen Anreiz für Kunden aus der Region. Hanau plant ein umsatzabhängiges Bonus-System unter Einsatz des etablierten Einkaufsgutscheins "grimmscheck". Der Kunde, der in Hanau einkauft, soll für seinen Einkauf direkt belohnt werden – so soll er beispielsweise ab einem Einkaufswert von 100 Euro einen 15-Euro-Grimmscheck bekommen. "Und dieser führt dann zu einem weiteren Einkauf in Hanau, womit eine nachhaltigere Wirkung erzielt wird", erklärt Kaminsky. Die Details zu dem Programm, für das eine Million Euro vorgesehen ist, sollen in den nächsten Wochen festgelegt werden, Start soll im September sein.
Zur Belebung der Innenstadt plant die Stadt zudem weitere Maßnahmen: Wer in Hanau einkauft, soll mit einem Gutschein für die Busfahrt mit der Hanauer Straßenbahn (HSB) oder für das Parken belohnt werden – hierfür sind insgesamt bis zu 600.000 Euro vorgesehen. Hiervon profitiert auch der Wochenmarkt, der mit einer eigenen "Mehrwegverpackungs-Kampagne" zudem ebenfalls ins Scheinwerferlicht gerückt werden soll. Der Einzelhandel soll zudem dabei unterstützt werden, sich online stärker zu präsentieren. Zudem können Händler und Gastronomen ab kommender Woche an einem freiwilligen "Hygiene"-Check teilnehmen, mit dem die Einhaltung aller Corona-Hygiene-Reglungen nachgewiesen werden soll. Neben einer öffentlich sichtbaren Darstellung erhalten die erfolgreichen Teilnehmer auch kostenlose Alltagsmasken sowie Desinfektionsmittel.
Neben diesen Sofortmaßnahmen, die bereits im Jahr 2020 greifen sollen, rüstet sich die Stadt Hanau aber auch direkt für längerfristige Unterstützung des Handels. "Wir haben uns mit der Vorkaufsrechtssatzung Ende 2019 auf den Weg gemacht, die Innenstadtentwicklung neu auszurichten. Daran werden wir anknüpfen und ein weiteres Programm aufsetzen, das neue Konzepte in die Stadt locken soll und bestehenden Geschäften auch mittelfristig dabei hilft, durch die Krise zu kommen", sagt Kaminsky. Die Innenstadt sei der Kern einer Stadt, der Nabel des öffentlichen Lebens. "Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass das so bleibt", gibt sich der Oberbürgermeister kämpferisch.
Das "Hanauer Hilfspaket" soll aber nicht nur Maßnahmen für Handel und Gastronomie beinhalten, sondern unter anderem auch für soziale Einrichtungen, Digitalisierungs-Programme, Kinder, Kultur und Vereine. Neben Mieterlassen in städtischen Liegenschaften, von denen Geschäfte, Lokale, Vereine und Beratungsstellen gleichermaßen profitieren, sagt die Stadt allen sozialen Initiativen und gemeinnützigen Vereinen die für 2020 zugesagten Fördermittel in vollem Umfang zu. Aktuell wird zudem abgefragt, wo weitere Unterstützung benötigt wird. Für den Teilhabe- und Bildungsbereich sind eine Ausweitung des Hanau-Passes sowie der Brüder-Grimm-Bildungsoffensive und die Erleichterung des Zugangs zu digitalen Angeboten, zum Beispiel durch eine technische Aufrüstung der Stadtteileinrichtungen und Quartiersbüros, geplant. Die VHS plant "Bildungshäppchen" und kostenlose Kurse für Hanau-Pass-Inhaber. Für die sozialen Bausteine des "Hanauer Hilfspakets" sind rund 750.000 Euro veranschlagt.
Auch die Kultur sowie das Freizeitleben sollen gestützt werden – teilweise über bereits in den vergangenen Wochen angestoßene Maßnahmen, die im Rahmen des "Hanauer Hilfspakets" ausgebaut werden sollen. Ausgelöst vom Umzug des "HanauDaheim Online-Festivals" wird das Amphitheater als Corona-konforme Veranstaltungsfläche etabliert, die auch Vereinen, Initiativen oder anderen Gruppen für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Für Kinder und Jugendliche werden zudem im Rahmen der Reihe "HanauDaheim – der Sommer" neue Angebote wie "Betreuter Spielplatz" oder "Jugend im Käfig" realisiert. Dessen ungeachtet soll es für die besonders betroffenen Hanauer Kulturschaffenden noch einen Hilfsfonds geben.
"Das ‚Hanauer Hilfspaket‘ folgt dem Leitmotiv, das für die Stadt seit Beginn der Pandemie gilt: ‚Wir lassen niemanden allein!‘", sagt der Oberbürgermeister. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die vielen Maßnahmen, die in den vergangenen Wochen schon ergriffen worden sind: von Steuerstundungen, dem Wegfall der Kita-Betreuungsgebühren, der Lebensmittel-Notversorgung oder einem Mieter-Notprogramm der Baugesellschaft bis hin zu gestrichenen Gebühren für die Außengastronomie und die Wochenmarktbeschicker. Kaminsky: "Wir alle wollen möglichst viel von unserem alten Leben zurückbekommen. Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Das tun wir in Hanau."