Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen?
Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.
Für diverse Lebensbereiche gelten diese Beschränkungen nicht bzw. mit abweichenden Vorgaben zu der Anzahl der Teilnehmenden. Die strenge Begrenzung der Anzahl der Personen, die sich gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen, ist erforderlich, um das Infektionsgeschehen weiter zu verlangsamen.
Großzügigere Handhabungen sind nur in Bereichen möglich, in denen Verantwortliche weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen sowie die Einhaltung sicherstellen und überwachen müssen. Dies ist beispielsweise bei Zusammenkünften und Veranstaltungen in den nachfolgenden Einrichtungen und bei entsprechenden Angeboten der Fall.
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  • − Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen
  • − Berufsakademien
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  • − Freilichttheater
  • − Gedenkstätten
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  • − Jugendhäuser
  • − Konzerthäuser
  • − Kulturangebote (sowohl Veranstaltungen als auch Einrichtungen), wie Kino, Freilichtkino, Konzert, Theater, Oper, Ballett, Kabarett u.ä.
  • − Kulturzentren
  • − Mütter- und Familienzentren
  • − Museen
  • − Opernhäuser
  • − Prüfungen, Staatsprüfungen, Laufbahnprüfungen
  • − Schauspielhäuser
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  • − Schifffahrten (zu Transportzwecken)
  • − Schlösser
  • − Sitzungen
  • − Stadtführungen
  • − Theater
  • − Trauerfeierlichkeiten
  • − Vereinsarbeit und Vereinsveranstaltungen
  • − Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen, wenn die Personen unmittelbar zusammenarbeiten müssen
  • − Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung
Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Kulturangebote sind bei Einhaltung der nachfolgenden Voraussetzungen gestattet. Dies gilt z. B. auch für Antik- und Trödelmärkte. Die Ermöglichung kleinerer Kulturveranstaltungen bedeutet keine Erwartungshaltung an Institutionen Theater, Opern oder Kinos zu öffnen. Vielmehr erhalten diese --- soweit vom Träger gewünscht --- ebenso wie alle anderen Institutionen und Veranstalter die Möglichkeit, wieder Kulturveranstaltungen zu strengen Hygienebedingungen anzubieten.
Zusammenkünfte sind nur erlaubt, wenn
  • − ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, zu jeder Zeit der Veranstaltung eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind; beim kurzfristigen Verlassen des Veranstaltungsraums darf dieser Mindestabstand ebenfalls nicht unterschritten werden
  • − geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts sowie Verlassen des Veranstaltungsorts (z. B. durch Leitsysteme und Wegeführungen) und der Vermeidung von Warteschlangen (z. B. durch elektronisches Platz- und Bezahlmanagement) getroffen und umgesetzt werden,
  • − Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind,
  • − Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Als Richtgröße sollen für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Davon kann beispielsweise in Theatern und Kinos abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, das Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Alltagsmaske vorsieht und
  • − Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden.
Die Teilnehmerzahl darf 250 nicht übersteigen. Teilnehmende sind Gäste, nicht Beschäftigte und Mitwirkende. Die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten, wenn sie eine kontinuierliche Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gewährleisten kann. Auf die mit den Gesundheitsbehörden abgestimmten arbeitsschutzrechtlichen Konzepte der Berufsverbände, z. B. im Falle der Theater, wird ebenfalls verwiesen. Aus Gründen der Kontrollierbarkeit des Hygienekonzepts durch zuständige Behörden sollte dieses schriftlich während der Veranstaltung verfügbar sein und eine verantwortliche Person ausweisen.
Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an dieser zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist zu löschen oder zu vernichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudonymen, „Spaßnamen‘‘) ist auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hinzuwirken oder vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

Personen, die älter als 65 Jahre alt sind (Seniorinnen und Senioren) gehören zu einer besonders vulnerablen Gruppe für COVID-19-Erkrankungen. Für organisierte Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren, zu denen insbesondere Seniorenbegegnungsstätten und vergleichbare Angebote gehören, gilt ergänzend, dass eine Teilnehmerzahl von 100 Personen nicht überschritten werden darf, kein gemeinsamer Gesang stattfindet und keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung von mehr als zehn Personen bereitgestellt werden dürfen. Diese Gegenstände sind nach ihrer gemeinsamen Nutzung umgehend zu desinfizieren.
Gelten besondere Regeln für Seniorinnen und Senioren?
Ja, Personen, die älter als 65 Jahre alt sind (Seniorinnen und Senioren) gehören zu einer besonders vulnerablen, also gefähredten Gruppe für COVID-19-Erkrankungen. Für organisierte Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren, zu denen insbesondere Seniorenbegegnungsstätten und vergleichbare Angebote gehören, gilt ergänzend, dass eine Teilnehmerzahl von 100 Personen nicht überschritten werden darf, kein gemeinsamer Gesang stattfindet und keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung von mehr als zehn Personen bereitgestellt werden dürfen. Diese Gegenstände sind nach ihrer gemeinsamen Nutzung umgehend zu desinfizieren.
Welche Veranstaltungen in Hanau wurden abgesagt?
Angesichts der aktuellen Lage, die sich ständig verändert, werden viele Veranstaltungen abgesagt – auch schon weiter im Voraus, weil die Planungssicherheit derzeit nicht gegeben ist. So hat die Stadt Hanau am 20. März entschieden, dass die Brüder Grimm Festspiele (15. Mai bis 27. Juli), das Hanauer Märchenfest (9. und 10. Mai) sowie das Lamboyfest (12. bis 14. Juni) in diesem Jahr ausfallen müssen. Am 8. April hat die Stadt Hanau zudem entschieden, dass alle städtischen Veranstaltungen bis zum 30. Juni vorsorglich abgesagt bzw. verschoben werden, dies betrifft unter anderem die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Steinheim, inklusive des Altstadtfestes (20. bis 23. Juni), das Apfelweinfest und den Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni) sowie das Lindenau-Festival in Großauheim (26. bis 28. Juni). Am 24. April hat die Stadt Hanau zudem beschlossen, dass das Bürgerfest (4. bis 6. September) in diesem Jahr ausfallen muss. Laut Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April werden alle Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten. In Hessen gilt ab 22. Juni, dass Veranstaltungen bis 250 Personen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt sind (bis dahin gilt die Grenze 100 Personen) – Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen sind genehmigungspflichtig und unterliegen besonderen Regelungen. Deshalb wurden inzwischen auch der Hanauer Kultoursommer mit der Wilhelmsbader Sommernacht (10. bis 26. Juli) und das Weinfest (13. bis 16. August) abgesagt.

Verschoben wurde im Comoedienhaus folgende Veranstaltungen:
„Puppenvirus“ mit Tim-Becker, diese wurde vom 11.9.20 auf den 18.3.21 verlegt.
„Prinzessin ist auch kein Traumjob“ mit Rena Schwarz“ am So,04.10.2020 wird verschoben auf den Sa, 08.05.2021, 19.30 Uhr
„Der verflixte Beethoven“ Felix Reuter am 18.10.2020, 18.00 Uhr findet nicht statt, sondern wurde verlegt auf den Fr, 30.04.2021, 19.30 Uhr

Verschoben wurde im Congress Park Hanau:
Bibi Blocksberg vom 16.10.20 auf den 15.10.21
Sind Sportplätze und -hallen geöffnet? Ist Sport erlaubt?
Der Sport- und Wettkampfbetrieb ist auf den Sportanlagen, im Freien und in Hallen seit dem 1.8.2020 unter Beachtung der in der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ausgewiesenen Hygieneschutzmaßnahmen gemäß den Regularien der Verbände wieder möglich.  Dies bedeutet, dass neben den Individualsportarten auch alle Mannschaftssportarten nach den gewohnten Regeln wieder ausgeübt werden dürfen.  
Der Trainings- und Wettkampfbetrieb gestattet, wenn
-          nur persönliche Sportkleidung und -ausrüstung einschließlich Badeschuhen, Handtüchern und ähnlichen verwendet wird,
-          Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden,
-          Umkleideräume und sanitäre Anlagen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts genutzt werden und sichergestellt ist, dass allgemeine Abstandsgebot dort eingehalten werden kann (es gilt 1,5 m Abstand sowohl in den Umkleiden als auch in den Duschen – siehe die jeweiligen Aushänge in den städtischen Sportstätten),
-          der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und
-          Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden.
-          Zur raschen Nachverfolgung von Infektionsketten sind Sie verpflichtet, über das jeweilige Training eine Teilnehmerliste mit Angabe der für diese Trainingseinheit verantwortlichen Person und deren Erreichbarkeit zu führen und diese vier Wochen aufzubewahren.
 
Aushänge in den Sportstätten sind zu beachten.
 
Der Sport in seinem Trainings- und Wettkampfbetrieb im Breiten- und Freizeitsport erfährt nunmehr eine weitgehende Öffnung. Dies gilt jedoch nicht für den gemeinsamen Aufenthalt vor und nach dem Sport im öffentlichen Raum. Darauf ist ausdrücklich zu achten. Hier gelten die allgemeinen Abstandsregeln.
 
Sportveranstaltungen sind nach der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung wie Zusammenkünfte und Veranstaltungen im Bereich der Kultur (Theater, Opern, Kinos, Konzerte und ähnliches) zu bewerten. Sie sind seit dem 1.8.2020 zulässig, wenn
-          durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, sichergestellt wird, dass der nach gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind; jeder Person sollen drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
-          die Teilnehmerzahl 250 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestattet,
-          in geschlossenen Räumen Zuschauerplätze eingenommen werden, eine personalisierte Sitzplatzvergabe erfolgt, wobei aneinander liegende Sitzplätze nur von Personen eingenommen werden dürfen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist; zu anderen Personen oder Gruppen ist der von 1,5 Metern zu wahren,
-          Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,
-          geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden
-          Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.
Der gemeinsame Aufenthalt nach der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ist gestattet alleine, in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
 
Neben den oben genannten gesetzlichen Vorgaben achten Sie bitte auf die Empfehlungen der Sportfachverbände.
 
Ihr Verein zeichnet für die Einhaltung der o.g. Voraussetzungen sowie die Durchführung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen verantwortlich. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben wird der Widerruf des Nutzungsrechts vorbehalten.
Die Coronavirus-Epidemie ist nicht vorbei. Schützen können wir uns mit der AHA Formel:
-          Abstand wahren,
-          auf Hygiene achten und
-          da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen.

Das Land Hessen und der Landessportbund Hessen (LSBH) informieren: https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq-wiedereinstieg/
Dürfen Tanzschulen öffnen?
Tanzschulen sind keine Tanzlokale im Sinne der Verordnung. Der Tanzunterricht ist jedoch von Tanzveranstaltungen (z. B. Tanzpartys in Tanzschulen) abzugrenzen. Diese sind grundsätzlich verboten. Auch beim Tanzen in der Tanzschule sollte der Kontakt zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, möglichst minimiert werden. Es ist jedoch nicht verboten, auch mit anderen Tanzpartnern zu tanzen. Analog den Regelungen für den Sportbetrieb kann auch gemeinsam mit Personen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist (derzeit bis maximal 10 Personen), getanzt werden. Sollten Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten und Sportgeräte (Ballettstange) zur Verfügung stehen, müssen diese wie beim Sportbetrieb behandelt werden.
Sind die Museen in Hanau geöffnet?
Die Museen öffnen unter Corona-Bedingungen: Das Schloss Philippsruhe mit der Sonderausstellung „Leben im Krieg“ ist samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, das RadWerk in Klein-Auheim sonntags von 13 bis 17 Uhr, das Deutsche Goldschmiedehaus täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum in Wilhelmsbad öffnet sonntags von 10 bis 17 Uhr (für Besucher mit Kindern gibt es eine Museumstüte, da noch nicht wieder alle Spielstationen zur Verfügung stehen) und die Carrerabahn kann sonntags von 14 bis 16 Uhr bespielt werden, das Museumscafé ist unabhängig vom Museumsbesuch geöffnet.
Die Stadtteilmuseen in Großauheim und Steinheim sowie GrimmsMärchenReich  bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Finden Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern oder allgemeine Feiern in privaten/öffentlichen Einrichtungen statt?
Die Hessische Landesregierung hat Maßnahmen zur Reduzierung sozialer Kontakte beschlossen, die bis zum 16. August gelten. Kernpunkt ist ein Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands gestattet. Wenn Sie mit mehr Personen feiern wollen, gelten die Regelungen für Veranstaltungen.
Kann man die Bürgerhäuser für Feiern oder Veranstaltungen mieten?
Nein, die städtischen Veranstaltungsräumlichkeiten sind bis mindestens 30. Juni gesperrt.
Gelten für die Hanauer Freibäder besondere Sommer-Regeln?
Ja, im Heinrich-Fischer- und im Lindenau-Bad ist von 14 bis 20 Uhr ab Dienstag, 11. August, der Eintritt nur noch per Online-Buchung und -Bezahlung möglich, und das für den jeweils aktuellen Tag und nicht unbedingt im Voraus.
Von 6.30 bis 13 Uhr lässt sich ein Ticket sowohl an den Kassen zahlen als auch über www.hanau-baeder.de beziehen.
Mit der Sonderregelung erleichtern die Bäder nachmittags auch das Einhalten des Corona-bedingten Mindestabstands vor den Eingangstüren, weil der Durchfluss dort nach der Ticketkontrolle schneller vonstattengehen kann. Die Badegäste sind angehalten, in der Warteschlange vor und im Bad Mund-Nasen-Schutz als Vorbeugung vor Corona-Ansteckung zu tragen.
Wer die entsprechende Kachel auf www.hanau-baeder.de anklickt, kann zwischen einem der beiden Hanauer Freibäder auswählen, muss die Zahl der Badegäste sowie Tag und Zeitraum für den Besuch angeben.  Die Homepage zeigt an, ob für die gewünschte Buchungszeit noch Online-Tickets zur Verfügung stehen.
Es sind Besuchsspannen von 6.30 (samstags und sonntags ab 8 Uhr) bis 13 Uhr möglich und von 14 bis 20 Uhr. In der Mittagspause reinigt die städtische Bädergesellschaft Sanitäranlagen, Umkleiden, Beckenumgänge und Handläufe. Daher sind die Freibäder von 13 bis 14 Uhr geschlossen. Darauf wird vorher rechtzeitig per Lautsprecherdurchsage nochmals hingewiesen.
Die Zahl der zulässigen Badegäste ist in der ersten und der zweiten Eintrittsphase vor und nach der Reinigungsstunde im Heinrich-Fischer-Bad Corona-bedingt auf 600 beschränkt, im Lindenau-Bad auf 300. Der Einzeleintritt kostet 4,50 Euro für Erwachsene und 2,60 Euro für Kinder und Jugendliche. Kinder unter zehn Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener das Freibad betreten.
Saunagäste bezahlen im Heinrich-Fischer-Bad weiterhin ausschließlich an der Kasse. Die Sauna ist dienstags bis sonntags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 21 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zum Corona-bedingten Eintritt in Hanaus Bäder sind im Internet unter www.hanau-baeder.de zu finden.
Sind die Hanauer Bäder von den Schließungen betroffen?
Unter Corona-Regeln sind das Lindenau Freibad geöffnet sowie die Außenbecken des Heinrich-Fischer-Bades. In den Sommerferien gilt für beide Bäder ein Zweischichtsystem: geöffnet ist zwischen 6.30 und 13 Uhr (samstags/sonntags ab 8 Uhr) und zwischen 14 und 20 Uhr – in der Zeit von 13 bis 14 Uhr werden die Bäder und Saunen gereinigt. Die Gäste müssen das Gelände verlassen.

Ab sofort gilt, dass für die Nachmittagsöffnung der Eintritt nur noch per Online-Buchung über www.hanau-baeder.de möglich ist. Diese Anpassung war wegen des großen Andrangs nötig geworden.
Badegäste werden darauf hingewiesen, besonders in den Warteschlangen vorm Bad Abstand zu halten sowie vor dem Bad und im Bad Mund-Nasen-Schutz zur Vorbeugung zu tragen.

Die Schwimmhalle (nur Vereine, DLRG und Schwimmkurse), der Gymnastiksaal des Heinrich-Fischer-Bades und der Saunabereich sind ebenfalls wieder geöffnet.
Eintrittskarten sind online erhältlich. Wer eine Mehrfach- oder Jahreskarte hat, muss sich nicht online anmelden.
Alle Informationen: http://www.hanau-baeder.de/aktuelles/press/2020/103979/index.html.
Sind für Chöre und Orchester Proben und Aufführungen erlaubt?
Ja, in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration kann es für mindestens vertretbar gehalten werden, wenn Chöre und Orchester und Beachtung der sonstigen Vorschriften zu Proben und Aufführungen zusammenkommen. Zwar ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Für diverse Lebensbereiche gelten dieses Beschränkungen jedoch nicht.
Aktivitäten wie Sprechen und Singen spielen beim Infektionsgeschehen eine besondere Rolle – den Beteiligten sollte also bewusst sein, dass das potentielle Verbreitungsrisiko hier besonders hoch sein kann. Die üblichen Hygieneregeln sind zu beachten.
Finden die Kurse und Angebote der Volkshochschule statt?
Alle VHS-Veranstaltungen und -Kurse sind bis auf weiteres abgesagt oder ausgesetzt. Für alle Lerninteressierten verweist die VHS Hanau unter www.vhs-hanau.de auf eine Vielzahl von Online-Lernangeboten. Entsprechende Angebote gibt es auch HIER auf der neuen Plattform „HanauDaheim“. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Berufssprachkursen (Deufö) gibt es die Möglichkeit, in digitaler Form Deutsch zu lernen (z.B. Online-Tutorien).
Aktuell findet keine persönlichen Beratungen in der VHS statt. Der Kundenservice ist telefonisch unter 06181 / 92380-0 oder per Mail fit@vhs-hanau.de erreichbar.
Die Bildungsberatung des HESSENCAMPUS im Kulturforum finden wieder statt. Ratsuchende können unter der Telefonnummer 0170/6874807 oder per E-Mail (reinhold.huth@vhs-hanau.de) Termine vereinbaren. Durch die Corona-Situation kann keine offene Sprechstunde durchgeführt werden. Präsenzberatungen erfolgen ausschließlich nach Terminvereinbarung. Weiterhin sind auch Online-Beratungen und Beratungen per Telefon möglich.
Auch das Grundbildungszentrum Hanau nimmt ab Montag, 19. Mai 2020, die Beratungstätigkeit für Betroffene und Institutionen wieder vor Ort im Kulturforum auf. Beratungen können ebenfalls nur nach Terminabsprache stattfinden. Termine können unter der Telefonnummer 0175/2201654 oder per E-Mail judith.lechner@hanau.de vereinbart werden.
Was ist bei Bildungsangeboten zu beachten?
Bei außerschulischen Bildungsangeboten sowie Aus,-Fort- und Weiterbildungsangeboten darf der Unterricht ausschließlich in zahlenmäßig reduzierten Gruppen erfolgen, sodass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann. Die Gruppengröße darf in der Regel 15 Personen nicht überschreiten. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene sind einzuhalten.
Die Regelungen gelten insbesondere für:
  • − Ausbildung von Beamtinnen und Beamten sowie Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst
  • − Berufsbildungswerk
  • − Berufsfortbildungswerk
  • − Berufsbildungseinrichtungen (über-, außer- und betriebliche)
  • − Fahrschulen
  • − Kunstschulen
  • − Musikschulen
  • − Nachhilfeunterricht
  • − Nichtanerkannte Ersatzschulen
  • − Privatunterricht
  • − Referendarausbildung
  • − Unterricht im Rahmen von Bildungsurlaub
  • − Volkshochschulen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die krankheitsbedingt, aufgrund ihres Alters oder des Stands ihrer geistigen, körperlichen und motorischen oder emotionalen und sozialen Entwicklung nicht in der Lage sind, den Mindestabstand einzuhalten, können nur einzeln unterrichtet werden.
Der praktische Fahrunterricht an Fahrschulen ist gestattet. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, da das Abstandsgebot im praktischen Teil des Fahrunterrichts nicht eingehalten werden kann. Es dürfen sich maximal zwei Personen (Fahrschüler/Fahrschülerin und Fahrlehrer/Fahrlehrerin) während des Fahrunterrichts im Fahrzeug aufhalten. Für die Abnahme der praktischen Fahrprüfung gilt diese Vorgabe nicht.
Wie kann ich Hanau auch von daheim erleben?
Die Stadt Hanau hat die neue Plattform „HanauDaheim“ online gestellt. Während der Corona-Krise sind hier viele spannende und hilfreiche Themen für alle Altersgruppen gebündelt, es sind Angebote zum Anschauen, Mitmachen, Lernen sowie zum virtuellen Kontakte pflegen und neu aufbauen. Das Internet-Angebot wird gemeinsam mit Hanauerinnen und Hanauern, freien und institutionellen Kulturschaffenden der Stadt sowie vielen weiteren Aktiven und Kreativen aus Bildung und Sport gestaltet. Per Mail an daheim@hanau.de kann sich jeder, der ein Angebot oder eine Idee hat, wenden.