Was ist SARS-CoV-2?
Das Coronavirus wird offiziell als SARS-CoV-2 bezeichnet, da es sich wie das SARS-Virus aus dem Jahr 2003 um ein so genanntes beta-Coronavirus handelt. Eine Erkrankung durch das neuartige Coronavirus wird als COVID-19 bezeichnet, da das Virus im Jahr 2019 erstmal entdeckt wurde.
Wie wird das Virus übertragen?
Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Übertragung geschieht dabei vor allem durch virushaltige Tröpfchen, entweder über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über die Hände, die mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen.
Wie lange ist die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch?
Momentan geht man davon aus, dass die Zeit von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung maximal 14 Tage beträgt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt die Inkubationszeit im Durchschnitt 5-6 Tage. Beschwerden, die erst nach der Inkubationszeit auftreten, sprechen gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2.
Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
02 Social Distancing Cornonavirus Hanau
Durch das Einhalten einfacher Hygieneregeln kann man das Risiko einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus vermindern. Wie bei allen akuten Infektionen der Atemwege schützen Hust- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene und das Abstandhalten zu Erkrankten (1-2 Meter). Auf das Händeschütteln sollten Sie verzichten. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben. Personen, die erkrankt sind, sollten darauf achten, dass sie zum Schutz ihrer Mitmenschen die ungehinderte Freisetzung von Tröpfchen möglichst unterbinden. Dies geschieht z.B. durch Umsetzung der bekannten Hustenregeln oder durch eine physische z.B. textile Barriere (z.B. eines Mund-Nasen-Schutzes; mehr Infos dazu HIER). Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die anderen oben genannten Maßnahmen nicht vernachlässigt werden.
Wann muss ich in Quarantäne?
Wenn ein hohes Risiko besteht, dass Sie sich angesteckt haben:
  • wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.
  • wenn Sie aus einen Land einreisen, das nicht zur EU, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien sowie Nordirland gehört.
     
Nicht in Quarantäne müssen Sie, wenn Sie
  • innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose waren, ohne einen engen Kontakt,
  • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 waren,
da dann ein geringeres Risiko besteht, sich angesteckt zu haben.
Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet (Krankenhaus, Altenpflege etc.), sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen.
Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen. 
Wie bekomme ich Lebensmittel, wenn ich in Quarantäne bin?
Bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, Ihnen zu helfen: Sie können die Lebensmittel einfach vor Ihrer Tür abstellen. Die Stadt Hanau hat zudem eine zentrale Anlaufstelle aufgebaut, an die sich Hilfsbedürftige wenden können. Achtung: Die Kriminalpolizei warnt vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur solche Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.
Wie bekomme ich Medikamente, wenn ich in Quarantäne bin?
Unter https://www.aponet.de/service/notdienstapotheke-finden/suchergebnis/0/63450.html finden Sie eine Übersicht von Hanauer Apotheken, die einen Lieferservice anbieten.
Wann darf ich die Quarantäne wieder verlassen?
Wenn Sie nicht positiv getestet worden sind bzw. keine Symptome hatten, können Sie die Quarantäne nach 14 Tagen wieder verlassen. Wenn Sie positiv getestet worden sind, bekommen Sie in der Regel ein Schreiben vom Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises mit einem klar definierten Datum für das Quarantäne-Ende, nach dessen Erreichen Sie wieder „raus“ dürfen. Sollten Sie kein Schreiben erhalten haben, können Sie sich laut Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises nach 2 Wochen Symptomfreiheit eigenständig wieder aus der Quarantäne entlassen.
Wie müssen Menschen in häuslicher Quarantäne mit ihrem Abfall umgehen?
Sämtliche Abfälle, die mit dem Corona-Virus kontaminiert sein könnten, sollen aus seuchenhygienischen Gründen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Ein Einwerfen beispielsweise von gebrauchten losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
Bei der Getrennthaltung der Abfälle (Papier, Gelbe Tonne) ist darauf zu achten, dass mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Behälter gegeben werden. 
Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern möglichst bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.
Welche Medikamente kann ich bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 einnehmen?
Prinzipiell gibt es momentan keine Einschränkungen bei der Verordnung von fiebersenkenden Medikamenten wie Ibuprofen, Paracetamol und ASS. Professor Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charite betont: „Das SARS-Coronavirus 2 ist zwar neu, aber andere Coronaviren und Erkältungsviren kennt man, und auch da gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine Ibuprofen-Einnahme diese Viruserkrankungen verschlechtern würde.“
Man sollte als Patient generell vorsichtig mit einer eigenmächtigen Medikamenteneinnahme sein und diese immer mit seinem Hausarzt absprechen. Das betrifft auch die Einnahme von Paracetamol, die ebenfalls nach strengen medizinischen Kriterien erfolgen sollte.
Kann man sich gegen COVID-19 impfen lassen?
Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen.
Was bringt eine Pneumokokken-Impfung in der aktuellen COVID-19-Pandemie?
Die Pneumokokken-Impfung schützt nicht vor COVID-19. Allerdings können Pneumokokken-Infektionen zu schweren Lungenentzündungen und Sepsis führen und die Versorgung der Patienten auf einer Intensivstation ggf. mit Beatmung erfordern. Dies gilt es gerade bei einem ohnehin schon stark belasteten Gesundheitssystem zu vermeiden.
Die Ständige Impfkommission (STIKO empfiehlt) – unabhängig von der COVID-19-Pandemie - für alle Personen, die ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung. Es ist plausibel, dass die Pneumokokken-Impfung eine bakterielle Superinfektion durch Pneumokokken bei Patienten mit COVID-19 verhindern kann. Die aktuelle Datenlage ist jedoch unzureichend um einzuschätzen, wie häufig solche Superinfektionen bei COVID-19 Patienten vorkommen.
Was müssen Schwangere beachten?
Schwangere scheinen zufolge der Weltgesundheitsorganisation WHO und deren Daten aus China kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Auch beim Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es keine Daten zur Empfänglichkeit für eine SARS-CoV-2-Infektion bei Schwangeren. Aufgrund der physiologischen Anpassung und immunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen durch SARS-CoV-2 nicht ausgeschlossen werden.
Was ist über COVID-19 bei Kindern bekannt?
Momentan ist noch unklar, ob Kinder weniger an COVID-19 erkranken als Erwachsene. Die Symptomatik der Erkrankung bei Kindern scheint jedoch häufig geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen, obwohl auch, insbesondere bei jüngeren Kindern, schwere Verläufe vorkommen können.
Kinder und Jugendliche sollten ebenso wie Erwachsene darauf achten, zu anderen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten. Die Übertragungswahrscheinlichkeit ist im Freien geringer als in geschlossenen Räumen. Auch für Kinder und Jugendliche gilt, dass sich nicht mehr als zwei Personen treffen sollen. Kinder und Jugendliche, die keinen Abstand zu anderen halten können oder wollen, sollten zu Hause bleiben. Kranke Kinder und Jugendliche sollen zu Hause bleiben und bei Bedarf ärztlich behandelt werden.
Gibt es Fälle bei Neugeborenen?
Es gibt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Vertikale Übertragung von der (infizierten) Mutter auf ihr Kind (vor, während, nach der Geburt): Es gibt nur wenige Studien, die diese Fragestellung untersucht haben. Bei den bisher untersuchten Neugeborenen COVID-positiver Mütter konnte kein Nachweis einer Übertragung erbracht werden. Es gibt Einzelfallberichte von Neugeborenen, bei denen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, in diesen Fällen ist aber unklar, ob die Übertragung während der Schwangerschaft, während der Geburt oder nach der Geburt erfolgte, so dass hieraus keine Schlussfolgerungen gezogen werden können.
An wen wende ich mich bei einer Erkrankung?
04 Hotlines Coronavirus Hanau
Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner. Bei Symptomen wie Husten, Fieber oder Atemschwierigkeiten melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt. Außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen ist die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 rund um die Uhr erreichbar – diese rufen Sie am besten vom Festnetz aus an.
Sollte ich bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und einen Test veranlassen, auch wenn meine Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?
Ja, wenn:
  • Sie in den letzten zwei Wochen Kontakt hatten zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • Sie in einem Gebiet waren, in dem es bereits zu vielen COVID-19-Erkrankungen gekommen ist
  • bei Ihnen eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • wenn Sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)
Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.
Was soll ich tun, wenn ich weder eine der Hotlines oder meinen Hausarzt/meine Hausärztin telefonisch erreiche?
Wenn nur leichte Symptome vorhanden sind (trockener Husten, leichtes Fieber), sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, eine gute Händehygiene und Husten- und Niesregeln einhalten. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollten Sie nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen.
Wann muss ich das Gesundheitsamt einschalten?
Seit Ende Februar hat der Main-Kinzig-Kreis eine Corona-Hotline eingerichtet (06051/ 8510000). Dort sollen sich Menschen melden, wenn sie bei sich eine Infektion mit dem Virus vermuten. Im Vorfeld sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  • Waren Sie in den vergangenen zwei bis drei Wochen in einem der Risikogebiete?
  • Waren Sie länger als zwei Tage im Ausland?
  • Hatten Sie Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten?
  • Und haben Sie grippeähnliche Symptome, Fieber oder Durchfall?
Das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) gibt Auskünfte über die aktualisierten Risikogebiete.
Wer keine der Fragen mit „Ja“ beantworten kann, muss nicht beim Kreis anrufen.
Ist die Notaufnahme als erste Anlaufstelle geeignet?
Als erste Anlaufstelle sind die Notaufnahmen von Krankenhäusern nicht geeignet, weil Ansteckungsgefahr für andere Patienten und auch für Sie besteht.
Warum gibt es vor den Hanauer Krankenhäusern ein Zelt?
Vor dem städtischem Klinikum und dem St. Vinzenz-Krankenhaus stehen inzwischen Schleusenzelte mit Triage (Einteilung). Auch wenn es zu Verzögerungen beim Betreten des Areals führen kann: Zum Schutz aller muss künftig jede und jeder, die oder der auf das Gelände will, im Schleusenzelt zunächst vier Fragen nach eventuellen Kontakten mit Infizierten, Aufenthalten in Risikogebieten oder auch Krankheitssymptomen beantworten. Anhand der Antworten kann das Klinikpersonal eine Risikoabschätzung treffen, bevor der Zugang gewährt wird – alle anderen Eingänge zu den Krankenhäusern sind gesperrt. Dieses Procedere betrifft die wenigen, noch zugelassenen Besucherinnen und Besucher ebenso wie einbestellte Patientinnen und Patienten oder externe Dienstleister. Je nachdem, ob Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand oder es ein Aufenthalt einem Risikogebiet gab, ob es Symptome gibt oder andere Beschwerden vorliegen, dürfen die Menschen das Gelände betreten oder werden ans Gesundheitsamt verwiesen.
Wie habe ich mich zu verhalten, wenn ich aus dem Urlaub/dem Ausland zurückkehre?
Eine Ein- oder Rückreise aus einem EU-Mitgliedsstaat, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien sowie Nordirland ist nach Hessen wieder möglich, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen. Ansonsten gilt die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben, nur noch für Reisende aus Drittstaaten – zunächst bis zum 15. Juni. Eine Quarantäne ist entbehrlich, wenn der Ein- oder Rückreisende nachweisen kann, dass er nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat.
Alle, die nach einem mindestens zweitägigen Auslands-Aufenthalt aus einem Drittstatt nach Hessen zurückkehren, müssen…
… sich auf direktem Weg in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Das gilt auch, wenn sie keine Symptome aufzeigen!
… das für den Wohnort zuständige Gesundheitsamt (für Hanau ist das der Main-Kinzig-Kreis) über die Rückkehr informieren.
… innerhalb der zwei Wochen auf Besuch verzichten.
Von dieser Regelung sind wenige Berufsgruppen ausgenommen: beispielsweise die Besatzungen von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen oder Bussen, Berufspendler oder Fernfahrer. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nachweisen können, dass sie weniger als 72 Stunden außerhalb Deutschlands unterwegs waren.
Wie bei allen Maßnahmen gilt: Wer sich an die neuen Vorgaben hält, handelt verantwortlich. Wer sie nicht beachtet, gefährdet andere und begeht eine Ordnungswidrigkeit.
Welche Vorbereitungsmaßnahmen treffen die Hanauer Krankenhäuser?
Unsere Kliniken sind für Epidemien und Pandemien gerüstet. Sie verfügen über Isolierzimmer und hervorragend ausgebildetes Personal. Zudem sind Krankenhäuser in die Katastrophenpläne der Länder eingebunden. An der Ausweitung der Bettenkapazität wird mit Hochdruck gearbeitet.
Darf ich Patienten in den Hanauer Krankenhäusern oder Bewohner in Seniorenheimen besuchen?
Nein. Bis auf weiteres gilt für Krankenhäuser, Seniorenheime und Altenpflegezentren ein Besuchsverbot. Ausnahmen: Eltern oder Sorgeberechtigte von minderjährigen Kindern sowie enge Angehörige von Patienten in palliativer Situation (Sterbebegleitung). Schwangere dürfen von einer Person begleitet werden.
Was ist mit Dialyse-Patienten?
Patienten setzen sich telefonisch mit Ihrem Dialysezentrum in Verbindung. Die „Deutsche Gesellschaft für Nephrologie“ sagt dazu: „Kommen Sie keinesfalls persönlich in das Dialysezentrum. Es ist wichtig, dass sich jede Dialysepatientin, jeder Dialysepatient daran hält, damit Mitpatienten, Krankenpfleger oder Ärzte nicht gefährdet werden. Ihre Nephrologin oder Ihr Nephrologe wird Sie bei einem begründeten Verdacht beraten, wie die weitere Abklärung erfolgt und Ihre Dialyseversorgung gesichert wird.“
Werden Arztpraxen von Allgemein- und/oder Fachärzten geschlossen?
Stand heute ist uns keine Praxisschließung bekannt.

Info Flyer

Datei Häusliche Quarantäne - Flyer Für Kontaktpersonen 30.03.20 Größe 648.6 kB